Bloß weg hier…

Also das Hotel war wirklich ’ne Shitshow – anders kann man das nicht beschreiben.

Puschel mochte ja die Animation und den Trubel, und wir mochten die direkte Strandlage, aber da hört’s dann auch auf.

Das Essen, anfangs noch genießbar, wurde gradlinig schlimmer. Natürlich kann man immer auch woanders essen gehen, aber das war eigentlich nicht der Sinn.

Irgendwann war alles nur noch irgendwas zwischen zäh und matschig, einzelne Geschmäcker – absolute Fehlanzeige.

Die „Kaffeemaschinen“ wurden wässriger, die Saftautomaten hatten nicht viel mit Saft zu tun, und sauberes Geschirr gab es grundsätzlich nicht.

Ich hab kein Problem damit, wenn mal was nicht passt, aber die Bude war schlimmer als der Bahnhofskiosk von Wanne-Eickel.

Und – was am Anfang gar nicht so auffiel – alles war dreckig. Nicht sofort auf den ersten Blick, doch von Tag zu Tag mehr, vor allem nach dem Sturm. Viele Dinge, die da rausgepült wurden, blieben einfach tagelang liegen. Und an allen Ecken und Enden schimmelte es bei genauerem Hinsehen.

Ich könnte jetzt noch weiter machen, aber lassen wir es gut sein. Grupotel – nein danke. TUI Blue – nein danke.

Puschel war glücklicherweise nur am Mittwoch fiebrig und ab Donnerstag wieder recht fit. Wir haben es trotzdem ruhig angehen lassen und nur einen kleinen Ausflug mit der Bimmelbahn durch Alcúdia gemacht – fand er ganz großartig! Ich wiederum war froh, den bereits ausgearbeiteten Landweg für die Heimreise nicht zu brauchen (Expressfähre Alcúdia–Barcelona in 3,5 Stunden, TGV nach Paris in 7 Stunden, dort übernachten, ICE nach Berlin in 8 Stunden).

Am Abend waren wir im Tobagan essen – ’ne Mischung aus Eisdiele, Bar, Grill, Outdoor-Chill-Lounge, Spielplatz und Wasserrutsche. Ziemlich cool, ziemlich nett, ziemlich lecker.

Dann wurde es Zeit für die Heimreise, und da unser Flug erst recht spät gehen sollte, das Wetter traumhaft war und wir alle wieder mehr oder minder fit waren (ich hatte mir am Mittwoch noch übel den Magen verdorben und Maria hatte letzte Woche ’ne olle Zahn-OP), haben wir uns noch Tickets für eine Bootstour geholt.

Während wir auf dem Steg auf unser Boot warteten, kam ein Feuerlöschflugzeug im Tiefflug über die Bucht. Wooooaaah!

Die Bootsfahrt an der Küste entlang war dann einfach sehr entspannend, auch wenn wir beim Stopp nicht ins Wasser gesprungen sind.

Nach einem leckeren Mittag in einem Strandlokal in Alcúdia ging es dann zum Flughafen.

Mallorca, wir kommen wieder – Puschel will auch unbedingt. Nur an unserer Auswahl der Unterkunft müssen wir echt noch arbeiten.

In diesem Sinne – schön, dass ihr wieder dabei wart! Wir lesen uns wieder. Im Januar.

Lustiges vom Strand…

Wie versprochen 🙂

Die ersten Kleckerburgen sind gebaut und Puschel will nen Eimer. Hat er bei anderen gesehen und meint, damit bauen wir bessere Burgen.

Zum Glück hat er nicht so richtig mitbekommen, wie etwas weiter ein Vater von seinen Kids eingebuddelt wurde.

Ins Meer will der Kleine gar nicht so sehr. Für Wasser lieber der Pool. Aber Kleckerburgen, ja, die könnte er den ganzen Tag bauen.

Und ab und zu auf den Steg, um dort nach Fischis zu schauen.

