War ja klar – kaum mecker ich hier ausführlicher über das Essen, war es am Montag Abend recht gut.
Der Dienstag begann früh mit einer Fahrt nach Meran. An sich nur 42 KM Luftlinie entfernt, aber doch eine Fahrt von 90 Minuten über den Jaufenpass. Durch die frühe Stunde war der Pass noch leer und mir am Ende ein klitzekleines bisschen schlecht. Das lag GANZ BESTIMMT nicht an meiner Fahrweise :-).
Meran hat mich in den Bann gezogen. Für mich war es eine total spannende Stadt, die altes und neues extrem gut verbindet. Voll von kleinen Gassen, geheimen Höfen und versteckten Treppen. Auch das Klima ist ein anderes, eher mediterranes und auf einmal fühlte ich mich tatsächlich wie in Italien. Mag auch daran gelegen haben, dass die Begrüßung hier immer zuerst in Italienisch ausfiel und das deutsche meist mit leichtem Akzent gesprochen wurde. Das war in und um Sterzing noch ganz anders.
Neben einem ausgedehnten Bummel durch die Altstadt, bin ich vor allem wegen der Therme in Meran gewesen und habe es mir dort eine Weile sehr gut gehen lassen. Sie setzt sich zusammen aus einem relativ kleinen Innenbereich mit 10 Becken, Ruhezonen, Saunen und anderem und einem sehr großen, parkähnlichen, Außenbereich mit 15 weiteren Becken.
Man hat nie das Gefühl mitten in der Stadt zu sein, immer den Blick auf die Berge und das Design der Therme ist unheimlich gut gelungen. Ich habe, aus Gründen, keine Fotos gemacht, aber der Blick auf die Website lohnt sich. Die Eindrücke dort sind vor Ort tatsächlich noch viel schöner.
Irgendwann wurde es Zeit sich auf den Weg nach Bozen zu machen. Maria war um 10:50 in Rom in den Zug gestiegen und dieser näherte sich nun der Stadt.
Latsch und Bommel endlich wieder vereint!
Auf ging es ins nächste Abenteuer und zur letzten Station unseres Urlaubs – das Traumhotel Alpina in Gerlos, Tirol.
Hier war mal wieder das Hotel das Reiseziel (so hatte ja unser Bali / Lombok Urlaub auch stattgefunden) und bisher sind wir kein bisschen enttäuscht.
Nach einem warmen Empfang und ein wenig ankommen im Zimmer, ging es zum Abendlichen 5 Gänge Menü. Hierzu sollte man wissen, dass das Hotel sich auch als Yoga und Ayurveda Hotel sieht. Beim Essen kann man aus jeweils 5 Internationalen und Ayurveda Gängen wählen und sich sein Menü selbst zusammen stellen. Ist nichts dabei, bestellt man sich einfach ein Schnitzel :-).
Nur der Dip fürs Brot vorweg sah merkwürdig aus…
Ich habe zwar bei der Hälfte der Sachen keine wirklich Ahnung, was genau ich da gegessen habe, aber es war extrem lecker – und der Service herzlich Aufmerksam.
Am Morgen haben wir uns den Wellnessbereich etwas genauer angeschaut und sind in für ein paar Bahnen in den Pool gesprungen. Bis auf den fehlenden Kinderbereich ist das Programm hier dasselbe wie im Hotel Bergblick in Ratschings. Gegenstromanlage, Massagedüsen und dazu ein Whirpool. Der fehlende Kinderteil ist vom Hotel beabsichtigt, Zutritt ist im Wellnessbereich erst ab 14 Jahren. Das ist vielleicht der größte Kritikpunkt am Hotel bisher: Alles ist sehr herzlich und persönlich, aber ganz klar ausgelegt auf ein bestimmtes Klientel, das in Porsche und Range Rover vorfährt – und ganz sicher nicht mit Kindern. Aber für ein paar Tage geht das schon mal :-).
Nach dem Schwimmen ging es auf zum besten Frühstück das ich bisher hatte (ich krieg gleich schon wieder Lust drauf). Zur Verdeutlichung: Es gab 4 lokale Honigsorten – aber man konnte sich den Honig auch einfach aus der bereitgestellten Wabe nehmen. Das beschreibt den Rest schon ganz gut.
Das Wetter in Gerlos ist heute mürrisch und regnerisch, daher sind wir hinunter ins Zillertal nach Mayrhofen gefahren, waren etwas bummeln und Ria hat sich, erfolgreich, in der Buchhandlung beraten lassen. Bei unserer Rückkehr hatte sich der Regen etwas gelegt und wir waren im Ort spazieren.
Jetzt ist Maria gerade beim Yoga und ich lese noch etwas, bevor es morgen bei, hoffentlich, besserem Wetter in die Wanderstiefel geht.
Ach, die haben hier um die Ecke nen Kindergarten. Die Gruppe heißt Gummibärchenbande und die Kita selbst ist die Bärlihöhle. Ich glaub ich bleib…












