Auf Mallorca habe ich, derzeit, 4 Lieblingsorte.
In der Bucht von Cala Pi waren wir ausgiebig, in Colonia St. Jordi bereits 2 mal.
Noch nicht geschafft hatten wir die Altstadt von Llucmajor und das Kloster Cura.
Auch heute sollte das Wetter nicht merklich besser werden, jedoch ohne Regen und mit etwas mehr Sichtweite. Ab morgen wird dann wieder Staub aus der Sahara erwartet, außerdem auch Schadstoffe vom Vulkan Ausbruch auf den Kanaren. Der perfekte Tag also für den Heimflug – auch wenn wir gerne noch länger geblieben wären.
Nach einem letzten Planschen in der Bucht und ausgiebigen Restefrühstück im Appartement, haben wir das Ona Cala Pi verlassen und uns auf den Weg nach Llucmajor gemacht.
Im Zentrum findet sich ein kleiner Platz mit Kirche, Verwaltung und vielen Bars und Restaurants. Alles ist etwas gesetzter und vor allem: spanisch.
Von den Betreibern bis zu den Gästen – die einheimischen sind in der Überzahl und die Stimmung einfach wunderbar entspannt und meist fröhlich. An unserem Nachbartisch beim Kaffee saß eine Gruppe anscheinend einheimischer älterer Herrschaften und alle paar Minuten hielt jemand für ein Schwätzchen bei Ihnen.
Der Kellner brachte nebenbei große Kaffeetassen in die gegenüberliegende Verwaltung.
Meine kleine Idylle.
Anschließend ging es zum Kloster Cura – um genau zu sein „Santuari de Nuestra Senora de Cura“.
Cura wurde uns vor einigen Jahren von Freunden empfohlen, die dort auch geschlafen hatten.
Es liegt ziemlich genau in der Mitte der Insel auf einem Berg und man hat einen fantastischen Ausblick über die Insel. Auf dem Weg nach oben überholt man einige Radfahrer und übt sich in steilen Serpentinen.
Neben dem Ausblick bietet das Kloster auch Cafeteria und Restaurant (unterschiedliche Karten und Zeiten, aber am selben Ort) mit großartiger Küche zu günstigen Preisen.
Kleines Bonbon heute: eine Katze mit ihren Jungen, die die Gäste unterhielten.
Nun sind wir gerade in Berlin gelandet und es ist Zeit getrennter Wege zu gehen.
Lui und Basti verschlägt es nach Hause und in ein noch viel größeres Abenteuer, Maria fliegt morgen Abend schon wieder weiter nach Rom mit einer guten Freundin, und ich starte am Samstag nach Südtirol.
Was, wieso und warum, lest ihr spätestens am Sonntag.
In diesem Sinne: schön das ihr wieder dabei wart, dabei seid und vielleicht auch dabei bleibt.