Gestern haben wir einen Ausflug zum Safari Park gemacht. Man kann dort wählen, ob man im eigenen Auto oder in einer Bimmelbahn (mit Gittern) fahren möchte. Da die komische Hintertür vom Auto Puschel nicht wirklich was sehen lässt, haben wir uns für die Bimmelbahn entschieden. Die ist zwar unbequem, aber auch ganz witzig.

Vor allem, wenn plötzlich die Affen an den Gittern hängen und dich angrinsen.

Am Ende gibt es noch einen etwas traditionelleren Tierpark.

Die gesamte Anlage wurde Anfang des Jahres durch neue Betreiber übernommen und man sieht, dass an allen Ecken und Enden was passiert – ich bin gespannt, wie es in 3 Jahren aussieht. Wir kommen definitiv wieder.

Puschel hat dann wieder die Abendanimation mit seiner Urlaubsfreundin genossen. Die beiden haben sich an Tag eins an der Bühne kennengelernt und sind seitdem, wenn sie sich sehen, unzertrennlich.

Ihre Eltern hatten das Ganze sehr genau im Auge, sie kann nämlich „manchmal etwas übergriffig werden“. Wir haben herzlich gelacht – da haben sich ja zwei gefunden. Geht tatsächlich manchmal recht wild zu, aber beide scheinen damit ganz glücklich zu sein.

Heute Nacht ist ein ordentlicher Sturm übers Hotel gefegt. Das war auch was Spannendes, aber inzwischen herrscht wieder Sonnenschein und gute Laune.

Also im Hotel. Bei Puschel nicht so. Der hat heut Nacht Fieber bekommen und ist völlig platt.

Mal schauen, Freitag soll eigentlich der Flieger nach Hause gehen…

Mallorca ist für mich…

Ein Café auf dem Marktplatz in Llucmajor. Tapas in Palma. Planschen in einer Cala. Ziegenfleisch vom Grill. Iberico-Schinken, frisch am Markt geschnitten. Orangensaft aus der Presse im Supermarkt. Und noch einiges mehr.

Warum ich gerade darauf komme? Maria hat gestern am Strand gesagt: „Das ist nicht unser Mallorca“ – und sie hatte vollkommen recht. Gemeint war nicht der Strand, sondern der All-Inclusive-Cluburlaub. Der hat nichts mit der Insel zu tun und ist absolut austauschbar.

Das ist an sich nichts Schlechtes, heißt aber eben auch, dass es nicht wirklich unsere Art von Urlaub ist. Wir haben es hauptsächlich wegen Puschel so gebucht – und er genießt es total. Trotzdem würden wir in Zukunft manches anders machen. So zumindest der aktuelle Stand – wir sind ja erst am dritten Tag.

Das Alcudia Pins ist eine recht kompakte Anlage, die vermutlich im Laufe der Jahre mehrmals umgebaut wurde. Irgendwie macht hier nichts so richtig Sinn. Ich vermute, die Verantwortlichen drehen alle paar Monate mal eine Runde durchs Gelände und sehen (oder wollen sehen), dass „alles läuft“.

Der Pool ist wirklich schön, der direkte Strandzugang ebenfalls, und die Zimmer sind sehr geräumig und sauber. Gleichzeitig sind sie aber auch unpraktisch eingerichtet und – typisch spanisch – so gebaut, dass alle paar Monate irgendetwas kaputtgeht.

Liegen am Pool gibt es genug, allerdings auf Kosten der Bewegungsfreiheit. Ein klassisches Henne-Ei-Problem: Gibt es zu wenige Liegen, meckern die Leute. Gibt es zu wenig Platz, meckern sie genauso.

