Wir sitzen im Bus auf dem Weg zum Flughafen und sind ganz schön erledigt.
48 Stunden Venedig können auch ganz schön lang sein – aber weiterhin wunderschön!
Gestern Nacht fing der Regen an auf unser Dachfenster zu plätschern und so richtig hatten wir keinen Plan für heute.
Nach dem Frühstück sind wir dann erstmal etwas durch Murano spaziert und haben einen mittleren Regenguß mitgenommen.
Die Insel ist wirklich niedlich und ruhig und es macht auch hier einfach Spaß neue Ecken zu entdecken.
Burano, etwas weiter entfernt, soll noch schöner sein, aber dafür fehlte uns die Zeit.
Wir haben uns, nachdem der Regen vorbei war, dann nämlich doch für den Lido entschieden.
Also auf zum Vaporetto und rüber gedüst. Unterwegs sieht man immer mal im ersten Moment kurioses: das Ambulanz Boot (samt Notaufnahme als Hafen), die Polizei auf dem Jet Ski und heute Feuerwehr Boote auf dem Weg zum Einsatz. Laut und schnell.
Lido heißt mehr oder minder einfach Küste und ist hier die Begrenzung zur Adria. Eine etwas modernere Gegend mit weitläufigerem Gebiet, aber die venezianischen Einflüsse sind noch stark spürbar.
Es gibt 2 Arten von Strand – kostenfrei ohne alles, oder bezahlt mit verschiedenen Formen Luxus. Bis zu großen Zelten und Massagen ist alles dabei.
Wir haben uns für einen Schirm, 2 Liegen und eine Umkleide entschieden und die Zeit sehr genossen – zumal uns der doch stark bewölkte Himmel sehr entgegenkam.
Die Adria war lauwarm und einfach herrlich. Ria hatte allerdings einen heroischen Kampf auszutragen, da im Wasser von Zeit zu Zeit eine Qualle war – nicht ganz so hart wie die Fledermaus Höhle im Prager Zoo, aber doch eine Herausforderung.
Mit viel Pizza und Dolce im Magen ging es zurück nach Venedig und nach einem Bummel in den Geschäften nun heimwärts.
Schön das ihr dabei wart! Insofern „nichts dazwischen kommt“ lesen wir uns wieder ab dem 13. September.






