Das Eis ist alle…

Also nicht wirklich alle, wir mussten nur heute morgen um 9 Uhr aus der Kanine raus und sind dann auch gleich von Bord um Singapur unsicher zu machen, bevor es heute Nacht nach Hause geht.

Nach einem nicht ganz so erholsamen Tag auf See, sind wir heute also wieder am Anfang gelandet und unsere Kreuzfahrt ist zu Ende.

Nach einem traumhaften Tag auf Langkawi (ich habe noch eine Horde Affen gesehen), haben wir nachts auf dem einzigen Sender – Lotus Macau – noch einen Film geguckt und waren daher noch recht müde als wir gestern zu unseren Massagen um 11 Uhr mussten. Warum haben wir diese Zeit gebucht??

Ich hatte eine Rückenmassage und interessante Gespräche über Sofia, die Sex Pistols und die Rolling Stones – sehr schön, nur die vermeintlichen Knoten im Rücken wurden doch etwas sehr arg bearbeitet und er tut heut noch weh. Aber was mecker ich…

Maria hatte nämlich, abseits von freundlichem thailändischen Lächeln, gar keine Unterhaltung, dafür aber eine Stunde ordentliche Schmerzen. Warum sie sich für die Druckpunktmassage entschieden hat weiß sie auch nicht mehr so genau.

Dieses Wellness müssen wir noch ein bisschen üben.

Runter vom Schiff, rein ins Taxi und ab nach Sentosa. Singapur hat ein paar vorgelagerte, kleine, Inseln und irgendwer kam auf die Idee: da machen wir nen Vergnügungspark draus.

Am schönsten kommt man dort mit der Seilbahn von Mt. Faber hin (hält unterwegs noch in nem Hochhaus), also haben wir das gemacht.

Wasserpark, Universal Studios, Resort, etc. Haben wir uns nur von weitem angeschaut und bei 32 Grad in der Sonne für den Skyline Luge angestanden. Im Prinzip brettert man in Plastikseifen Kisten nen Berg runter, fährt mit nem Sessellift wieder hoch, stellt sich wieder in die Sonne und rast wieder runter. Haben wir dreimal gemacht und ich bin wie immer stolz nicht überholt worden zu sein (Wehe einer der Zeugen erwähnt jetzt das Go Kart rennen gegen Ray, da ging es bergauf..).

Danach ging es mit der Seilbahn noch in eine Mall und danach auch schon zum Flughafen.

Für unseren 01:20 Flug haben wir um 14:30 eingecheckt und sind ab in den Sicherheitsbereich um uns den Flughafen in Ruhe anzuschauen und ein wenig zu entspannen und beim Hawker noch etwas zu essen. Das der ganze Harry Potter Krempel in nem anderen Terminal, AUSSERHALB, vom Sicherheitsbereich ist haben wir natürlich erst hinterher gemerkt. Also haben wir uns die Kinos angeschaut (Filme kennen wir schon), den Schnetterlingspark, den Orchideen Garten, den Kaktus Garten und gefühlt noch 10 weitere Gärten. Der ein oder andere ist sogar ein Rauchergarten. Verrückt.

Jetzt haben wir ins Transit Hotel eingecheckt und chillen bis Mitternacht ein wenig, eben waren wir noch im Flughafen Pool.

Um 01:20 (Plus ein paar zerquetschte, der Flug hat Verspätung) geht es dann nach Dubai und nach 4 Stunden dort weiter nach Hamburg.

Wir lesen uns in Borgsdorf ;-).

Penang & Langkawi

Guten Morgen von Langkawi!

It’s Insel Time! Eigentlich sollte unsere Kreuzfahrt ja beginnen wie sie endet: mit einem Badestop. Wir wissen ja was daraus wurde.

Nach der aufregenden Zeit in Kuala Lumpur waren wir gespannt auf Penang und wurden nicht enttäuscht.

Nach 9 Km Fußweg durch Altstadt, vorbei an Clan Jettys (großer Familienverband der in Holzhütten über dem Wasser lebt) und in eine sehr asiatische Mall. (Kleine Geschäfte voller Krimskrams, foodcourt mit Garküchen und viel, viel Chaos). Danach ging es mit der Standseilbahn auf den Penang Hill. Toller Ausblick!

Nun sind wir auf Langkawi. Was für eine Perle! Definitiv auch eine Insel die wir Wiedersehen werden!