Die Bars sind irgendwie an den falschen Stellen platziert und häufig unterbesetzt. Der Kaffee aus dem Automaten verdient seinen Namen nicht, und das Essen ist zwar grundsätzlich gut, wiederholt sich aber nicht nur alle paar Tage, sondern jedes einzelne Mal. Kartoffeln gibt es mal im Ganzen, mal geschnitten. Und die Fleischbällchen bekommen ab und zu eine andere Sauce – das war’s dann auch schon.

Kurzum: Die Anlage hat Potenzial. Puschel ist es egal, ob die Animation auf Englisch läuft – er findet sie klasse. Aber Essen und Getränke würde ich mir beim nächsten Mal eher sparen.

Was vielleicht negativ klingt, ist einfach nur eine Zusammenfassung dessen, was mir gerade auf den Wecker geht. Morgen (oder so) gibt’s dann wieder Lustiges und Schönes vom Strand :-).

Auf nach Liver… äh, Alcudia….

Ich hab ein Briten-Hotel gebucht. Fällt nicht wirklich auf, da es fast alles Familien mit Kindern sind, aber witzig ist es schon.

Aber der Reihe nach.

Im Sommer waren wir mit dem Wohnwagen unterwegs (nein, ich schreib nicht über jeden Ausflug hier) und es war klar, dass ich einen kleinen Gegenpol will. Maria wollte explizit Playa de Muro, ich wollte ganz bestimmte Eigenschaften am Hotel und so sind wir eben hier gelandet – im Alcudia Pins im Norden Mallorcas.

Warum Playa de Muro? Hm… also erstmal, weil es ein langer, sehr langer, schöner Strand ist. Vor allem aber, weil er sehr lange sehr flach bleibt und nach unserem Mallorca-Urlaub 2023 klar war, dass wir genau diesen Strand für Puschel haben wollen, wenn wir das nächste Mal kommen. Und hier sind wir :-).

Beim Hotel wollten wir direkte Strandlage und auch keine kleine Straße oder Ähnliches dazwischen. Eine Ausrichtung auf Familien – Puschel liebt andere Kinder –, All Inclusive und mindestens ein Wohn- und ein Schlafzimmer.

Die Kombination ist gar nicht soooo einfach zu finden, aber hier sind wir. Dass hier hauptsächlich Briten rumhängen, war irgendwie vorher nicht ersichtlich, ist uns aber eigentlich auch egal. Und bisher macht der Kleine die Kinderanimation auch auf Englisch ganz gut mit.

Gestern klingelte der olle Wecker um 5 Uhr und so langsam kamen wir alle in die Gänge. Das Kind muss den Braten gerochen haben und stand 5:40 Uhr vor uns (wir wollten ihn eigentlich erst 05:45 Uhr wecken). Also sind wir doch tatsächlich um 06:10 Uhr los – und damit 5 Minuten vor Plan. Na sowas…

Es gab auf dem Weg absolut keinen Stau, wir haben uns sogar getraut, mitten durch Berlin zu fahren. Angelangt am Flughafen, fix auf unseren Parkplatz und ab ins Terminal. Dort zum Schalter gehoppelt und es waren tatsächlich nur 2 Leute vor uns – ging also auch die Nummer mit dem Gepäck schnell.

Die Sicherheitskontrolle zeigte Wartezeiten von 10 bis 15 Minuten, aber wir wurden an zwei Stellen mit Kind schon beim Anstellen abgepasst und an den Wartenden vorbeigeschleust. Unaufgeregt, superfreundlich und auch total selbstverständlich. Was zum Teufel ist denn am BER passiert?

Unser Flieger ging 10:30, hatte keine Verspätung und auch dort konnten wir – Puschel sei Dank – recht früh reinhopsen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Flughafen noch nie so einfach war.

Der Kleine kam ans Fenster, Maria in die Mitte und ich an den Gang. Die beiden waren so schön miteinander beschäftigt, da vergingen die etwas über 2,5 Stunden „wie im Flug“.

