Sonnenbrand um 08:56…

Gestern um 12:50 Uhr ging von Berlin ein Flieger nach Sizilien, der diese Namen trug: Basti, Chris, Ray und Peter.

Blog Männer Edition also.

Was als Korfu im April stattfinden sollte, war ein Trip an den Stiefel im Mai geworden und wir waren gespannt was uns erwartet.

Zuerst, ihr kennt es, der Mietwagen. Mit nur etwas mehr als 15 Minuten Wartezeit war ich dran und niemand versuchte uns eine Versicherung aufzuschwatzen. Stattdessen gab es, vom gebuchten Peugeot 208, ein Upgrade auf einen Cupra Formentor. Dezent debiles Lächeln meinerseits.

Die nächsten 20 Minuten (plus minus…) war es etwas ruckelig und ich musste mich an die, doch giftige, Abstimmung gewöhnen. Aber danach genossen wir vor allem die gute Federung auf den löchrigen Straßen.

Die Fahrt zur Unterkunft sollte 2,5 Stunden dauern (so lange wie der Flug) und wurde durch einen kurzen Stop im Gassengewirr von Messina dezent verlängert.

Rechtzeitig zum Anpfiff der Relegation erreichten wir die Villa Rosi in den Bergen der nördlichen Küste und wurden von Gastgeber Marco sehr herzlich in unserem Ferienhaus empfangen.

Das Haus ist tatsächlich das Ferienhaus der Familie und man spürt diese Nutzung an jeder Ecke.

Die Einrichtung aus den 60ern ist zwar nicht jedermanns Geschmack, passt aber einfach und ist zu großen Teilen in Schuss. Das Haus ist auf maximal 16 Personen ausgelegt und uns stehen tatsächlich alle 5 Zimmer, 4 Bäder, Küche, riesiges Wohnzimmer und 3 verschiedene Terrassen zur Verfügung.

Wenn man sich irgendwann mal orientiert hat, findet man Kicker, Tischtennisplatte, Whirlpool und Pool – mit fantastischem Blick auf die Thyrrhenische See und Liparische Inseln. Bei gutem Wetter sehen wir 4 Vulkane, inklusive des Stromboli.

Koch Ray hat uns mit einer Bolognese versorgt und irgendwann in der Nacht hat jeder sich in sein Zimmer zurück gezogen.

Früh am Morgen bin ich dann erstmal in den Pool gehopst. So langsam gewöhnt man sich daran.

Die anderen folgten und nicht viel später saßen wir in der Sonne und genossen einfach nur. Nach etwa 10 Minuten merkte ich, dass mein Shirt über die Plautze gerutscht war und ich nen Sonnenbrand hatte. That’s a first. 08:56 Uhr.

Maria kennt ihren kleinen Tollpatsch und hatte mir alles nötige eingepackt, der zarten Wanne geht’s also ganz gut.

Koch Ray zauberte uns ein tolles Frühstück und ein Anruf bei einem Freund in Berlin brachte die Kaffeemaschine in Gang (so n Mocka Ding für den Herd, hatte ich noch nie benutzt und wollte nen Kaffee bevor die anderen unten waren).

Bis zum Mittag hieß es: rein in den Pool, raus aus dem Pool und so weiter :).

Wir sind dann runter an den menschenleeren Strand gefahren (ist noch keine Saison) und waren im glasklaren Mittelmeer planschen und haben uns treiben lassen.

Einen Einkauf später (keine Kontaktlinsen Flüssigkeit in 3 Supermärkten – die meinten sowas gäbe es in der Apotheke, die meinte beim Optiker, der hatte zu), waren wir wieder zurück im Haus und fochten um Kicker und Tischtennis Rangfolge. Ray Tischtennis, Basti Kicker. Das folgende 2 gegen 2 Wasserballmatch musste unterbrochen werden, der Ball ist den Berg runter gerollt, aber Ray duckt sich am liebsten wenn ich werfe und Chris verzieht immer das Gesicht wenn ich ihn treffe.

Ich spring jetzt mal rein, da drinnen läuft wieder Fußball und vielleicht macht Ray wieder was zu essen.

Morgen geht es auf den Ätna, mal gucken wer von uns zuerst bibbert.

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