Saigon

Nach 2 sehr entspannten Tagen auf See (Eis all inclusive und so), sind wir heute in Vietnam angekommen.

So frühe Sachen sind ja nicht so mein Ding (Marias schon gar nicht), aber wir haben es geschafft um 06:45 im Bus zu sitzen ohne von Scheidung zu sprechen (knapp).

Es geht mit dem Bus durch Saigon (kein Mensch sagt Ho Chi Minh Stadt) und zu den Cu Chi Tunneln. Danach zum Kriegsopfermuseum. Der Tag ist also im Zeichen der Geschichte und des Krieges. Nur mal nicht aus amerikanischer Sicht.

Unterwegs beobachten wir Verkehr, Land und Leute. Es ist wieder ein anderes Asien und recht schwer zu beschreiben. Wer das Dong Xuan Center in Berlin kennt, oder die Zigaretten Verkäufer im Berlin der 90er Jahre, bekommt ein recht gutes Bild.

Der Verkehr ist bestimmt vom Roller. So wirklich festgelegte Richtungen gibts für die nicht. Gefahren wird wies grad passt. Um das etwas bildlicher zu gestalten: offiziell 7 Mio Einwohner, realistisch eher 13 Mio, und man sagt jeder hat 2 Roller.

Ja, ganz genauso wirkt das auch! Selbst Uber/Grab wird hier per Roller erledigt.

Ausnahmsweise haben wir heute einen Ausflug mit dem Schiff gebucht. Wie immer nicht die beste Idee. Der vietnamesische Guide ist interessant und von dem was wir hinten im Bus hören auch sehr gut. Leider gibts über die Lautsprecher aber nur die Übersetzung und Meinung zum ganzen von der Reiseleitung. Und die ist, wie Maria es nett formuliert, das Sinnbild eines Reiseleiters.

Da wir (aufgrund 8m Tiefgang) mit dem Schiff mal wieder im Industriehafen liegen bleibt dies vermutlich der einzige Post bis Kuala Lumpur in 3 Tagen. Bilder folgen dann natürlich.

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