Angekommen in Palma mussten wir ein Weilchen aufs Gepäck warten, aber auch nicht soooo lang. Witzig war: Wir waren hinten am Flieger ausgestiegen und zu einem wartenden Bus gegangen, während der vordere Ausstieg per Gangway direkt am Terminal erledigt wurde. Der Vorteil? Der Bus fuhr direkt zur Gepäckhalle. Das ist in Palma eine ziemlich Strecke zu laufen!

Als Nächstes brauchten wir unseren Mietwagen. Wieder wurden wir sofort aus der Schlange geholt und – dank Kind – an die Pole Position gesetzt. Es ging dort zwar auch an sich schnell, aber ich war wieder verblüfft.

So langsam waren wir aber auch alle müde. Zu merken unter anderem daran, dass ich erst dachte, das Auto hätte nur 2 Türen (die sehen aber auch komisch aus) und es außerdem dann nur mit Hilfe anbekam (erstes Mal Hybrid, ich weiß aber immer noch nicht, was ich falsch gemacht hab. Mal gucken, wie ich es wieder ankriege, wenn wir Ausflüge machen wollen…).

Erzählungen aus Alcudia folgen in den nächsten Tagen :-).

Kuschlig ist anders…

Zumindest was das Wetter angeht.

Aber eigentlich haben wir Glück. Es waren zwar die ganze Zeig nur maximal 8 Grad und direkt an der Küste tierischer Wind, aber dafür hatten wir zumeist strahlenden Sonnenschein. Und dem Kind wars eh egal.

Nach dem Frühstück sind wir einmal quer durch den Wald zum Strand gelatscht. So n Bollerwagen ist für den ganzen Krempel, den man so dabei hat, zwar ganz praktisch, aber für den Wald muss ich da irgendwie nen Motor ran kriegen. Vor allem wenn’s länger bergauf geht …

Aber, wie gesagt, strahlender Sonnenschein. Also Ostsee, Strand, Sonne, Kind glücklich, was will man mehr?

Nach einem kleinen Picknick sind wir dann wieder in Richtung Ückeritz gelaufen. Diesmal an der Straße, Puschel wollte sein Laufrad ausfahren.

Weiter ging es nach Koserow zum Heringsfest. Aufgrund des Windes wurde das vom Strand zum Kurplatz verlegt. Deutlich weniger Wind, aber noch immer genug und viel Schatten. Also Sau kalt! Brrr… Aber immerhin: Puschel hat die ersten Shantys gehört und sehr eifrig geklatscht. Essen war da nicht so meins… gab fast nur Hering.

Am Nachmittag hat es uns dann zu einem Eisbecher auf der Seebrücke in Heringsdorf und dann wieder zu einem Spieleausflug zu Karls verschlagen.

Allgemeines Highlight war dann das Schwimmbad im Hotel. Läuft so unter der Nummer klein, aber fein. Es ist wirklich in kleinem Rahmen an alles gedacht und die Sauna ist auch gleich dran.

Ein Kinderbecken gibts nicht, war für uns in dem Fall aber kein Drama.

Heute war der Plan dann schnell gefasst: Auf in den Dino Park! Eigentlich wollte ich mit dem Mini mit dem Zug fahren. Das er darauf keinen Bock hat, hat er aber eindrucksvoll ausgedrückt. Ein andermal.

Der Dinopark auf Usedom ist der teuerste, in dem ich bisher war (also Germendorf, Rügen und Usedom), aber es lohnt sich tatsächlich. Viele lustige Ideen für die Kleinen umgesetzt und so ne Mischung zwischen ganz niedlich und lehrreich. N Dino Skelett im Buddelkasten hab ich bisher jedenfalls nirgendwo gesehen.

Auf dem Rückweg wollten wir im Restaurant Portofino im Hafen von Wolgast essen. Die Bewertungen waren nicht so berauschend, aber es gab auf nen Sonntag außerhalb der Saison auch nicht viele Alternativen.

