Ein untrügliches Zeichen, dass sich der Urlaub dem Ende nähert.
Wir könnten zwar vor Ort neue kaufen, aber das machen wir dann doch lieber, wenn wir daheim sind. Es gibt hier zwar alles, was man braucht, aber nichts hat ein Preisschild, und natürlich zahlt man in den Touri-Shops am Resort gesalzene Preise (so auch für das Schnorchelset, das gerade kaputtgegangen ist; im Sommer gibt’s was Vernünftiges).
Außerdem ist Easyjet (und unseren Arbeitgebern) die Menge unserer Sonnencreme vermutlich weniger wichtig als uns. Und so heißt es morgen um 14:40 hiesiger Zeit Abflug Richtung Heimat.
Die letzten Tage haben wir ziemlich entspannt zwischen Strand, Spielplatz, Pool und Wasserpark verbracht. Puschel liebt es hier, und so langsam ist er mit allem warm geworden und öffnet sich auch dem Personal mit seinen ständigen Späßen. Ich glaube, er würde noch eine Weile bleiben, redet aber auch immer mehr von seinen Freunden zu Hause (also eigentlich sollen sie herkommen) und freut sich auch ein klein wenig auf die Heimat.
Zeit für ein Fazit.
Nach all den Enttäuschungen im letzten Jahr habe ich bis 7 Tage vor Abflug (das war die Stornofrist) immer wieder Hotels verglichen und war extrem unsicher, ob ich das Richtige gebucht habe. Das war völlig unbegründet. Sicher, manchmal nervt die Hellhörigkeit des Zimmers, der Strand ist kein feiner Sand, sondern eher Mikrosteinchen, und das Thema Lebensmittelhygiene macht außerhalb des Resorts auch keinen Spaß, aber wir sind hier sehr glücklich und erholt.
Das Resort hat wirklich alles, was wir brauchen. Die Lage an der geschützten Bucht, dem Steg und Riff, die Nähe zum Flughafen (ohne mehr als ab und zu mal ein Flugzeug zu hören), das unglaublich freundliche und jederzeit um einen bemühte Personal, die ständigen Spielereien mit den Kindern – das alles fügt sich zu einem wundervollen kleinen Ort. Kein Paradies, aber wundervoll genug, dass wir entschieden haben, die Gedanken an einen Asienurlaub zu verschieben und im nächsten Jahr zurückzukommen.
Wenn es kleine negative Dinge gibt, so ist es die eher lustlose Kinderanimation (ist eher ein kleines Nebenbei-Programm, das auch nur zu entspannt eingeschränkten Zeiten stattfindet). Da passiert es schon mal, dass eine Aktivität im Kids Club stattfinden soll, da aber außer den Damen, die es veranstalten, niemand drinnen ist, während auf dem Spielplatz direkt davor sieben Kinder sind. Man könnte jetzt auch rauskommen und die Kinder animieren, mitzumachen, anstatt drinnen auf sein Handy zu starren, aber das ist Meckern auf hohem Niveau, und wenn sie in der Interaktion mit den Kindern sind, dann auch sehr liebevoll.
Ich persönlich würde jederzeit wieder in ein Hotel der JAZ Gruppe reisen, mir nur die Lage ganz genau anschauen – die kann sehr unterschiedlich sein.
Das Lamaya und das Schwesterhotel Solaya direkt nebenan liegen für uns perfekt.
Schön, dass ihr dabei wart, wir lesen uns im Februar.