Mit dem Taxi ging es zum Oriental Village (kleiner Ort der für Touristen gebaut wurde) und mit der Seilbahn der Berg hinauf. Hat ordentlich geschaukelt und gilt als steilste der Welt. Das war ein Spaß! Dank express Lane Karten auch ganz ohne Wartezeit. Danach noch in ein Gebäude voller 3D Perspektiven und ab zum Strand. Mit dem Boot auf eine Privatinsel übergesetzt und hier lümmeln wir jetzt rum. Mit Schatten, Liegen, Duschen und Toiletten auf europäischem Niveau.

Der letzte Punkt ist wichtig! In Malaysia haben die Toiletten nämlich im Normalfall Fall kein Toilettenpapier, sondern eine Brause. Und auch wenn wir aufgeschlossen sind – wir machen nicht alles mit ;-). An von Touristen frequentierten Orten gibt es gerne mal eine Rolle Papier für alle bei den Waschbecken, oder Menschen die Taschentücher verkaufen, aber eben nicht immer. Mein persönliches Highlight war eine Toilette in der tatsächlich Halter für Toilettenpapier waren. Aber da waren Edelstahl topfkratzer drin! Warum? Keine Ahnung. Eigentlich will ich es auch nicht so genau wissen.

Also: wenn Malaysia, dann immer „was“ dabei haben!

Wir schwimmen jetzt noch ein wenig und wackeln dann aufs Schiff Richtung Singapur, wo wir übermorgen von Bord gehen.

Wie immer ein großer Dank an alle die wir weiter mit unseren Tieren auf Trab halten (Frieda hat heut wieder nen Arzttermin).

272 Stufen…

Sind es vom Eingang bis in die Höhlen von Batu – und noch einige innen.

Nach einem spärlichen Frühstück (an sich war es opulent, aber asiatisch) hat unser Fahrer uns zu einer wundervollen Tour durch Kuala Lumpur abgeholt.

Zuerst ging es zu den Höhlen von Batu, einem Hindu Tempel / Heiligtum, mitten im Berg. Der Aufstieg war anstrengend, aber Die süßen (und frechen) Affen haben einen gut abgelenkt.

Wie Maria festgestellt hat: Asien lächelt. Und so war auch Batu voller freundlicher Menschen. Und natürlicher voller Schweiß gebadeter Europäer die sich gegenseitig stolz angrinsten als sie den Aufstieg bei 30 Grad geschafft hatten.

Danach ging es von Palast, über Bahnhof und Petronas Towers Kreuz und quer durch diese wundervolle Stadt der Gegensätze. Definitiv auch ein Ort zum wiederkommen.

Nun sind wir völlig erledigt, gehen gleich wieder aufs Schiff, hüpfen in den Pool, essen ein Eis und lesen uns morgen auf Penang, oder übermorgen auf Langkawi.

Jiminy Grille

Hallo aus dem 27. Stock des Sheraton Kuala Lumpur. Hier kann man sich Dekadenz noch leisten :-).

Nachdem wir mit einiger Verspätung um 19:00 Uhr in Port Klang von Bord konnten hat uns unser vorbestellter Transfer nach Kuala Selangor gebracht. Eigentlich sollten wir dort zuerst ein paar Affen füttern, aber dazu war es leider zu spät. Ria war ganz froh drüber. Seit Planet der Affen will sie nichtmal die Gorillas im Zoo besuchen, sie ist überzeugt die merken sich das.

Anstatt dessen ging es zum nächsten Programm Punkt, einem Fischrestaurant am Fluss. Sehr einfach, wahnsinnig lecker. Und sie hatten auch Hühnchen.

Was dann kam beschreibt man sehr einfach: unbeschreiblich!

Wir haben uns in ein Holzboot gesetzt und wurden an den Fluss Ufern entlang zu Bäumen und Sträuchern gefahren in denen tausende Glühwürmchen ihr leuchtendes spiel trieben.

Langsam ging es von Baum zu Baum. Außer der Sichel des Mondes, ein paar Sternen und dem Glühwürmchen kein Licht weit und breit. Magisch!

Wer nach Kuala Lumpur kommt darf das auf keinen Fall verpassen!

Nun fallen wir glückselig ins Bett und freuen uns auf unsere morgige Tour durch die Stadt und die Höhlen von Batu.

Ach und: Fotos kann man von den Glühwürmchen nicht wirklich machen. Zurücklehnen und genießen!