Joah… Tür stand offen, Musik dudelte, war nur keiner da. Außer noch dem Dreck vom Vorabend und nem Restaurant in nem Zustand, das echt keine Lust auf mehr macht. Wir haben noch mal gerufen, sind dann aber lieber gegangen.

Als wir grad raus waren, tauchte noch jemand auf und schaute uns unmotiviert nach. Ich glaub, es war für alle Beteiligten besser so.

Das wars für dieses Wochenende. Schön das ihr „mit“ wart. Das nächste Mal lesen wir uns im Juni.

Inselfieber…

Neulich kam Puschel aus der Kita heim und erzählte, dass sein bester Freund fürs Wochenende an die Ostsee fährt. Gar keine schlechte Idee!

Ein wenig Recherche und 2 Wochen später sind wir also gestern Nachmittag nach Usedom gedüst.

Puschelchen macht das mit dem Autofahren inzwischen so richtig gut (so lang Spotify die richtigen Hörbücher ausspuckt) und so waren wir in gefühlt nullkommaeinbisschen in Ückeritz und haben beim „Das Hudewald“ eingecheckt.

Im Prinzip ne Anlage mit DDR Bungalows, die in den 90ern noch n neues Funktionshaus mit Rezeption, Restaurant und Pool bekommen hat, sowie 4 Appartement Häusern. In denen sind wir untergekommen und haben eine 3 Zimmer Wohnung.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber die Wohnung ist recht geräumig und supersauber. Wir fühlen uns wohl!

Nachdem Puschel den Spielplatz auseinandergenommen ausgiebig getestet hatte, ging es auf nach Koserow zu Karls. Papa (großer Karlsfan) brauchte auch nen Spielplatz.

Ich glaub, den kleinen kriegen wir auch zu dem Karlsfan erzogen.

Verschiedene Rutsch- Spiel und Essgelegenheiten später sind wir dann noch rüber an den Strand und haben Muscheln gesucht. Dank 18 Grad und Sonnenschein eine wirklich ganz perfekte Abendbeschäftigung.

Einer der Gründe fürs Hudewald war, ihr ahnt es, der Preis.

Nun, es hat eben den Charme der mittleren 90er und irgendwer muss bei der Deko auch in Asien an der falschen Ampel gestanden haben, aber sonst war bisher alles klasse. Wie würde also das Frühstück sein?

Großartig! Von verschiedenen frischen Brötchen und wirklich gut aussehenden Broten über Früchte, Käse, Süßes und Warmes war vom Standard bis zu einigen Überraschungen alles dabei. Plus Spielzimmer für die Kinder.

Also ging es gut gestärkt in den Tag. Den der versprach 6 Grad und Wind, aber mehr dazu morgen.

Auf nach Erfurt…

Erfurt? Ja, Erfurt.. später :).

Der Tag war bis zum späten Mittag geprägt von viel Sonnenschein und der für mich wunderschönen Landschaft des Languedoc.

Über Lyon ging es die Rhone entlang, vorbei an Weinbergen und alten Burgen weiter in Richtung Montpellier.

Unterwegs wandelte sich die Landschaft stark hin zu Zypressen und irgendwann auch Oliven.

Hinweg über den Canal Du Midi und gar nicht so weit vorbei an Carcassonne. Dieser Tag hat definitiv Lust auf mehr gemacht! Und erst die Raststätte!

Die was???

Ja, die Raststätte. Eingebettet in Schatten, sauber und fast ein wenig malerisch, gab es Mittag, wie man es sich von Frankreich eigentlich fast vorstellt. Frisch, vielfältig, lecker – und für ne Raststätte fast schon günstig.

Ich krieg gar nicht mehr zusammen, was es alles gab, aber stellt euch einfach ein Marché in richtig gut und absolut bezahlbar vor.

Je weiter südlich wir kamen, desto wärmer wurde es und gegen 15:30 war es 80 km vor Barcelona, Zeit für den letzten Stop.

