Kuschlig ist anders…

Zumindest was das Wetter angeht.

Aber eigentlich haben wir Glück. Es waren zwar die ganze Zeig nur maximal 8 Grad und direkt an der Küste tierischer Wind, aber dafür hatten wir zumeist strahlenden Sonnenschein. Und dem Kind wars eh egal.

Nach dem Frühstück sind wir einmal quer durch den Wald zum Strand gelatscht. So n Bollerwagen ist für den ganzen Krempel, den man so dabei hat, zwar ganz praktisch, aber für den Wald muss ich da irgendwie nen Motor ran kriegen. Vor allem wenn’s länger bergauf geht …

Aber, wie gesagt, strahlender Sonnenschein. Also Ostsee, Strand, Sonne, Kind glücklich, was will man mehr?

Nach einem kleinen Picknick sind wir dann wieder in Richtung Ückeritz gelaufen. Diesmal an der Straße, Puschel wollte sein Laufrad ausfahren.

Weiter ging es nach Koserow zum Heringsfest. Aufgrund des Windes wurde das vom Strand zum Kurplatz verlegt. Deutlich weniger Wind, aber noch immer genug und viel Schatten. Also Sau kalt! Brrr… Aber immerhin: Puschel hat die ersten Shantys gehört und sehr eifrig geklatscht. Essen war da nicht so meins… gab fast nur Hering.

Am Nachmittag hat es uns dann zu einem Eisbecher auf der Seebrücke in Heringsdorf und dann wieder zu einem Spieleausflug zu Karls verschlagen.

Allgemeines Highlight war dann das Schwimmbad im Hotel. Läuft so unter der Nummer klein, aber fein. Es ist wirklich in kleinem Rahmen an alles gedacht und die Sauna ist auch gleich dran.

Ein Kinderbecken gibts nicht, war für uns in dem Fall aber kein Drama.

Heute war der Plan dann schnell gefasst: Auf in den Dino Park! Eigentlich wollte ich mit dem Mini mit dem Zug fahren. Das er darauf keinen Bock hat, hat er aber eindrucksvoll ausgedrückt. Ein andermal.

Der Dinopark auf Usedom ist der teuerste, in dem ich bisher war (also Germendorf, Rügen und Usedom), aber es lohnt sich tatsächlich. Viele lustige Ideen für die Kleinen umgesetzt und so ne Mischung zwischen ganz niedlich und lehrreich. N Dino Skelett im Buddelkasten hab ich bisher jedenfalls nirgendwo gesehen.

Auf dem Rückweg wollten wir im Restaurant Portofino im Hafen von Wolgast essen. Die Bewertungen waren nicht so berauschend, aber es gab auf nen Sonntag außerhalb der Saison auch nicht viele Alternativen.

Joah… Tür stand offen, Musik dudelte, war nur keiner da. Außer noch dem Dreck vom Vorabend und nem Restaurant in nem Zustand, das echt keine Lust auf mehr macht. Wir haben noch mal gerufen, sind dann aber lieber gegangen.

Als wir grad raus waren, tauchte noch jemand auf und schaute uns unmotiviert nach. Ich glaub, es war für alle Beteiligten besser so.

Das wars für dieses Wochenende. Schön das ihr „mit“ wart. Das nächste Mal lesen wir uns im Juni.

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