Ihr könnt euch inzwischen in etwa vorstellen, was es zum Frühstück gab. Ich muss echt mal fragen welche Fertigmischung das Hotel für die Waffeln nutzt, die Dinger sind nämlich echt lecker (und wir haben ein superduper Waffeleisen zu Hause).
Frisch gestärkt sind wir in die „Innenstadt“ von Snoqualmie aufgebrochen – im Prinzip einfach ein paar Hundert Meter älterer Häuser mit süßen Geschäften sowie einer alten Eisenbahn, die als Museumszug genutzt wird.
Dieses Wochenende hat man einen Wagen dran gespannt, der aussieht wie Thomas die Lokomotive und alle Fahrten sind mit glücklichen Kindern ausgebucht, aber sehr süß zu sehen. Er kam nur immer grad, wenn wir irgendwas anderes gemacht haben und kamen nicht wirklich zu einem guten Foto.
Weiter ging es nach North Bend, dem Nachbarort und dem dortigen Outlet. Klein, aber mit allem, was man braucht und echt guten Preisen.
In den letzten Jahren sind so ziemlich alle Preise in den Staaten explodiert (bedeutend stärker als bei uns) und so war das mal eine nette Abwechslung.
Maria hatte dann eine kleine Wanderung am Rattlesnake Lake heraus gesucht, aber ich wollte vorher noch zum Snoqualmie Pass, der lokalen Wintersportregion. Ich hatte gehofft, dort mit der Seilbahn zu fahren und ganz ohne einen riesigen Berg hochlatschen zu müssen, ein tolles Panorama zu haben.
„Peter, hast du geschaut, was da genau angeboten wird und wo?“.
„Nee, aber da wird ja wohl was sein.“.
Äh.. Nein.
Also mal wieder ne halbe Stunde Fahrt umsonst, weil Peter vorher nicht mal 5 Minuten googeln kann.
Es gibt durchaus Seilbahnen. Die gehen für etwa 200 Meter das deutsche Äquivalent des Idiotenhügels hoch und sind im Sommer nicht wirklich in Betrieb. Die, die in Betrieb war, brachte auch nur ein paar Dirtbiker auf ihre Piste.
Also wieder ins Auto und ab zum See.
Hier sind Sommerferien und das Seeufer war überlaufen mit Familien, die den halben Hausstand dabei hatten. Pavillon mit aufblasbarer Couch war mein persönliches Highlight, aber der ein oder andere (mobile) Weber Grill war auch zu sehen.
Alle schienen viel Spaß zu haben und der wundervoll klare See mit Bergen im Hintergrund war einfach magisch.
Ums Ufer rum waren immer wieder kleine Pfade runter ans Wasser und so haben auch wir irgendwann unsere eigene kleine Privatbucht gefunden und sind ins kühle Wasser gesprungen. Der Name Rattlesnake Lake hat aber eher was historisches. KlapperSchlangen gibt es nicht.
Danach haben wir uns einfach ins Hotel Zimmer fallen gelassen und ein wenig fern gesehen, bevor wir auf Megans Empfehlung zur Brauerei gegenüber vom Hotel sind.
Das Bier war grauenvoll, also meins, aber die Pizza vom Food Truck war die beste, die wir je hatten.
Jetzt sitzen wir in Seattle am Pier und warten auf den Start unserer Waltour, bevor wir uns heute Abend zum letzten Mal zum Grillen mit der Familie treffen.






nices!! Die Schlagsahne ist alle…
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