Für gestern hatten wir uns ein schickes kleines Boot gebucht.
Mit dem bisher angenehmsten Transfer (ich fahr hier nicht mehr vorne mit Matze versteht mein Problem nicht) kamen wir nach 20 Minuten an der Sports Marina an und gingen an Bord der Yasser. 14 m lang, für hiesige Verhältnisse recht gut in Schuss und ein nettes Sundeck.
Die Crew wollte es langsam angehen lassen und wir legten uns erst mal hin. Der Skipper kam und sagte: „Euer Boot, euer Tag, was wollt ihr machen?“.
Auf ging es in die „Ägyptischen Malediven“. Ein langer Streifen mit purem weißen Sand Boden, etwa 1 Meter tief und der perfekte Start, um nur Unsinn zu machen.
Nach einer Weile ging es weiter zum Schnorcheln an ein größeres Korallenriff. Die Crew war die ganze Zeit über toll. Witzig, hilfreich, aber auch distanziert genug, um nicht zu nerven.
Die Korallen waren erwartungsgemäß zum großen Teil verblichen, aber es gab auch genügend Leben, um zu begeistern.
Von Zebra zu Grellgrün, zu Regenbogen war alles dabei.
Zurück an Bord gab es ein verdammt leckeres Mittagessen und dann viel Zeit, die Sonne zu genießen, bevor wir zum letzten Schnorchelstop gefahren sind. Hier wurden wir vom Boot abgesetzt und sollten mit der Strömung zu einer definierten Stelle schwimmen, um dort wieder aufgelesen zu werden. Die Strömung ging zwar genau in die andere Richtung, aber Boot und Crew blieben die ganze Zeit aufmerksam in der Nähe und kamen auch sofort, als sie dachten, wir stünden auf Korallen oder bräuchten Hilfe.
Zurück im Boot hat Basti sich am Fuß verletzt, allein die Versorgung durch die Crew verdiente 5 Sterne.
Ein wahnsinnig toller Ausflug und gelungener Abschluss.
Zurück im Resort haben wir das Asiatische Restaurant ausprobiert. Ganz OK.
Zum Abend sollte es noch die „Glow in the Dark“ Party geben. Keine Ahnung, was da geleuchtet hat. Aber zumindest die Band war so schlecht, dass man viele Songs raten musste. Die Artistik Show hinterher war ganz nett, aber uns fehlte der Sinn. Und als dann die eigentliche Party begann und eine Technoversion von Last Christmas gespielt wurde, war es Zeit, ins Bett zu gehen.
Nun sitzen wir also am Abreisetag am Pool, während ich diese Zeilen schreibe, genießen noch mal kurz die Sonne und in 45 Minuten kommt unser Transfer. Posten werde ich das hier vom Flughafen.
Maria fragte mich die Tage, ob ich wieder nach Ägypten will. Die Antwort ist ein klares Jein. Wir sind hier hauptsächlich aufgrund einer Kombination aus Preis und Temperatur. Dafür war es OK und ich würde wieder ähnlich buchen, wenn genau das gebraucht wird, ansonsten nicht.
Die Menschen sind sehr herzlich und ich fühle mich wohl und sicher mit Ihnen. Organisation, allgemeiner Zustand von allem und das Essen sind aber einfach nicht meins.
Davon abgesehen war es ein wahnsinnig schöner Trip!
Danke das ihr wieder dabei wart – wir lesen uns nächste Woche.