Auf einem kleinen Landgut gab es so schöne Dinge wie Schinken, Käse, etwas Salami, Aioli und ein wenig Kalbsstew. Leeeecker! Und das bei inzwischen 22 Grad und strahlendem Sonnenschein.

Aber alles hat ein Ende und so sitze ich nun am Gate am Flughafen Barcelona und darf gleich in den Flieger hüpfen.

Weil die Firma morgen im schönen Taubertal neue Displays vorstellt, auf die ich mich schon sehr freue, fahre ich vom Flughafen nicht nach Hause, sondern weiter nach Erfurt. Dann bin ich morgen schon näher am lieblichen Taubertal.

Schön, das ihr dabei wart. Lesen wir uns nächstes Wochenende wieder?

Französisches Bier…

Kann ganz interessant sein.

Ich bin mir recht sicher, dass ich gestern Abend zum ersten Mal ein französisches Bier getrunken habe … und es war echt lecker. Tim hat es mit einem milden IPA verglichen, aber das greift irgendwie zu kurz. Da war irgendwie „mehr“ drin und das tat ihm gut.

Komm mir jetzt keiner mit dem Reinheitsgebot, ich bin nicht in Deutschland ;).

Die Bahn ist übrigens auch mal wieder ne Klasse für sich, … während meine genutzte Verbindung perfekt funktioniert hat, war ja meine eigentlich gebuchte schon weit vorher von ner Änderung betroffen.

Unterwegs hat sich die App gemeldet (die wusste ja nicht, dass ich nicht die vorgeschlagene Alternative nehme) und gleich an 2 Stellen mitgeteilt, dass die Anschlüsse nicht funktionieren.

Es bleibt dabei: Bahn nur wenn du keinen Termin hast, zu dem du gerne da wärst.

Aber für mich hat ja alles funktioniert und so hat Tim mich in Kassel eingesammelt. Auf ging in Richtung Lyon.

Während die Straßen in Deutschland noch recht voll waren, so änderte sich das Bild in Frankreich radikal und wir waren da fast allein auf der Straße. Aber da gilt 130 km/h und so bleib es auch dort für Tim dabei: Mit Peter im Auto heißt eben auch nicht fliehen zu können und Wege finden, den Redefluss zu überstehen 😉

Lieblingsfeature des Tages? Parfumspender fürs Auto and der Raststätte – gleich bei Luft und Saugerstation!

Übernachtung und Abendessen gibt’s im Meet Hotel Bourge en Bresse. Muss n alter Etap Schuppen sein, der mit vielen Ideen und ein wenig Sperrholz renoviert wurde. Man fragt sich ein wenig, ob das wirklich zu Accor gehört, ist aber ganz spannend, zweckmäßig und gemütlich. Und die Pizza war echt lecker.

So wie eben auch das Bier :).

Jetzt geht’s auf nach Barcelona. Für Tim auf die Fähre nach Mallorca, für mich in den Flieger nach Berlin. Ich meld mich sicher heut Abend noch mal.

Der Doc zieht auf die Insel…

Tim und Familie haben entschieden, das es Zeit für ein wenig Sonne wäre und ziehen nach Mallorca. Das passiert heute und was wäre ich für ein Freund, wenn ich da nicht meine Hilfe beim Überführen des Autos aufdrängen würde?

Bisher haben Sie nahe Braunschweig gewohnt. Um das Ganze etwas praktikabel zu machen, habe ich heute Morgen um viel zu früh das Auto geschnappt und bin zum Flughafen gefahren. Da ist es jetzt geparkt und ich bin mit dem Zug (OhOh!) auf dem Weg nach Kassel. Dort soll der Doc mich abholen und dann geht es heute bis in die Nähe von Lyon.

Bis ganz nach Mallorca werde ich nicht mitkommen, aber dazu mehr später. Jetzt schauen wir erst mal, dass der Zug hier losfährt.

