Uff, das war mal n anstrengender Start. Brauch ich auch nicht wieder.
Gemeinsam mit Lui, Basti und ihrem Sohn ging es heute Morgen von Berlin nach Mallorca. Was ich vom „neuen“ Berliner Flughafen halte ist ja seit Venedig bekannt. Heute war es noch etwas chaotischer und enger als beim letzten Mal, dafür waren viele Mitarbeiter unglaublich freundlich. Hilft zwar auch nur bedingt, aber immerhin.
Unser Flugzeug hatte von Mallorca kommend eh 20 Minuten Verspätung, das Boarding war noch nirgendwo ausgerufen und wir kamen, ganz entspannt, 09:10 für unseren 09:30 Flug am Gate an.
„Palmah döh Maajorka?“ schalte es uns entgegen.
„Wir wolltn jrad die Koffer wieda raus holn“.
Äh, bitte was?
Aber sie schloss tatsächlich hinter uns die Tür ab (ja, mit nem Schlüssel… Ich hab noch nie erlebt das irgendwo auf nem Flughafen das Gate abgeschlossen wurde) und wir durften mit den restlichen Passagieren dann 20 Minuten aufs Boarding warten. Kuschelig. Die vorherigen Passagiere waren noch nicht mal raus aus der Maschine.
Das hat man wohl davon wenn man billig bucht – das Thema sollte uns heute nochmal begegnen.
Luis und Bastis Sohn (ihr kennt die 3 bereits. Ihr habt unsere gemeinsamen Abenteuer in Kroatien hier verfolgt, der kleine war damals grad auf dem Weg) hatte einen völlig entspannten ersten Flug und kaum in Mallorca angekommen, ging es mit dem Shuttle auch schon zum Mietwagenverleih.
Eigentlich hatte ich Angst das wir viel zu früh im Hotel angekommen und unser Zimmer noch nicht fertig ist, aber die Sorge war unbegründet. Das Shuttle spuckte uns nämlich mitten im Chaos aus.
Bei „OK Rent a Car“ auf Mallorca schafften es 10 Mitarbeiter an 5 Schaltern 60 Autos in 120 Minuten abzufertigen. Woher ich das weiß? Unsere waren die Wagen 61 und 62.
Als ich endlich dran war, war ich tatsächlich noch freundlich. Warum auch immer. Die Dame vor mir hackte immer wieder wie wild auf Ihren PC ein, nahm mal diesen und mal jenen Autoschlüssel in die Hand, kam aber irgendwie nicht weiter.
Nach 15 Minuten Schweigen Ihrerseits und dezenter Irritation meinerseits fragte ich was das Problem sei. „Der Computer“. Ah.. Ja.. Ist ja meist so…
Schlüssel Nummer 5 wollte dann doch und nach einem kurzen Shopping Stop im Mercadonna (6 Macarons für 1,70 € und etwas frisch gepresster O Saft fürs Frühstück) ging es dann endlich zum Hotel.
Dazu, und dem noch nicht wirklich vorhandenen Plan für die nächsten Tage, mehr morgen. Jetzt genießen wir etwas Rum und Basti ist berühmt berüchtigt für seine Laune beim Skib-Bo spielen. Die Aussicht dabei sehr ihr weiter unten.




