Eine Seefahrt die ist lustig…

Als wir gestern in Colonia St Jordi waren habe ich mich erinnert wie viel Spaß es damals mit Ria gemacht hat, als wir uns dort ein Boot ausgeliehen haben.

Gestern war bei 2 verschiedenen Anbietern keins verfügbar (klang mehr nach „keine Lust“), also haben wir uns eins für heute reserviert und sind nach dem Frühstück aufgebrochen.

Nach einer kurzen Einweisung (du weißt wie das funktioniert? Verlier den Anker nicht, kostet 50 €), sind wir in unserer Nussschale um Colonia herum geschippert und haben uns es Trenc angeschaut.

Wird immer mal als schönster Strand der Insel beschrieben, find ich überbewertet.

Weiter ging die Fahrt zurück an Colonia vorbei und bis hinunter zum Strand es Caragol. Der ist wirklich wunderschön und wir sind nah genug ran um vom Boot zu hüpfen und stehen zu können.

Tief blaues Meer, weichester Sand Boden, Sonne… was will man mehr?

Ah! Da war dann noch das Pärchen das am und im Wasser ein Nacktshooting veranstaltete.

Auf dem Rückweg haben wir noch an einem weiteren Strand halt gemacht und das Boot nach 4 Stunden wieder abgegeben.

Ab zurück zum Stadtstrand, wir hatten Hunger (und nur begrenzte Biervorräte auf dem Boot). Nach einem recht leckeren Snack war es Zeit den anderen die nicht ganz so schönen Ecken der Insel zu zeigen. In diesem Fall Cala d‘Or.

Der Ort liegt eigentlich malerisch um verschiedene Buchten herum, besteht aber aus tausenden Ferienwohnungen und Hotels und es fällt schwer sich vorzustellen das die, durch die Enge der verschiedenen buchten in ihrer Größe begrenzten, buchten ausreichen um mehr als Massenmenschenhaltung darzustellen. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

Unser letzter Stop war eine Eisdiele in Porto Colom. Ganz ok, aber nichts besonderes. Schade eigentlich. Um die Ecke liegt das Hotel eines schlechten und nuschelnden deutschen Schauspielers mit Alkoholproblem. Sieht ganz nett aus, aber die Lage enttäuscht.

Jetzt sitzen wir im Cas Busso, einem Restaurant mitten im nirgendwo, das wir 2021 mit Lui und Basti entdeckt haben. Auch wenn „uninspiriert“ für den Service noch viel zu nett wäre, das Essen ist wahnsinnig lecker. Ich freu mich ja morgen zu Ria und Puschel heim zu kommen, aber die mallorquinische Küche würd ich gern mitnehmen.

Inselrunde…

Naja, ne ganze Runde haben wir noch nicht geschafft, aber ein paar Ecken der Insel haben wir schon gesehen.

Gestern Abend bin ich mit Ray, Basti und Christoph nach Mallorca geflogen.

Glücklicherweise war das Meisterwerk von Flughafen in Berlin recht leer und wir mussten nur gefühlte 20 Minuten an der Sicherheitskontrolle anstehen. Einer von uns hatte wohl nen Satz Inbus Schlüssel dabei.. (Watt wolln Sie den Abschrauben?), durfte sie aber behalten.

In Berlin ist es ja relativ egal wie viel zu spät ein Flieger kommt, er wird trotzdem als pünktlich angezeigt und an den billig Gates in Terminal 2 wirst du eben zur geplanten Zeit in den Keller gesperrt und darfst dann da kuscheln, aber mit der richtigen Gesellschaft ist das dann auch lustig.

Weniger lustig war die Flugbegleiterin die meinte mein Rucksack müsste unter den Sitz, die Fächer oben seien für die Trolleys der anderen. Habe sie aber natürlich aufgeklärt und so konnte mein Rucksack bleiben wo er war.

Durch die Verspätung waren die Supermärkte auf der Insel schon zu und wir sind direkt zur Unterkunft gefahren.

Das Castell Bohio ist eine total spannende Mischung aus Haus und kleiner Burg und hat einen ganz eigenen mallorquinischen Charme (stilecht knarrt alles und es riecht ein wenig muffig, aber Platz, Ausblick und Gastgeber sind einfach großartig).

Wir sind zu viert und haben 3 Schlafzimmer. Einer von uns hat also entschieden im Wohnzimmer auf der Couch zu schlafen. Endlich bin ich mal nicht der schrägste der Gruppe.

Wir sind dann fix nach Arenal, haben in einem fragwürdigen Restaurant gut gegessen (also meine Spagetti waren gut, die Pizzen der anderen waren so la la) und dann festgestellt das wir nach 21:30 kein Bier für die Unterkunft mehr kaufen können. DAS war ein komischer Abend auf der Terrasse!

Reiseführer Peter hat die Gruppe am Morgen nach Llucmajor gelotst und dort gab es ein großartiges Frühstück.

Auf Mallorca ist ja jeden Tag irgendwo Markt – so eben auch heute in Llucmajor und ich freue mich sehr auf meinen Schinken zum Frühstück in der Unterkunft morgen.

