Naja, so schlimm isses nu auch nicht. Aber ich bin zum ersten Mal in Ägypten und dann eben doch Deutscher mit ner „Hotel Vergangenheit“.
Aber first things first. Unser Gate am Lieblingsflughafen war C14. Erst mal eine Etage hoch zur Pass Kontrolle, weil Non-Schengen Flug dann immer schön den Gang runter und suchen, bis du merkst C14 ist irgendwo an nem Treppenhaus ausgeschildert und dann dieses 2 Etagen runter, um zum Bus zu kommen. Wer hat diesen Flughafen geplant?
Superpünktlich und mit gefühlt weniger Beinfreiheit als bei Ryanair ging es mit Condor auf in den Süden.
Die Reihe hinter uns war leer und so konnte jeder so sitzen wie er wollte, das war ganz praktisch.
Der Flug war ruhig, leider bis Ägypten aber auch ziemlich bewölkt, ab Kairo gabs dann aber vom Nil bis über die Berge ordentlich was zu gucken. Hauptsächlich einfach leeres Land, aber dafür war das auch sehr spannend zu sehen.
Über Hurghada gabs n paar Kurven und so konnte jeder sehen aus was die Stadt besteht: ein Resort nach dem anderen und wahnsinnig blaues Meer. An sich zu erwarten, aber die geballte Künstlichkeit ist dann doch überraschend.
Das obligatorische Visum für die Einreise hatten wir vorab online erledigt und mussten uns hier nicht in die Schlangen einreihen. Der offizielle Schalter ist mit anstehen und kostet 25 €, die Händler direkt daneben machen das auch für dich. Geht schneller und kostet 35 €. Außerdem darf natürlich die im Flugzeug ausgehändigte und auszufüllende Einreiskarte nicht fehlen. Steht genau dasselbe drin, aber wen störts.
An der eigentlichen Einreise wurde davon natürlich nichts geprüft, sondern einfach nur gestempelt. Direkt dahinter steht dann, wer der unbedingt diesen Stempel sehen will.
Der gebuchte Transfer (war günstig) war natürlich nicht da. Aber über WhatsApp konnte das schnell geregelt werden und ab ging es ins Resort.
Fazit von 15 Minuten Fahrt durch Hurghada: Ich fahre hier definitiv nicht Auto und es reizt auch absolut nicht, das Resort zu verlassen (Luxor und Co sind einfach zu weit weg). An sich auch keine Überraschung, aber ein wenig schade dann doch.
Matthias hatte sich in Berlin im Duty Free noch mit vernünftigem Alkohol eindecken wollen (gute Idee, wie ich vor Ort feststellen musste, es gibt fast nichts importiertes und wenn, dann zu wirklich absurden Preisen. Campari White für 456 Dollar ist schon sportlich). Dabei ist ihm ne Flasche Rum aus der Verpackung gerutscht und zerbrochen. Ärgerlich aber war noch vor dem Kauf und der Laden war gewohnt kulant.
Die zweite Flasche ist ihm dann direkt vor dem Flughafen Hurghada aus der Verpackung gerutscht. Naja, wir hatte was zu lachen, Matze keinen Alk.
Im Resort angekommen wurde es dann spannend. Ich geh jetzt nicht auf die Kette der Ereignisse ein, aber von: wir brauchen eure Daten per Web Formular, oh, die sind nicht angekommen, wir brauchen den Voucher per Mail, der ist nicht angekommen, hier sind eure Pässe, das sind nicht unsere, das Zimmer ist nicht fertig, geht mal essen, ah, Gerade angereist geht mal essen, das Zimmer ist nicht fertig und einem Doppelbett mit 120 cm Breite war echt alles dabei.
Ein paar Stunden später passte alles und wir haben das Resort erkundet.
Also der lokale Alkohol ist widerlich, ich bleib beim Bier, das geht.
Die Anlage ist ganz schön, liegt direkt am Meer und es ist immer irgendwo Party in verschiedener Qualität. Ein kleiner Rave am Strand samt Holi Farben war ne witzige Idee. Warum Kamel Max da jetzt mit rumlungert musste, hinterfragen wir jetzt mal nicht.
Das Essen ist so lala. Qualität ist mehr als ganz OK, Auswahl toll, Ausführung für meinen westeuropäischen Gaumen allerdings noch gewöhnungsbedürftig.
Am Abend haben wir uns dann auf die Terrasse verzogen und Matze hat noch ein wenig Whiskey (er war mit nem Uber zu nem Duty Free Shop gefahren, da kann man bis 48 Stunden nach Einreise einkaufen, braucht aber sein Flugticket) genossen.
Jetzt ist es hier kurz nach 11 Uhr, wir waren das erste Mal im Wasser. Gleich kommt unser Transfer und es geht zur Quad und Jeep Tour.
Ach: Basti ist jetzt 40!









