Gestern war der wärmste Tag unseres Aufenthaltes und bis auf Ray haben wir den Vormittag am Strand rumgelungert.
Ein bisschen Schnorcheln kam auch dazu. Und auch wenn das Hausriff am Resort ziemlich tot ist, so hat es doch ein paar sehr schöne Fische und wirklich klares Wasser bereit gehalten.
Markus hatte uns für den Nachmittag ein Hamam gebucht und um 15:00 Uhr kam unser Transfer. Der ging gefühlt einmal um Hurghada rum und endete in einer Seitenstraße, die totaaaaal vertrauenerweckend aussah. Also das übliche… eingefallene Häuser, ein paar Schuttberge und die nächste größere Straße etwa 300m weiter.
Mein erster Gedanke: Ich hoffe das Bargeld, was wir dabei haben, reicht den Leuten, die hier vermutlich gleich kommen.. Ach, diese Vorurteile.
Hinter einer Hecke direkt neben uns ging es zu einem weiteren Haus, das nicht mehr so verfallen war und das Hamam befand sich im Keller. Da wurde kurzer Prozess gemacht. Ab in den Keller umziehen und rein mit euch in die Sauna. Duschen könnt ihr später.
Von der Sauna ging es rüber ins Dampfbad und von da aus in den allgemeinen Behandlungsraum. Rauf auf den warmen Steintisch und ab zum Peeling. Das hört sich jetzt immer noch ein wenig gejagt an, war aber ganz entspannt.
Das Peeling zog ein wenig ein und wir bekamen die anscheinend gebuchte Schoko Maske ins Gesicht. Roch wirklich lecker – geschmacklich jetzt nicht so der Hit ;).
Nun gab es endlich die gewünschte Dusche (um das Kokos Peeling runter zu bekommen, gar nicht so einfach) und es ging wieder zurück auf den Stein, um in ordentlich Schaum abgeseift und danach noch einmal fachkundig gewaschen zu werden.
Der krönende Abschluss war eine große und wirklich gute Massage. Joah, das mach ich gerne wieder!
Zurück im Resort wollten wir in einem der à la carte Restaurants reservieren. Das geht nur online und natürlich waren keine Plätze mehr frei. Da ließ auch niemand mit sich reden, auch wenn das Restaurant halb leer war. Die anderen waren natürlich auch entweder geschlossen oder totaaaaal ausgebucht. Na ja. Haben wir halt für die nächsten Tage reserviert und uns wieder ins Buffet Restaurant verzogen.
Beim anschließenden Tischtennis gab es etwas Völkerverständigung und ab 22:00 Uhr startete die Kuba Party im Club mit Show Einlage einer Tanzgruppe. Die hatte aber nur ihr eigenes Repertoire und so sagte Matze irgendwann: ABBA auf ner Cuba Party ist auch ne Form von Mut.
Fast noch witziger: Ich kam etwas später als die anderen und wurde gleich am Eingang vom Kellner des Vorabends abgefangen.
„Deine Freunde sind da vorne und haben schon 4 Bier“.
So ähnlich hatte er sie auch empfangen.
Wir Deutschen sind ja gerne der Meinung bei All Inclusive ist alles abgegolten, aber ein paar Euro Trinkgeld tun keinem weh, der Kellner ernährt damit seine Familie und alle haben was davon.
Es wurde dann doch noch etwas lateinamerikanischer, aber für meinen Geschmack in Musik und Licht zu wuselig, also bin ich zu unserem Patienten ins Zimmer gehopst und schlafen gegangen.
Heute soll unser Planschtag ohne Pläne sein. Es ist natürlich 4 Grad kälter als gestern und etwas stürmisch. Na, schauen wir mal…