Saigon Teil 2

Wir sind gerade in Port Klang, bei Kuala Lumpur angekommen und starten gleich in unser nächstes Abenteuer.

Unser Ausflug in Saigon war beeindruckend. Die Stadt selbst haben wir zwar leider nur vom Bus ausgesehen, aber irgendwie waren wir auch froh Dasein dort nicht über die Straße mussten.

Die Fahrt vom Schiff zu den Cu Chi Tunneln hat anstatt 3 leider 4 Stunden gedauert, bei der Rückfahrt war es ähnlich und daher fiel der Besuch im Kriegsopfer Museum aus. Speziell die Art wie Reiseleitung und TUI an Board damit umgegangen sind war der letzte Rest an Überzeugung den wir bräuchten: Ausflüge nur noch auf eigene Faust. Billiger, interessanter und angenehmer.

Die Anlage in Cu Chi ist ein Museum an den insgesamt 250 km langen in Tunneln von denen aus der Vietcong gegen die Amerikaner (und andere) gekämpft hat. Diese Tunnel waren im Normalfall 60×90 cm klein, hatten aber ebenso größere Räume in denen gelebt, geschlafen, gelernt, gekocht und auch gestorben wurde. Auch unterirdische Krankenhäuser waren angelegt und Ho Chi Minh sagte im Zweifel halten seine Soldaten nicht nur 20, sondern auch 100 Jahre unter der Erde aus.

Manche Kinder sind erst mit 5, oder 6 Jahren das erste mal an die Oberfläche gekommen.

Cu Chi stellt dies beeindruckend dar – noch beeindruckender sind die Methoden mit denen gekämpft, gebaut und gelebt wurde. Ein Beispiel: belüftet hat man die Tunnel mit Bambusrohren die in künstlichen Termitenhügeln versteckt waren. Die enden der Rohre sind Luft- aber nicht wasserdurchlässig. Man kann sie auch nicht einfach gerade in den Boden stecken, dann kommt keine Luft nach unten. Sie müssen schräg angelegt werden, in Richtung eines Flusses.

Ein Tunnel wurde um 25% erweitert, damit Touristen ihn durchqueren können. Man kann 20, 40, 60, oder 100 Meter in ihm zurück legen. 20 haben mir für den Rest meines Lebens mehr als gereicht. Mein recht panisches Video dazu gibt es zu Hause.

Das Touristen vor Ort mit historischen Gewehren ballern können – und davon reichlich Gebrauch machen – hat dem ganzen eine noch bedrückendere, aber gute, Kulisse gegeben.

Nach einem, sehr leckeren, essen ging es dann mit viel Sitzfleisch wieder zurück zum Schiff und dank 34 Grad erstmal in den Pool.

Saigon

Nach 2 sehr entspannten Tagen auf See (Eis all inclusive und so), sind wir heute in Vietnam angekommen.

So frühe Sachen sind ja nicht so mein Ding (Marias schon gar nicht), aber wir haben es geschafft um 06:45 im Bus zu sitzen ohne von Scheidung zu sprechen (knapp).

Es geht mit dem Bus durch Saigon (kein Mensch sagt Ho Chi Minh Stadt) und zu den Cu Chi Tunneln. Danach zum Kriegsopfermuseum. Der Tag ist also im Zeichen der Geschichte und des Krieges. Nur mal nicht aus amerikanischer Sicht.

Unterwegs beobachten wir Verkehr, Land und Leute. Es ist wieder ein anderes Asien und recht schwer zu beschreiben. Wer das Dong Xuan Center in Berlin kennt, oder die Zigaretten Verkäufer im Berlin der 90er Jahre, bekommt ein recht gutes Bild.

Der Verkehr ist bestimmt vom Roller. So wirklich festgelegte Richtungen gibts für die nicht. Gefahren wird wies grad passt. Um das etwas bildlicher zu gestalten: offiziell 7 Mio Einwohner, realistisch eher 13 Mio, und man sagt jeder hat 2 Roller.

Ja, ganz genauso wirkt das auch! Selbst Uber/Grab wird hier per Roller erledigt.

Ausnahmsweise haben wir heute einen Ausflug mit dem Schiff gebucht. Wie immer nicht die beste Idee. Der vietnamesische Guide ist interessant und von dem was wir hinten im Bus hören auch sehr gut. Leider gibts über die Lautsprecher aber nur die Übersetzung und Meinung zum ganzen von der Reiseleitung. Und die ist, wie Maria es nett formuliert, das Sinnbild eines Reiseleiters.

