Wer jetzt an Aladin denkt, liegt etwas falsch, aber dazu später.
Den Tag haben wir bei dezent stürmischem Wetter, aber viel Sonne irgendwo zwischen Strand, Schwimmen, Boule, Volleyball (also kurz, die anderen Spieler waren einfach zu voll) und dem Pool verbracht. Einen von Markus Wasserball angriffen habe ich mir selbst auf die Nase gelenkt, das pocht noch ein wenig.
Für den Abend hatten wir uns das griechische Restaurant im Resort reserviert. Noch immer nicht das gelbe vom Ei, aber immerhin.
Anschließend ging es ins Zentrum von Hurghada. Markus war vor ein paar Monaten schon einmal hier und spielte den Reiseleiter.
Die Straßen sind in etwa so belebt wie man es sich vorstellt, aber irgendwie total entspannt. Was absolut nicht so ist, wie man es sich vorstellt, sind die Händler. Ja, sie sind da und ab und an wird man auch mal angesprochen, aber sobald man die (asphaltierten) Hauptstraßen verlässt und diese eher aus Geröll bestehen, hört das auch schlagartig auf. Wie überall hier wird man mit einer sehr offenen Freundlichkeit begegnet, manchmal auch Kuriosität, aber ich habe mich auch unglaublich sicher gefühlt. Sicherer als am Kotti in jedem Fall.
Das Ende unseres kleinen „Off Road Bummels“ wurde mit der Neueröffnung eines Imbiss belohnt. Der hatte ne ordentliche Soundanlage aufgebaut, Lichter, die jeder Disco Konkurrenz machen und nahm grad auf der Straße ein Tier aus. Spannende Werbung – wir hatten aber schon gegessen.
Weiter ging es zur neuen Marina – das Touri Wonderland. Plötzlich war alles sauber und man hätte von Architektur und Angebot auch in Florida sein können. Natürlich mit hohem Zaun drum herum. Ich war dankbar, dass wir uns die eigentliche Innenstadt schon vorher angeschaut hatten.
Zurück im Resort sollte es Game Night und Beer Pong geben – aber irgendwie wollte keiner Bier Pong spielen und so stand die Tischtennisplatte etwas allein da, während die Meute etwas weiter vorne zu recht „gemischten Beats“ am Feiern war.
Wir sind dann Flux ins Bett. Heute kommt nämlich um 09:30 unser Boot.






