Es ist tatsächlich erst Mittag und ich werde den Post hier etwas später beenden, aber der Moment passt.
Ich sitze auf einer unserer Terrassen und schaue in das Grün der umliegenden Berge. Irgendwo kräht ein Hahn, die Vögel zwitschern, es weht ein angenehmer Wind und vor mir flattert ein Zitronenfalter entlang. Ihr merkt, ich mag es hier und ein wenig bleiben wäre noch schön.
Andererseits bin ich seit heute morgen etwas unruhig und freue mich sehr auf Fuchsi und zu Hause.
Wir wandeln, nach einem tollen Frühstück (danke Ray) und dem morgendlichen Sprung in den Pool, etwas durchs Haus, packen, räumen auf und genießen noch etwas, bevor Marco um 13:00 Uhr kommt um die Übergabe zu erledigen und den Strom abzurechnen (der Whirpool…).
Ich bleibe dabei, das Haus ist ein kleines Paradies. Die Betten sind nicht die bequemsten und Kinder sollten schwimmen und Treppen sicher alleine laufen können (sehr sicher), auch die Küche ist alt und unpraktisch. Aber all das macht eben auch den Charme, hier oben auf dem Berg, aus und ich stelle mir vor wie eine Familie (oder 2) den Urlaub hier verbringen und zum Mittag die Glocke an der Terrasse geläutet wird.
Villa Rosi, ich glaube ich komme wieder.
Während ihr den oberen Teil gelesen habt, haben wir das Haus übergeben und sind etwas mehr als 2 Stunden zum Flughafen gefahren. Ganz ehrlich: Gott sei Dank. Die Rate an Verkehrstoten in Italien ist etwa anderthalb mal so hoch wie die deutsche und nach 3 Tagen weiß ich mal wieder warum.
Sizilien ist, vom Verkehr mal abgesehen, eine wunderschöne Insel. Alle Arten von Grün lachen einen an und selbst die Flughafen Pizza, die ich grad kaufe, ist ziemlich lecker. Da die Wege allerdings bedeutend weiter sind und die Infrastruktur marode, kann sie Mallorca nicht schlagen.
Um 18 Uhr kommt unser Flieger und wir verabschieden uns hier um privat die letzten Männer Witze zu reißen.
Danke das ihr mit wart und bis bald.