Da wir (aufgrund 8m Tiefgang) mit dem Schiff mal wieder im Industriehafen liegen bleibt dies vermutlich der einzige Post bis Kuala Lumpur in 3 Tagen. Bilder folgen dann natürlich.

One night in Krung Thep…

Bangkok hat viele Namen. Und einen besonders langen. Den wiederhole ich jetzt nicht – dafür bin ich zu faul und wir warten auch grad nur auf unser Boot den Fluss runter.

Erleichtert das Koh Samui weitgehend verschont geblieben scheint haben wir 2 wundervolle Tage auf See verbracht. 2. Kreuzfahrt, 2. mal der fernsehempfang gestört. Ich hab eine Vampirschmonzette durchgelesen, Maria ihren ersten Fitzek Roman. 🙂

Bis auf einen Sturm mit Geschwindigkeiten bis zu 145 KmH haben wir von den unwetttern nicht viel mitbekommen. Aber auch dabei lag das Schiff recht ruhig – also kein Hindernis für den täglichen Eisbecher.

Heute haben wir in Laem Chabang angelegt und sind mit dem Bus ins 130 km entfernte Bangkok gefahren. Diese Stadt ist riesig! Ein immer summender Bienenstock mit Gerüchen und Eindrücken aus einer anderen Welt.

Auf einer Kreuzfahrt hat man ja immer nur einen kurzen Einblick welche Orte man vielleicht wieder besuchen könnte. Bangkok gehört unbedingt dazu!

Unser Schiff kommt grad und W-LAN ist hier manchmal schwer zu finden. Vielleicht gibt es noch ein Update, vielleicht aber auch erst in 3 Tagen aus Ho Chi Minh Stadt.

Kleiner Nachtrag: der Beitrag wollte nicht so wirklich, daher kommt gleich noch einer.

Bangkok Update

So, der letzte Beitrag kam zwar eben erst, aber das lag am W-LAN. Wer nach Bangkok fliegt: SIM Karte!

In kürzester Kreuzfahrer Manier haben wir Shopping Center besucht, sind Skytrain und Ausflugsboot gefahren, am ein oder anderen Tempel entlang und schließlich 6 KM TukTuk zum Nachtmarkt gefahren.

Maria hat sich 2 Ketten gekauft und hat gehandelt wie eine Weltmeisterin. Vom gesparten Geld in eine Ping Pong Bar gehen wollte sie trotzdem nicht.

Jetzt warten wir auf unseren Transfer und freuen uns aufs Bettchen, sowie 2 Seetage.

Unser nächster Ausflug geht morgens um 7 los und dauert den ganzen Tag. Wenn’s also länger still ist, dann nur weil ich kein W-Lan gefunden habe, auf dem Schiff weiter keins buchen will – und vielleicht ein bisschen zittere 😉

One night in Krung Thep..

Bangkok hat viele Namen. Und einen besonders langen. Den wiederhole ich jetzt nicht – dafür bin ich zu faul und wir warten auch grad nur auf unser Boot den Fluss runter.

Erleichtert das Koh Samui weitgehend verschont geblieben scheint haben wir 2 wundervolle Tage auf See verbracht. 2. Kreuzfahrt, 2. mal der fernsehempfang gestört. Ich hab eine Vampirschmonzette durchgelesen, Maria ihren ersten Fitzek Roman. 🙂

Bis auf einen Sturm mit Geschwindigkeiten bis zu 145 KmH haben wir von den unwetttern nicht viel mitbekommen. Aber auch dabei lag das Schiff recht ruhig – also kein Hindernis für den täglichen Eisbecher.

Heute haben wir in Laem Chabang angelegt und sind mit dem Bus ins 130 km entfernte Bangkok gefahren. Diese Stadt ist riesig! Ein immer summender Bienenstock mit Gerüchen und Eindrücken aus einer anderen Welt.

Auf einer Kreuzfahrt hat man ja immer nur einen kurzen Einblick welche Orte man vielleicht wieder besuchen könnte. Bangkok gehört unbedingt dazu!

Unser Schiff kommt grad und W-LAN ist hier manchmal schwer zu finden. Vielleicht gibt es noch ein Update, vielleicht aber auch erst in 3 Tagen aus Ho Chi Minh Stadt.