Weiter ging es nach Colonia Sant Jordi. Wer schon länger mitliest, der weiß es: Ria hat da mal ein Hotel eröffnet hat.

An diesem vorbei sind wir einmal um den Stadthafen geschlendert und dann am Stadtstrand ins Mittelmeer gesprungen.

Naja… einer brauchte etwas deftigere Worte von mir und ein grinsen einer anderen Urlauberin, aber irgendwann waren wir alle drin.

Um eine kleine Runde daraus zu machen sind wir dann weiter nach Sóller gefahren und haben hierbei die Route über Valldemosa und Deia genommen. Viel schöner geht es eigentlich nicht. Ich wollte am Monastir de Miramar halten, aber das hatte leider bereits geschlossen.

Der geneigte Halbinsulaner ahnt es: von Sóller ging es weiter mit der Tram nach Port de Sóller. Hier hatten wir ein fantastisches Abendessen und sind dann Kugelrund mit dem Taxi zurück zum Auto gefahren.

Zurück im Castell Bohio sitzen wir nun auf der Terrasse und schweben, je nach Vorliebe, zwischen Bier, Gin Tonic und Mokka Eclairs.

6 Grad sind irgendwie sau kalt…

Von wegen das Wetter stabilisiert sich, … es ist sau kalt und es regnet in Strömen. Aber das Kind hat Spaß, also alles in Butter.

Gestern Vormittag haben wir den kleinen wieder in die Kinderbetreuung verkauft (Au jaaaaa!), ich hab das süße nichts tun genossen und Maria hat wieder das Fitnessstudio malträtiert und sich an den Augenbrauen rumspielen lassen.

Am Nachmittag kam dann was in Oberwiesenthal eigentlich kommen muss: wir sind mit der Eisenbahn gefahren. Der Plan war nach Unterwiesenthal zu laufen und von dort die Bahn zu nehmen, aber das Kind war nach dem Mittagsschlaf ein ganz klein wenig gnatschig und so wurde die Zeit knapp. Also hat Maria uns mit dem Auto gefahren, sogar einen Bahnhof weiter und ist dann mit dem Auto zur Endhaltestelle und hat uns dort in Empfang genommen.

Man war die Fahrt aufregend! Nicht nur das es alte Züge und Lokomotiven in Schmalspur sind, man ist den Zügen auch wirklich nahe – kein Bahnsteig, einfach nur ne Schotterpiste ;-).

Puschel und ich fanden die Fahrt extrem spannend. Nicht nur das wir den Zug und die Landschaft genießen konnten, es gab vom Fenster aus auch Pferde und Alpakas zu bestaunen.

Den Abend haben wir dann noch ein wenig in der Spielscheune verbracht und sind dann alle glücklich ins Bettchen gefallen.

Heute war es im Prinzip dasselbe Spiel: Kind rast begeistert in die Kinderbetreuung, Papa haut sich hin und liest ein bisschen – nur das Mama heute auch auf der faulen Haut lag.

6 Grad und massiver Regen führten dazu, das wir heute eigentlich außer 2 kurzen Runden rüber zum Ponyhof und Streichelzoo, um durch die Pfützen zu springen eigentlich gar nichts weiter gemacht haben. Aber etwas Ruhe tut uns allen gut und vor dem Abendessen gab es noch mal den Pool zu erobern.

Morgen geht es nach Haus und wir freuen uns drauf. Unterwegs machen wir noch einen Abstecher ins schöne Mistelgau und freuen uns auf eine Einschulung.

Wir haben unseren Aufenthalt in Oberwiesenthal und im Elldus Resort wirklich sehr genossen. Die Zimmer sind riesig, das Personal ist toll und es wird jede Menge geboten. Die Lage von Haupthaus und Zimmern ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und das Essen ist mehr so ein „na ja“ als alles andere. Aber alles Gute hat man nie beisammen und wir freuen uns, irgendwann wieder zu kommen.

Vielen Dank das ihr wieder mit dabei wart! Wir lesen uns im November.

Und dann war da noch das Aquarium…

Man muss ja auch mal raus.

Während ich hier auch viel über das schreibe, was wir außerhalb des Resorts machen, so ist wohl doch klar, das wir die meiste Zeit hier sind. Von (Kinder-) Spa über große Trampoline, Mini Golf, Stockbrot am Saloon, Kinderbetreuung bis hin zur Spielscheune ist ja alles da und Urlaub mit Kind heißt nun mal in allererster Linie den kleinen Wirbelwind glücklich zu halten.

Am Dienstagnachmittag (Vormittags gab es „Kinderklub, au jaaaa!“) sind wir also losgestiefelt. Diesmal nicht die sprichwörtlichen 7 Meilen, sondern einfach nur über die Straße und an einer Schule vorbei, da ist auch schon das Sportcenter am Fichtelberg. Sieht ungefähr so aus, wie es klingt, riecht auch ein bisschen so.