Eigentlich sollte ich später starten (Preis / Leistung und so), aber vor 2 Wochen wurde die Verbindung geändert und meine Zugbindung aufgehoben. Zum Kopfschütteln, aber ganz praktisch. Geplant bin ich 11:12 Uhr in Kassel, es könnte inzwischen aber auch 10:12 Uhr werden. Je nachdem, was unterwegs so passiert :).

Nach Mallorca ziehen ist schon ne tolle Idee. Aber auch wenn ich die Insel liebe, für uns ist es nichts. Wir lieben unser Kleinstadt Leben mit Puschel und Freunden im Brandenburger Norden und die Großeltern sind auch alle gar nicht so weit weg.

Ich bin gespannt, wie es läuft und kann euch dazu im September vielleicht mehr erzählen (da haben wir nen kleinen Familienausflug geplant).

Jetzt setzt sich erst mal der Zug hier pünktlich in Bewegung.

Allein, Allein / Nur nach Hause…

Ehrlich gesagt war ich die letzten Tage einfach zu gefrustet, um zu schreiben …

Nachdem der kleine ja am Montag schon heimwollte, war es bei mir am Dienstag so weit. Aber wir haben entschieden zu bleiben und das Beste draus zu machen.

Natürlich hat am Dienstag die Kinderbetreuung jemand anders übernommen und es kam, wie es kommen musste: Nach 20 Minuten der Anruf: Die Hose ist voll, bitte kommen Sie die Windeln wechseln. Danach wollte der kleine Klabautermann natürlich bei Papi bleiben und nicht wieder ganz allein im Kinderklub sein. An sich echt nicht wild – nur eben das dies vorher nicht kommuniziert war und außerdem: die Hose war keineswegs voll. Er hatte vermutlich nur gepupst.

Seis drum, wir haben uns mit Schlitten und kleinem Ausflug einen schönen Tag gemacht. Hatten wir jedoch gehofft, das Essen der Vortage seien Fehltritte gewesen: weit gefehlt. Fertigzeugs nett angerichtet, traf es ganz gut.

Am Mittwochmorgen ist dann die andere Familie heimgefahren und wir hatten die Bude ganz für uns allein. Hat den Spaß nicht besser gemacht.

Am Nachmittag ging es nach Bad Lobenstein in die Therme, wo der Kleine ganz gut spielen konnte und Maria endlich ihre Massage bekommen hat. 30 Minuten waren gebucht, nach 50 durfte sie gehen – waren wohl ein paar mehr Baustellen und wir müssen uns daheim einfach mehr gönnen (und die Zeit einfach freischaufeln).

Am Abend wollten wir unsere Begrüßungsdrinkgutscheine einlösen. Auf O Saft mit Sekt hatten wir aber so gar keine Lust, also haben wir uns ganz regulär einen Baileys für mich und einen Mojito für Maria bestellt. Wir mussten tauschen, das Ding war echt noch schlechter als in Ägypten.

Am Donnerstag ging es dann auf nach Hof in den Zoo. Der ist klein, wirklich toll in Schuss und echt spannend. Maria war aber glücklich, das die Affen im Tropenhaus sich nicht haben blicken lassen.

Wir hatten überlegt, direkt über den Mittagsschlaf nach Sonneberg zu fahren und uns dort das Nautiland anzuschauen, aber dann entschieden, das es im Hotel für alle entspannter wäre.

Nach dem Mittagessen dort und den nächsten 2 Stunden versuchen auf diesen Betten zu lümmeln, haben wir entschieden: Es reicht. Wir haben wirklich keine Lust auf noch eine Nacht in den Betten und erst recht nicht auf Abendessen und Frühstück hier. Also haben wir uns kurz nach 16:00 Uhr ins Auto gesetzt und sind heim gedüst und haben einen entspannten Freitag in Fürstenberg verbracht.

Wieder was gelernt.

Wir lesen uns im Sommer!