Homeward Bound…

Dienstag, 12:30 Uhr (deutscher Zeit), nicht weit von Dublin

Die Nacht war interessant… morgens um 3:00 Uhr kam Hund Chewy und bellte mich ein wenig an. Erst habe ich das ganz gut ignorieren können, aber irgendwann wollte ich dann doch schlafen und bin aufgestanden und habe ihn in den Garten gelassen. Wird sicher nur kurz pinkeln und dann schnell wieder rein kommen, immerhin regnet es in Strömen.

Ja, äh, nein… sah er nicht so. Eher ist er tiefer in den Garten und damit außer Sicht gerannt. Uff.. also Klamotten anziehen, Lampe mitnehmen, Hund suchen. Hoffentlich wird er nicht gleich von nem Koyoten gefressen – oder ich.

Ein paar Minuten später waren wir dann wieder drin und ich konnte weiter schlafen. Bis 4:25 Uhr, da ging es wieder los. Diesmal habe ich einfach nur meine Tür zu gemacht. Irgendwann hat ihn wohl wer in der oberen Etage gehört und Megan hat ihn dann nochmal raus gelassen. Hat aber alles nicht geholfen, er hat später auf den Teppich gekackt. Hatte sich wohl den Magen verstimmt. Armer kleiner.

Der Rest des Tages bestand aus vielen Gesprächen und viel Lachen in der Küche und einem kleinen Abstecher zu nem Markt für Farm Bedarf, danach ging es allmählich zum Flughafen.

Im Flieger hatte ich den selben Platz gebucht, der neben mir blieb diesmal tatsächlich leer. Jackpot… dachte ich.

Auf der anderen Seite des Fliegers, ein paar Reihen weiter vorne, hustete eine Frau sich 30 Minuten lang halb zu Tode, irgendwann tauchte ihr Sitznachbar dann bei mir auf. Kann ich ganz gut verstehen und – im Gegensatz zu der Dame auf dem Hinflug – ist er total nett und achtet sehr darauf das wir uns in Ruhe lassen.

Irgendwann wurden die Fenster wieder Dunkel, die Lichter gedimmt und im Prinzip alle sind eingeschlafen.

Aber eben nicht alle. Ein kleines Mädchen mochte den ganzen Zirkus überhaupt nicht und war der Meinung es reiche jetzt langsam und sie möchte gehen. Die nächste halbe Stunde verbrachte sie damit ihrer Mutter dies in schillerndsten Tönen vor zu schreien. Irgendwann ging die Mutter mit ihr weiter nach vorne Richtung Business Class, aber von da kamen sie dann recht schnell wieder zurück und gingen nach hinten, in die Galley. Wo war mein Platz nochmal? Richtig, ganz hinten :-).

Naja, irgendwann war auch ihre Kraft erschöpft und wir haben alle noch ein Nickerchen gemacht.

Eben gab es Frühstück und in ein paar Minuten sollte der Landeanflug auf London beginnen.

Das war mal ein etwas anderer Wochenendtrip. Schön das ihr auch hier dabei wart.

Hinterlasse einen Kommentar