Witzigerweise sieht die Konstruktion des Gebäudes bei genauerer Betrachtung von innen bedeutend moderner aus als von außen. Aber vielleicht will man sich auch einfach in den letzten Rest mief einreihen (Ich rede von dir, Ahorn Hotel am Fichtelberg. Wer auch immer jetzt deine Außenbilder googled, weiß, was ich meine).

Für uns ging es jedoch nicht zum Sport, sondern ab in den Keller. Da findet sich eine große Bowlingbahn mit aufmerksamem Personal und schönen Ideen, das Ganze ansprechend zu gestalten (wissen wir, weil es da Eis gab) und eben auch das Aquarium. Wie das jetzt zu Oberwiesenthal passt, sei mal dahin gestellt, aber das Kind hatte einen riesen Spaß. Da wurde von Fisch zu Fisch gerannt, die Piranhas etwas argwöhnisch beobachtet und beim Krokodil musste Papa ein wenig streicheln.

Was für den Kleinen wirklich toll ist, ist für die Großen etwas trostlos und das ein- oder andere Statement am Eingang zu Kartenzahlung (machen wir nicht, verpestet die Umwelt) und Ukraine Krieg (die üblichen AfD-Parolen dazu) lassen die Entscheidung, Geld dort zu lassen, doch etwas überdenken, aber das erklärt man nem 2-Jährigen nicht unbedingt wenn man schon halb drin steht.

Abgesehen davon ist die Auswahl an Fischen, Heuschrecken, Korallen und anderem Getier (hat da wer Vogelspinne gesagt?) schon ganz spannend und nach ner Weile vergisst man ein wenig das man grad auf schlecht gestrichene Pappwände starrt und so ne Mischung zwischen Keller und Schimmel in der Nase hat.

Zurück im Hotel konnte Junior es kaum erwarten, noch mal in die Spielscheune zu rennen und zu beweisen, das Knochen in dem Alter noch ne recht flexible Angelegenheit sind und seine Eltern inzwischen echt alt. Am liebsten rennt er zwischen 2 Stangen durch und lacht sich tot, wenn der dicke Papa sich dahinter durchquetscht.

Am Mittwoch haben wir es etwas ruhiger angehen lassen – das Haus ist inzwischen voll mit Klein- und Kleinstkindern und das merkt man an Gewusel und Lärmpegel und der Kleine brauchte mal ne Pause von der ständigen Reizüberflutung. Am Vormittag waren die Eltern also im Pool ein wenig planschen, der kleine noch in „seiner“ Kindergruppe und am Nachmittag ging es für alle hinaus ins Zentrum der Stadt. Hier hat das Hotel 2 Außenstellen.

Zum einen ein Café, in dem das gebuchte All inclusive für Kaffee und Kuchen (beides wirklich sehr gut im Café) ebenfalls gilt und dann noch einen Laden für wirklich süße kleine Geschenke und Co. Die total toll sind, aber kein Mensch braucht. Sehr schön zum Bummeln, auch bei schlechtem Wetter.

Nach einem kurzen Abstecher zum Bahnhof und 3 kurzen Abstechern zu den nächsten Feuerwehrwachen, ging’s dann zurück ins Hotel und wir haben mal im Zimmer gegessen, um dem ganzen Trubel weiter fern zu bleiben.

Das Wetter stabilisiert sich grad ein wenig zu leicht grau, leicht hell und ab und an ein kleiner Schauer, schauen wir mal, was wir heute so treiben.

Der Herbst ist da…

Und das Kind freut sich wie Bolle. Aber von vorne (oder Sonntag).

Die Wetteraussichten für den Urlaub waren trübe und irgendwie haben wir nicht an die Sonnencreme gedacht. Und während es hier an sich wirklich alles gibt, Sonnencreme haben sie nicht da. Blöd an einem sehr sonnigen Sonntag, an dem hier nicht wirklich was zum einkaufen geöffnet ist.

Der Plan war, einen entspannten Vormittag im Hotel zu verbringen (na gut, das Kind ist hier nie wirklich entspannt, sondern rast von Highlight zu Highlight) und am Nachmittag auf den höchsten Berg der DDR zu fahren.

Wie Peter aber so ist, hat er nach dem Frühstück gesagt, das wir jetzt auf eine kleine Abenteuertour gehen. Immerhin sollte gleich die Fichtelbergbahn im Ort ankommen und das Kind liebt 4 Dinge: Feuerwehr, Essen, Motorräder und eben Eisenbahnen. In der Reihenfolge.

Also auf Komoot schnell nach dem kürzesten Weg ins Zentrum mit ein wenig Ausblick geschaut, Bollerwagen geschnappt und losging es.

„Ist das wirklich der Weg“? Fragte Maria.

„Also laut Komoot schon, guck mal, da ist ein Trampelpfad“. Sagte Peter.

Ja, war auch so. Nur das der Trampelpfad irgendwann ziemlich steil und ziemlich verwildert wurde, die Sonne brannte, wir nur Wasser für das Kind und schon mal gar keine Sonnencreme dabei hatten. Ganz großartig.

