Gestern war ein eher ruhigerer Tag.
Als ich mit Puschel zu unserer morgendlichen Runde wollte, regnete es ein wenig. Im Regen sind wir mit dem Kleinen bisher noch nicht raus, aber ich wollte auch nicht drinnen bleiben. Er wurde gerade unruhig und würde Maria wecken. Zum Glück hat die Trage ja eine Wetterabdeckung, also nichts wie raus in die Tropfen. So viele waren es dann auch nicht.
Puschel hat das ganze Super mitgemacht und ist nach einer Weile, wie üblich, selig eingeschlafen. Der Regen wurde später noch etwas stärker, aber das hat nur der Papa abbekommen.
Zurück in der Unterkunft gab es dann zum gemütlichen Frühstück einen lodernden Kamin und wird haben einfach nur viel entspannt. Zum Mittag sind wir dann 1 Stunde in ein Einkaufszentrum gefahren, weil wir Kleinigkeiten brauchten. Das ist der kleine Nachteil an unserem etwas abgeschiedenen Refugium – wenn du was brauchst, hast du es besser dabei.
Heute kam die Sonne heraus. Puschel war so wach und lebendig, dass die Morgenrunde tatsächlich im Kinderwagen stattfand. Auch eine Premiere.
Die Sonne soll man nutzen, also sind wir zum Bahnhof gelaufen und mit dem Zug nach Steeg gefahren und von dort aus den Ostuferweg zurück nach Obertraun gelaufen. Diesmal den Ganzen.
Die insgesamt 10 km vergingen wie im Flug und ja, der Weg ist tatsächlich einfach malerisch. Puschel hat wieder super mitgemacht und wir konnten noch mal so richtig schön genießen.
Wir sind zwar noch bis Dienstag hier und danach bis Freitag in Wertheim, aber ab morgen arbeite ich wieder, nur eben nicht von zu Hause (Termine im Werk und so). Es ist, für dieses Mal, also Zeit, bis bald zu sagen.
Wir sind glücklich, uns für den Trip nach Österreich entschieden zu haben. Die Unterkunft war super, die Gegend umwerfend schön und die Österreicher sind einfach ein angenehmes Volk. Vor allem für den Kleinen und die Mama überschlagen sich hier alle. Vielleicht ein Konzept, das sich auch in Deutschland irgendwann mal durchsetzen könnte.
Wir lesen uns wieder, vermutlich zum Jahresende.







