Also eigentlich genau zwischen zwei Sperrgebieten, aber das klingt nicht so schön reißerisch.
Nicht weit von Cala Pi entfernt liegt Cap Blanc und dort einer der 14 aktiven Leuchttürme der Insel. Was auf Postkarten und den ersten Blick malerisch aussieht liegt an einer Straße die man nicht befahren kann und eigentlich auch nicht betreten soll. Der eigentliche Komplex ist dann auch von Zaun und Mauer umgeben. Links und rechts der Straße ist ebenfalls ein Zaun, dort ist militärisches Sperrgebiet, auf dem aber keine Aktivität mehr zu sehen ist.
Aus der Ferne sieht man noch alte Verteidigungsbunker, diese sollen mit am besten erhalten sein.
Am Leuchtturmkomplex habeb die Mauern an 2 Stellen jedoch Touristfreundliche Höhen und wir sind über einen Schleichweg an die Küste gekommen.
Hier hat man wirklich einen tollen Ausblick in alle Richtungen und die Kletterpartie hat sich mehr als gelohnt.
In der Umgebung soll es auch richtige Wanderwege bis in die Bucht von Cala Pi geben, diese sind allerdings 7 bis 8 Kilometer lang und bei 30 Grad und Sonnenschein sehen wir zwar immer genug Menschen die auf der anderen Seite der Bucht ankommen, wir gehören aber definitiv nicht dazu.
Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf ging es dann in die Saline von es Trenc. Es ist die letzte große Saline auf Mallorca die noch produziert und jetzt ist Erntezeit, da gibt es große Salzberge zu sehen. Mit etwas Glück finden sich auch Flamingos auf den Salzfeldern, gestern jedoch nicht.
Kleiner Tip: die Saline hat einen süßen kleinen Shop und ein tolles Kaffee.
Lui und Basti sind von dort aus weiter zum Strand es Trenc. Der wird seit Jahren in allem möglichen Reiseführern als Traumstrand beschrieben.
Maria und ich waren dort schon 2 mal und hatten wenig Interesse, sind also weiter nach Colonia Sant Jordi (ihr erinnert euch, Maria hat da mal n hotel eröffnet) und waren dort am Stadtstrand planschen.
Colonia Sant Jordi wird übrigens in vielen Reiseführern als hässlich beschrieben, kann gerne so bleiben, mehr für uns.
Basti und Lui hatten dann, als sie zum Abendessen am Stadtstrand zu uns gestoßen sind, auch ein eindeutiges Urteil: wären wir mal gleich mit gekommen.
Es Trenc ist naturbelassen. Das heißt voll mit Bergen von Algen. Und der „malerische Weg durch die Dünen“ ist n Trampelpfad durch Gestrüpp, nachdem man 7 Euro bezahlt hat um sein Auto zu parken.
Immerhin gibt es wieder kleine Strandbars und Toiletten. Das war eine Weile nicht so.
Versteht mich nicht falsch, es ist sicher das beste was dem Strand passieren kann wenn er in Ruhe gelassen wird. Das erreicht man aber nicht wenn tausende Touristen da lang latschen und sich wundern wo den nun der schöne Teil des Strandes ist.
Nach „ein wenig“ Rum und Kartenspielen (ich verliere irgendwie ständig und trotz meiner Rolle als Barkeeper bekomme ich keine Vorteile) gab es eine stürmische Nach mit Donner und Blitzen über dem Meer.
Dadurch war es heute Morgen etwas kalt und ich bin erst später zum. Schwimmen in die Bucht gegangen, diesmal aber mit Ria gemeinsam.
Heute sind wir mal getrennt unterwegs. Wir fahren gleich Nach Santanyi und dann wer weiß wohin, heute Abend vielleicht sogar ins Kino :).