Wir hatten bei unserem kleinen Abenteuer hinunter zum Bahnhof echt tolle Ausblicke aber irgendwann gabs echt miese Laune. Du latschst ja auch nicht den Trampelpfad wieder hoch, wenn du endlich unten an der Straße angekommen bist.

Das ich dann den an sich kürzeren Weg unter der Eisenbahnbrücke durch, der aber am Ende mehr Steigungen hatte eingeschlagen habe, hat die Stimmung nicht unbedingt verbessert.

Aber irgendwann waren wir dann am Bahnhof. Es dampfte und zischte und das Kind war glücklich.

Als sich dann herausstellte, dass in 10 Minuten ein Bus direkt zum Hotel fährt, war auch Maria wieder happy und der Ausflug galt dann irgendwie doch noch als gelungen.

Nach dem Mittagsschlaf sind wir dann zur Talstation der Seilbahn gefahren und haben uns nach oben auf den Fichtelberg begeben. Es ist schon über das 10 Jahre her, dass wir gemeinsam oben waren und irgendwie hatten wir das ganze idyllischer in Erinnerung. Aber vielleicht waren wir inzwischen auch einfach zu oft in Österreich und Südtirol, um den Gipfel hier noch zu schätzen.

Es war einfach alles ein bisschen lieblos, ungepflegt, chaotisch und dreckig.

ABER: es war der letzte schöne Tag und so konnte Puschel oben noch gefühlte 50 Motorräder aller Art bestaunen. Kind happy, alle happy.

Den Rückweg haben Puschel und Maria mit der Seilbahn bewältig, ich hab mich in ein Schienensystem mit ein paar Windungen einklinken lassen und bin an dem wieder ins Tal gesaust. An sich ne tolle Sache, aber irgendwie war mir dann teils doch etwas mulmig zumute.

Zurück im Hotel ging es dann in die Spielscheune, auch bekannt als „mehr, mehr, mehr“. Hier ist für die Kids klettern, Toben, rutschen und vollkommen durchdrehen angesagt, für die Eltern gibt es Kaffee und Kuchen – oder was auch immer, wie eine Großmutter bescheinigte, die sich das ein oder andere Bier genehmigte, während der Enkel durch die Halle geflitzt ist.

Puschel jedenfalls hat da drin einen Riesenspaß und nach einiger Zeit muss man ihn dann mehr raus zwingen, um ihn mal kurz zu Atem kommen zu lassen.

Am Montagmorgen gab es dann ein noch glücklicheres Kind. Als er aufwachte, war endlich der Herbst da – draußen regnete es, es war diesig und außerdem kalt. Was eine Freude!

Warum Freude? Na, weil Maria ihm 3 Tage lang erzählt hat, dass der Herbst kommt und wie toll das ist. Nun rennt Puschel also hier durchs Hotel und freut sich diebisch, wenn er nur genügend Wind und Regen findet.

Da es ein Familotel ist, gibts hier auch Kinderbetreuung. Auf die hatte ich ihn seit einer Weile vorbereitet und er freute sich schon „die andere Kita“ kennenzulernen. So in etwa war dann auch das abgeben: Kaum angekommen ist er losgedüst, meine Verabschiedung hat er im Prinzip ignoriert und als wir ihn 2 Stunden später wieder abgeholt haben, hat er sich zwar gefreut, aber am tollsten fand er, das er am nächsten Tag wieder kommen darf.

Der Nachmittag lief dann irgendwo zwischen Spielscheune, Außentrampolin und Tubing Bahn hin und her – nur für das Stockbrot machen am Lagerfeuer machen konnte er sich nicht begeistern.

Plötzlich im Plattenbau…

So hat Maria sich gestern jedenfalls gefühlt.

Aber der Reihe nach…

„Früher“ war es so, dass wir uns grob auf ein Ziel geeinigt haben und ich Maria nach einiger Recherche 3 Unterkünfte zur Auswahl präsentiert habe. Da hatte sie dann einen ziemlich guten Überblick, wo es hingeht und was sie erwartet.

Seitdem wir zu dritt sind, suchen wir noch „unsere“ Form des Urlaubs und außerdem fehlt manchmal einfach die Zeit, sich in Themen reinzudenken, die noch Monate weit weg sind.

Sie wusste also, dass es irgendwie ins deutsche Mittelgebirge geht und ich irgendwas für Familien gebucht habe, viel mehr war aber nicht hängen geblieben – zumal die ursprüngliche Buchung auch direkt nach dem letzten Center Parcs Reinfall im Januar erfolgt ist.

Zwischendurch mussten wir neu buchen, weil der Veranstalter pleite gegangen war und gleichzeitig kamen wir in den letzten Wochen und Monaten auch nicht wirklich dazu uns so richtig nen Kopf um den Urlaub zu machen.

Gestern Mittag ging es also los und nach etwas über 5 Stunden Reisezeit (IKEA ist übrigens ne perfekte Raststätte mit Kindern – die können laufen, es gibt nicht allzu teures Essen und man kann sich gleich Dinge anschauen, die man nicht braucht) standen wir vor einem Plattenbau und ich sagte, das wir da sind. Führte jetzt erst mal nicht zu Begeisterungsstürmen auf der Rückbank.

