Nach einer echt erholsamen Nacht hingen früh am Morgen schon Süßigkeiten die Stefano uns vom Bäcker mitgebracht hatte an der Tür.
Etwas lokalen Honig und 2 Espresso später ging es nach Stresa, einem „größeren Ort“ in dem Hemmingway eine Kriegsverletzung kuriert haben soll (wo eigentlich nicht?).
Stresa ist tatsächlich genau die Art von Örtchen die man sich in Italien an nem großen See vorstellt. Schön, klein, alt und sehr entspannt.
Etwas unterscheidet Stresa dann aber doch von der Vorstellung: eine Seilbahn!
20 Minuten später waren wir auf 1400 m Höhe und hatten Blick auf den See, Skiloipen mit Schneekanonen, die Alpen und die schnellste Sommerrodelbahn auf der ich je gefahren bin. Und im Gegensatz zu Österreich vor ein paar Jahren konnte ich hier auch nicht raus fliegen.
Dazu noch Sonne satt und blauer Himmel. Was will man mehr?
Danach sind wir noch etwas durch den Ort geschlendert und später nach Arona gefahren um etwas zu essen.
Das einzige Lokal das offen hatte war eine üble Touristenfalle.. Also schnell wieder raus, etwas Gelato und zurück in unseren Ort Lesa.
Maria hatte eine Pizzeria gesehen und danach Stand uns der Sinn.
Tja, so viel Glück wie wir immer mit dem Wetter haben, so viel „Pech“ haben wir mit dem Essen.
Das Restaurant entpuppte sich als gehobenes Lokal das mal eine Pizzeria war und die alte Beschilderung behalten hatte, weil auf Kacheln an der Wand und schön. Marias Ravioli in Bratenjus und meine wild Tagliatelle mit karramelisierten Zwiebeln samt Parmesansauce waren zwar köstlich, aber eben nicht das was wir eigentlich wollten.
Hoffentlich können wir das morgen bei der Safari nachholen.
Safari? Ja, Safari.





