Jaja, ich weiß, war gestern schon. Aber heute auch!
Nach meinem kleinen Planschabenteuer sind wir wieder zum Wolfgangsee gefahren, diesmal allerdings nur bis St. Gilgen. Auch ein schöner Ort am See, von dem wir aber nur einen kleinen Teil gesehen haben. Unser eigentliches Ziel war die Seilbahn zum Zwöflerhorn.
Teile der Monchis sind ein wenig Höhenängstlich und waren zum ersten mal in einer Gondel. Die Zwölferhornbahn fährt aber extrem ruhig und auch nicht zu hoch, insofern ein gutes erstes Erlebnis.
Oben angekommen ging es gleich weiter zum Gipfelkreuz, unterbrochen nur von der Aufmerksamkeit einer kleinen Katze an einer Hütte. Am Kreuz selbst bot sich wieder eine unglaublich schöne Aussicht auf das umliegende Gebiet.
Eigentlich wollten wir uns, trotz Seilbahn, in das Gipfelbuch schummeln, das ist jedoch seit 1978 verplombt. Die Idee hatte wohl schon wer vor uns.
Weiter ging es auf einen Kinderrundweg mit 12 Stationen, schönen Wegen und spannenden Blicken. Nach Station 4 haben wir uns aber entschieden umzudrehen und den Weg für einen nächsten Besuch aufzuheben. Kaum wer hatte vernünftige Schuhe an und die Minis bekamen langsam Hunger.
Während die Restaurants direkt an der Bergstation ja meist mit Hütten nicht mithalten können, war das am Zwölferhorn anders. Eine sehr angenehme Überraschung.
Die umliegenden Hütten waren noch in der Saisonvorbereitung, oder zu weit entfernt und wir wollten nicht erst ins Tal fahren und dort auch die Suche gehen. Das Restaurant an der Bergstation war also eher ein Kompromiss. Tatsächlich erwarteten uns dort jedoch toller Service und leckeres Essen. Kinderecke inklusive.
Beim essen konnten wir dann noch 3 Paraglider direkt über uns starten sehen. Was will man mehr?
Zurück in der Unterkunft habe ich dann erstmal ein schönes Schläfchen gehalten – muss auch mal sein und die ganze frische Luft macht einen ja fast fertig :-).
Am Nachmittag wollten wir zusammen zur Sommerrodelbahn, die Minis wollten aber lieber noch etwas mit Wasser spielen und so sind Maria und ich alleine dorthin.
Vor Ort wurde bei der Kasse gefragt ob man zum ersten mal da ist.
Natürlich nicht! Ich komme dahin seit ich ein kleines Kind bin und bin da vor ein paar Jahren auch mal aus der Bahn geknallt! Habe ich natürlich sofort kundgetan und das ich alles weiß.
Die Konsequenz war, das ich vergessen hatte das ich mir vorher einen Schlitten selbst holen muss und, als ich den dann hatte, ihn auch noch falsch herum in die Bahn gesetzt habe. Ganz großes Kino!
Zuerst geht es ein paar hundert Meter den Berg hoch und man kann das großartige Panorama ganz in Ruhe genießen, dann muss man sich für eine von 2 Bahnen entscheiden und ab geht die Post.
Wie oben schon erwähnt, ich bin da mal rausgefallen (OK… zweimal…), die Bahn kann also recht schnell werden.
Ria ist diesmal nicht gefahren, sehr zu meinem Leidwesen. Im Gegensatz zu mir genießt sie auf der Bahn immer die Entschleunigung und der Stau hinter ihr, wenn sie unten ankommt, ist immer ein tolles Fotomotiv.
Im Anschluss sind wir nach Schörfling am Attersee gefahren. Im Prinzip nur „ein See weiter“ und doch schon wieder eine ganz andere Welt. Am Seeschloss Kammer gab es einen Kaffee und einen extrem leckeren Eisbecher, bis es Zeit war zum Restaurant Zenz‘n Stubn zu Fahren.
Es liegt etwas oberhalb des Ortes, recht versteckt und wir eigentlich nur von Einheimischen frequentiert. Und das ist auch gut so, denn es ist so schon im Prinzip unmöglich ohne Reservierung einen Platz zu bekommen.
Die Empfehlung kam von Rias Bruder Micha, der ist nämlich auch gerade in der Nähe und wir haben uns zum Abendessen getroffen. Die Welt ist manchmal herrlich klein.
Einen hervorragenden Rehrücken und viel Gelächter später ging es zurück in die Unterkunft und fix ins Bett.
Heute hatte ich meine Runde planschen schon, jetzt gibt es gleich Frühstück und Ria bereitet den neuen Tag vor.






Ostsee ist auch schön😍💓
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