Das Elldus Resort Oberwiesenthal ist Teil einer DDR Plattenbausiedlung (überschaubar) aus den frühen 80er- Jahren und wurde kurz nach der Wende in Ferienwohnungen verwandelt. Nach und nach hat es sich in ein Familienhotel mit großem In- und Outdoor Spielplatz, Spa, Pool und Restaurants verwandelt. Auf einem Plateau am Rande von Oberwiesenthal gelegen ist es recht idyllisch und wenn man einmal den ersten Schrecken überwunden hat auch wirklich schön. Ein alter Kindergarten dient heute als Verwaltung und wurde dann um Spa und Co erweitert.

Wenn man mal wissen möchte, was man aus Plattenbauten so alles machen kann: hierher kommen. Wir haben ein geräumiges, toll eingerichtetes 3 Raum Appartement mit allem, was das (Eltern-) Herz begehrt und Puschel hat erstmal die Eisenbahn in Beschlag genommen.

Nach einer ordentlichen tobe Runde auf dem Spielplatz ging es auf zum wirklich leckeren Abendessen und nicht viel später dann auch schon ins Bett. Als der Kleine eingeschlafen war, hat Maria mich mit einem Baileys von der Bar auf dem Balkon erwartet. So kann Urlaub anfangen.

Was bisher zu sagen ist: Das essen ist gut, die Vielfalt gegeben, aber überschaubar und bisher ist das Personal unfassbar nett (wann wurdet ihr das letzte Mal durchs Restaurant begleitet und euch alle Details erklärt?).

Jaja, es ist Mittag und eigentlich gibt es schon wieder viel zu berichten. Das Wetter wird die nächsten Tage allerdings doof und ich brauch doch noch Futter für den Blog.

Wer also wissen möchte, was wir zu Hause vergessen haben, warum ein Bus eine Ehe rettet und was Puschel hier mit „mehr, mehr, mehr“ quittiert, der liest die nächsten Tage wieder mit.

Die Schlagsahne ist alle…

Ja, echt. Heute Morgen war die Schlagsahne für die Waffeln alle. Der Karamellsirup auch und außerdem war es kalt und ein wenig neblig. Zeit heimzufliegen und Puschel zu knuddeln!

Aber: first things first! Die Waltour.

Es gab 3 Möglichkeiten für Sonntag (bestimmt mehr, aber ich hab Maria nicht so wirklich zu Wort kommen lassen): Ein Rundflug über Seattle mit dem Wasserflugzeug, eine Walbeobachtungstour von Anacortes im Norden von Seattle (etwa 90 Minuten Fahrt) oder eine direkt von Seattle aus.
Anacortes wäre zwar günstiger gewesen, aber auch nicht so wesentlich, das sich die bedeutend längere Fahrt gelohnt hätte.

Also sind wir gegen 08:00 Uhr nach Seattle aufgebrochen und sind ein wenig am Hafen schlendern gewesen, bevor wir dann auf unser Boot gehopst sind.

Kurz nach dem Ablegen haben wir uns superleckere Cinnamon Rolls geholt und freuten uns auf etwa eine Stunde Fahrt an den Inseln entlang bis zum Wal Gebiet, als plötzlich das Boot in ein starkes Bremsmanöver ging. So waren noch nicht mal 10 Minuten vergangen und wir hatten die erste Gruppe Orcas entdeckt.

Die Gruppe bestand aus 6 Tieren und wir haben sie in größerer Entfernung für etwa 40 Minuten begleitet. Zusammen mit der wunderschönen Küste und dem alten Vulkan Mount Rainier im Hintergrund eine unglaublich tolle Tour. Gerade als wir abdrehten, um noch ein paar andere Inseln zu besuchen, tauchten 2 Delfine auf. Wie magisch! Aber nun schnell weg ihr Kleinen, die Orcas haben Hunger!

Etwa 30 Minuten später haben wir die nächste Gruppe Orcas getroffen. Diesmal 8 Tiere und noch ein wenig aktiver als die erste. Einfach toll!

Nach einiger Zeit hat sich das Boot auf den Rückweg gemacht. Bevor es nach eta dreieinhalb Stunden wieder in Seattle anlegte, war gefühlt die Hälfte der Passagiere eingeschlafen. Sonne, Wale und Seegang machen eben auch schön schläfrig.

Am Abend gab es dann in Snoqualmie noch einmal Grillen mit der Familie und viele schöne Gespräche mit den Verwandten aus aller Welt (es waren Cousins und Cousinen aus England und Dubai angereist), einen großen Hirsch im Garten und dann auch einen langen, aber schönen Abschied von den meisten.

Heute (Montag) haben wir uns noch einmal mit Nathalie und Cameron in Seattle zum Mittag getroffen und uns sehr gefreut, das Megan und Joey auch dazu kamen. Cameron hatte bereits am Mittwoch erwähnt, dass er bereits in der alten Försterei war. Das er aber heute ein entsprechendes Basecap dabei hatte, war dann doch ne Überraschung.

