Auf nach Liver… äh, Alcudia….

Ich hab ein Briten-Hotel gebucht. Fällt nicht wirklich auf, da es fast alles Familien mit Kindern sind, aber witzig ist es schon.

Aber der Reihe nach.

Im Sommer waren wir mit dem Wohnwagen unterwegs (nein, ich schreib nicht über jeden Ausflug hier) und es war klar, dass ich einen kleinen Gegenpol will. Maria wollte explizit Playa de Muro, ich wollte ganz bestimmte Eigenschaften am Hotel und so sind wir eben hier gelandet – im Alcudia Pins im Norden Mallorcas.

Warum Playa de Muro? Hm… also erstmal, weil es ein langer, sehr langer, schöner Strand ist. Vor allem aber, weil er sehr lange sehr flach bleibt und nach unserem Mallorca-Urlaub 2023 klar war, dass wir genau diesen Strand für Puschel haben wollen, wenn wir das nächste Mal kommen. Und hier sind wir :-).

Beim Hotel wollten wir direkte Strandlage und auch keine kleine Straße oder Ähnliches dazwischen. Eine Ausrichtung auf Familien – Puschel liebt andere Kinder –, All Inclusive und mindestens ein Wohn- und ein Schlafzimmer.

Die Kombination ist gar nicht soooo einfach zu finden, aber hier sind wir. Dass hier hauptsächlich Briten rumhängen, war irgendwie vorher nicht ersichtlich, ist uns aber eigentlich auch egal. Und bisher macht der Kleine die Kinderanimation auch auf Englisch ganz gut mit.

Gestern klingelte der olle Wecker um 5 Uhr und so langsam kamen wir alle in die Gänge. Das Kind muss den Braten gerochen haben und stand 5:40 Uhr vor uns (wir wollten ihn eigentlich erst 05:45 Uhr wecken). Also sind wir doch tatsächlich um 06:10 Uhr los – und damit 5 Minuten vor Plan. Na sowas…

Es gab auf dem Weg absolut keinen Stau, wir haben uns sogar getraut, mitten durch Berlin zu fahren. Angelangt am Flughafen, fix auf unseren Parkplatz und ab ins Terminal. Dort zum Schalter gehoppelt und es waren tatsächlich nur 2 Leute vor uns – ging also auch die Nummer mit dem Gepäck schnell.

Die Sicherheitskontrolle zeigte Wartezeiten von 10 bis 15 Minuten, aber wir wurden an zwei Stellen mit Kind schon beim Anstellen abgepasst und an den Wartenden vorbeigeschleust. Unaufgeregt, superfreundlich und auch total selbstverständlich. Was zum Teufel ist denn am BER passiert?

Unser Flieger ging 10:30, hatte keine Verspätung und auch dort konnten wir – Puschel sei Dank – recht früh reinhopsen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Flughafen noch nie so einfach war.

Der Kleine kam ans Fenster, Maria in die Mitte und ich an den Gang. Die beiden waren so schön miteinander beschäftigt, da vergingen die etwas über 2,5 Stunden „wie im Flug“.

Angekommen in Palma mussten wir ein Weilchen aufs Gepäck warten, aber auch nicht soooo lang. Witzig war: Wir waren hinten am Flieger ausgestiegen und zu einem wartenden Bus gegangen, während der vordere Ausstieg per Gangway direkt am Terminal erledigt wurde. Der Vorteil? Der Bus fuhr direkt zur Gepäckhalle. Das ist in Palma eine ziemlich Strecke zu laufen!

Als Nächstes brauchten wir unseren Mietwagen. Wieder wurden wir sofort aus der Schlange geholt und – dank Kind – an die Pole Position gesetzt. Es ging dort zwar auch an sich schnell, aber ich war wieder verblüfft.

So langsam waren wir aber auch alle müde. Zu merken unter anderem daran, dass ich erst dachte, das Auto hätte nur 2 Türen (die sehen aber auch komisch aus) und es außerdem dann nur mit Hilfe anbekam (erstes Mal Hybrid, ich weiß aber immer noch nicht, was ich falsch gemacht hab. Mal gucken, wie ich es wieder ankriege, wenn wir Ausflüge machen wollen…).

Erzählungen aus Alcudia folgen in den nächsten Tagen :-).

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