Während Seattle bei unserem letzten gemeinsamen Besuch in 2018 von Obdachlosen quasi überlaufen war, so hatten wir gestern fast gar keine gesehen. Die anderen meinten darauf angesprochen, das vermutlich einfach die Ecken sich geändert haben, man scheucht sie heute hierhin und morgen dorthin, das Drogenproblem aber immer schlimmer werde und inzwischen auch der Heroin Konsum auf offener Straße völlig normal sei. Unvorstellbar für ein Land, das bis vor ein paar Jahren noch Menschen fürs Kiffen hinter Gitter geschickt hat – und dies in manchen Bundesstaaten auch noch tut.

Heute haben wir bedeutend mehr Obdachlose gesehen, wenn auch die Menge und das öffentliche Elend in keiner Weise an 2018 heranreichte. Die Krönung war jedoch tatsächlich das Spritzen von Heroin direkt neben uns und ich frage mich, ob man diesen Problemen je Herr werden wird.

Der Plan ist zur WM 2026 gemeinsam mit Puschel wieder zu kommen und außerhalb der großen Städte fühle ich mich wohl und sicher. In Seattle übernachten oder mehr als die absoluten Touristenhighlights besuchen werden wir mit ihm aber sicher nicht.

Versteht mich nicht falsch, der kurze Urlaub hier war toll und ich freue mich wirklich sehr wieder zu kommen. Zur Wahrheit gehört aber eben auch das es ein sehr kaputtes Land ist, das Fragezeichen hinterlässt.

Wir sitzen jetzt am Gate und in einer Stunde ist Boarding. Wir freuen uns, bald wieder daheim zu sein und auch das ihr hier wieder zahlreich mitgefiebert habt. Danke dafür!

Im September geht es mit Puschel nach Oberwiesenthal. Ob wir uns dann wieder lesen weiß ich noch nicht, es kann aber gut sein :-).

Ach, Micha: DL80

Klapperschlangen!?

Ihr könnt euch inzwischen in etwa vorstellen, was es zum Frühstück gab. Ich muss echt mal fragen welche Fertigmischung das Hotel für die Waffeln nutzt, die Dinger sind nämlich echt lecker (und wir haben ein superduper Waffeleisen zu Hause).

Frisch gestärkt sind wir in die „Innenstadt“ von Snoqualmie aufgebrochen – im Prinzip einfach ein paar Hundert Meter älterer Häuser mit süßen Geschäften sowie einer alten Eisenbahn, die als Museumszug genutzt wird.

Dieses Wochenende hat man einen Wagen dran gespannt, der aussieht wie Thomas die Lokomotive und alle Fahrten sind mit glücklichen Kindern ausgebucht, aber sehr süß zu sehen. Er kam nur immer grad, wenn wir irgendwas anderes gemacht haben und kamen nicht wirklich zu einem guten Foto.

Weiter ging es nach North Bend, dem Nachbarort und dem dortigen Outlet. Klein, aber mit allem, was man braucht und echt guten Preisen.

In den letzten Jahren sind so ziemlich alle Preise in den Staaten explodiert (bedeutend stärker als bei uns) und so war das mal eine nette Abwechslung.

Maria hatte dann eine kleine Wanderung am Rattlesnake Lake heraus gesucht, aber ich wollte vorher noch zum Snoqualmie Pass, der lokalen Wintersportregion. Ich hatte gehofft, dort mit der Seilbahn zu fahren und ganz ohne einen riesigen Berg hochlatschen zu müssen, ein tolles Panorama zu haben.

„Peter, hast du geschaut, was da genau angeboten wird und wo?“.

„Nee, aber da wird ja wohl was sein.“.

Äh.. Nein.

Also mal wieder ne halbe Stunde Fahrt umsonst, weil Peter vorher nicht mal 5 Minuten googeln kann.
Es gibt durchaus Seilbahnen. Die gehen für etwa 200 Meter das deutsche Äquivalent des Idiotenhügels hoch und sind im Sommer nicht wirklich in Betrieb. Die, die in Betrieb war, brachte auch nur ein paar Dirtbiker auf ihre Piste.

Also wieder ins Auto und ab zum See.

Hier sind Sommerferien und das Seeufer war überlaufen mit Familien, die den halben Hausstand dabei hatten. Pavillon mit aufblasbarer Couch war mein persönliches Highlight, aber der ein oder andere (mobile) Weber Grill war auch zu sehen.

Alle schienen viel Spaß zu haben und der wundervoll klare See mit Bergen im Hintergrund war einfach magisch.

Ums Ufer rum waren immer wieder kleine Pfade runter ans Wasser und so haben auch wir irgendwann unsere eigene kleine Privatbucht gefunden und sind ins kühle Wasser gesprungen. Der Name Rattlesnake Lake hat aber eher was historisches. KlapperSchlangen gibt es nicht.

Danach haben wir uns einfach ins Hotel Zimmer fallen gelassen und ein wenig fern gesehen, bevor wir auf Megans Empfehlung zur Brauerei gegenüber vom Hotel sind.

Das Bier war grauenvoll, also meins, aber die Pizza vom Food Truck war die beste, die wir je hatten.

Jetzt sitzen wir in Seattle am Pier und warten auf den Start unserer Waltour, bevor wir uns heute Abend zum letzten Mal zum Grillen mit der Familie treffen.

Die Hochzeit…

Na, nun ist es so weit, ihr kriegt endlich was zur Hochzeit und dem Hauptgrund der Reise zu lesen.

Aber eins nach dem anderen.

Gegen Mittag sind wir zu den Mädels gefahren. Rechtzeitig für ein paar wahnsinnig leckere Snacks und Champagner. Jessicas Salon befindet sich im Untergeschoss eines wahnsinnig schönen Hauses mit wundervollem Blick auf die umliegenden Appalachen. Irgendwie scheint sich dieser Blick so aufs Gemüt auszuwirken, das alleine bei ihr zu sein schon die Laune noch ein wenig weiter hob.

Megan hatte für einheitliche Pyjamas für die Mädels gesorgt und ich war gleich noch etwas glücklicher, an diesem Teil nur so kurz teilzunehmen und keinen eigenen erhalten zu haben :-).

Nach etwa einer Stunde vor Ort haben wir uns wieder auf zum Mittagessen gemacht und Maria ist mal wieder Maria: Es gab wieder mein heiß geliebtes Teriyaki Huhn. Das muss Liebe sein!

Wir hatten dann noch etwas Zeit, uns im Hotel auszuruhen und fertigzumachen, bevor ein enger Freund von Megan (Sorin, ursprünglich aus Rumänien, seit 24 Jahren in den USA und heute Vice President First Responders bei AT&T, ein unglaublich angenehmer Mensch) uns abgeholt und zu einem anderen Hotel gebracht hat.

Die Salish Lodge liegt direkt an den Wasserfällen, die eine der Hauptattraktionen der Gegend sind und gilt als das beste Hotel am Platz. Hier hat uns Cameron, ein anderer enger Freund von Megan, bereits erwartet. In den letzten Tagen haben wir schon viel Zeit mit Cameron (kommt ursprünglich aus Wales und ist Chelsea Fan – niemand ist perfekt – aber war auch schon 2-mal in der Försterei und hat mich mit EISERN begrüßt), seiner Frau Nathalie (die Trauzeugin) und deren Tochter verbracht.

Wir hatten noch etwas über eine Stunde Zeit und das bot genug Raum für den ein oder anderen Cocktail / Longdrink, bevor uns Sorin dann per Autopilot im Tesla zur Hochzeit gebracht hat. Seine Frau Carla fuhr gleichzeitig Joey und Megan hin.

Die Scheune war inzwischen ein wundervolles Sammelsurium an Ideen, Kleinigkeiten aus den Epochen und viel Liebe geworden. Es ist unglaublich, was man mit genug Inspiration mit kleinen Mitteln erreichen kann und manchmal wünschte ich, ich wäre nicht so ein grober Klotz, wenn es um solche Dinge geht. Aber man kann auch nicht alles können :-).

Die Gäste trudelten ein, Maria hatte Usher im Ohr und hat geholfen, jeden zu seinem Platz zu bringen und dann wurde es Zeit für die Zeremonie.

Wie schon erwähnt sind hier mehr als Trauzeugin und -zeuge involviert und so durfte ich an der Seite von Megans Bruder Adam, mit dem ich in der Jugend sehr, sehr viel schöne Zeit verbracht habe, in die Reihe der engsten Freunde aufrücken und ganz nah dabei sein. Ein tolles Erlebnis, für das ich sehr dankbar bin.

Nun waren wir also alle da. Die Gäste, der Freund, der Megan und Joey trauen sollte, ein sichtlich aufgeregter Joey, die Sonne und hinter uns der schöne Mount Si. Fehlte nur noch die Braut. Die kam dann in einem Kleid, das einfach nur Megan schrie, an der Seite ihrer Eltern zu uns und das Lachen und die Freude des Brautpaars überstrahlte alles andere.

In den Staaten muss kein Standesbeamter für die Trauung anwesend sein. Den Papierkram erledigst du vorher und die eigentliche Zeremonie kann jeder vornehmen, der einen kleinen Onlinekurs mit kurzem Test abgelegt hat. So kommt es, dass es meist Freunde und Verwandte sind, die diesen Teil übernehmen. Und so auch hier, es handelte sich um einen engen Freund und Kollegen der beiden. Eine wirklich schöne Option, die das Ganze noch ein wenig intimer und persönlicher macht. Später haben wir erfahren, dass 6 Paare anwesend waren, die Joey getraut hat.

Die Reden und Gelübde waren wunderschön und haben das gemeinsame Lachen der beiden unterstrichen, aber auch die liebevolle Art beider mit sich und der Welt umzugehen, man war schon sehr verzaubert und mehr als einer war froh, die von Megan bestickten Taschentücher mit „get your shit together“ dabei zu haben.

Im Anschluss gab es eine gute Runde Champagner, viel Früchte und Käse aus der Region und etwas später – nach wieder sehr rührendenden und „nahen“ Reden Pizza aus dem Holzofen. Auch etwas anders als vielleicht gewohnt, aber wahnsinnig lecker und wieder einfach locker.

Es gab keine Sitzordnung und während ich viel Zeit mit meiner Gastfamilie – einige habe ich 23 Jahre nicht gesehen – verbringen konnte, haben wir uns doch entschieden, gemeinsam einen Tisch mit Sorin, Carla, Sophia, Nathalie und Cameron zu suchen. Megans Freundin Abby, die dabei war, als alle hier vor 2 Jahren erfahren haben, dass Maria mit Puschel schwanger ist, kam auch noch dazu.

Der DJ hat sich alle Mühe gegeben und wurde mit einer tanzenden Menge belohnt. Manches kannten wir, manches haben wir noch nie gehört und nen Linedance auf ner Hochzeit (ist immerhin doch eher ne kleine Gemeinde) haben wir auch noch nie gesehen.

Amerikanische Hochzeiten enden etwas früher und so haben wir die Party gegen 22:00 Uhr mit lokalem Bier, einem letzten Blick auf Mount Si und viel Freude ausklingen lassen.

Das Brautpaar ist dann noch mit Freunden in die Lieblingskaraoke Bar gezogen, aber wir haben uns für Hotel und Bett entschieden und werden nun so langsam in Richtung Downtown Snoqualmie aufbrechen, ein paar Fotos des lokalen Museumszuges machen, ein Outlet durchstöbern und später noch etwas an einem See spazieren gehen, bevor es morgen heißt: Wale voraus.

Die Probe…

Was es nicht alles gibt. Nen Probedurchlauf zur Hochzeit. Auf der Einladung dazu stand dress rehearsal und ich dachte, wir sollen da schon in Montur erscheinen. Glücklicherweise hat meine Frau aber immer recht und es reichte nicht auszusehen wie der letzte Lump.

Am Morgen nach dem letzten Beitrag (Waffelfrühstück, ihr erinnert euch) ging es rüber nach Issaquah ein wenig bummeln. Schöner kleiner Ort und alles etwas aufgeräumter als im nahen Seattle.

Zurück in Snoqualmie wollten wir etwas zum Mittag essen. Eine Sache, die ich so in Deutschland nicht kriege (und die mich an mein Austauschjahr in Kalifornien erinnert) ist Teriyaki Chicken. Gegenüber vom Hotel ist auch noch eine kleine asiatische Bretterbude, die richtig gut aussah. Beste Voraussetzungen. Ihr seht es unten in den Fotos: Peter ist glücklich und das Essen war verdammt lecker!

Im Anschluss gabs dann das wohlverdiente auf dem Zimmer Rumgammeln und ein paar Absprachen mit anderen Hochzeitsgästen zur Nachmittagsgestaltung.

Die Bestand dann nach nem ordentlichen Schläfchen aus einem Besuch am Fluss, der durch die Gegend fließt, samt ordentlicher Abkühlung in eben diesem. Ihr werdet morgen (oder so) noch ein paar Bilder sehen, wie schön die Gegende ist, aber weiter unten kommen dann schon welche vom Fluss.

Von dort ging es dann weiter zur Probe.

Die Hochzeit wird in einem Landschaftspark stattfinden, dort ist einfach eine kleine Scheune, die für Hochzeiten und Co genutzt wird. Etwa 30 Gäste (von 135) kamen zusammen, um einen Probelauf der Hochzeit zu machen. Kannte ich so noch nicht, war aber sehr witzig und wieder eine gute Gelegenheit, andere kennenzulernen. Bisher haben wir Einladungen nach New York, Santa Barbara und London :-).

Maria wurde gefragt, ob sie einer der „Usher“ sein würde (ich habe ja als Teil der Brides Maids schon zu tun). „Klar, warum nicht. Was ist das?“ Nun, schreibt sich genauso wie der Musiker, ist aber ein Platzanweiser. Ihr könnt euch vorstellen, mit welcher Musik im Kopf und irgendwie auch in den Beinen Maria ihr neues Amt übernommen hat.

Im Anschluss ging es noch zu einem gemeinsamen Abendessen beim gegenüberliegenden Golf Club. Zum Glück eher ein einfaches Diner, dann ein edles Etablissement und so kamen wieder spannende Gespräche mit einer guten Portion Lachens zusammen.

Eben gab es wieder ein paar Waffeln zum Frühstück und gleich machen wir uns fertig, die Brides Maides zum Mittag zu treffen. Die treffen sich bereits um 9:00 Uhr um Make-up und Co. Zu erhalten, wir schauen da nur fürs Mittag vorbei, treffen uns dann noch mit ein paar anderen zu Pre-Drinks und um 17:00 Uhr gehts dann auf zur eigentlichen Hochzeit.