Die Sache mit dem Personal…

Scheint echt schwierig zu sein. Aber noch ist wohl nicht überall Hopfen und Malz verloren… 

Nun, lieber der Reihe nach :-).

Wie ihr euch denken könnt, sind wir im Urlaub. Wurde ja auch mal wieder Zeit. 

Diesmal ging es für uns nach Österreich. Genauer gesagt, nach Ried im Oberinntal. Ich hatte irgendwann im Frühjahr ein gutes Angebot für das Familienhotel Miaflor gesehen und zugeschlagen.

Mit Kind ist der Weg allerdings recht weit und so entschieden wir unterwegs einen Zwischenstopp zu machen. Fast so wie meine Großeltern, als sie in den 90ern mit mir ins Salzburger Land gefahren sind. Da haben wir immer in Tschechien halt gemacht – wir nun eben in Augsburg.

Wir hatten einen Ort gesucht, der schon weit entlang der Gesamtstrecke liegt, ein vernünftiges (und bezahlbares) Hotel hat und für den nächsten Tag noch ein kleines Erlebnis bietet. Zack, wir waren plötzlich in Augsburg.

Das Elaya Hotel war grundsätzlich auch nett. Gemeinschaftsküche, schönes Design, geräumiges Zimmer…. Wenns denn mal jemand richtig sauber machen würde. 

Gemeinschaftsbereiche, Zimmer, Frühstück: nichts war wirklich richtig dreckig. Aber eben auch nicht sauber. Das zog sich einfach komplett durch alles durch. Und während ich da nun wirklich pingelig bin, das war echt nervig. Naja.. zum Glück nur eine Nacht.

Wo ich allerdings pingelig bin (ich behaupte ja nein, aber meine liebe Frau sagt anderes), ist das Personal. Und das sitzt halt rum, quatscht miteinander, kriegt den Hintern für absolut nichts hoch und wenn es sich dann mal bequemt, einen anzuschauen und einzuchecken, dann wird es dabei auch nicht unbedingt freundlich.

N bisschen war’s wie bei der Sauberkeit im Haus. Wirklich unfreundlich war keiner. Aber eben auch nicht freundlich. Und nun mag ich den Job seit einiger Zeit nicht mehr machen, aber mir kräuselt sich bei sowas der kleine Zehnagel (und Maria meint, man würde es merken).

Trotzdem hatten wir eine gute Nacht, das Kind hat sich gefreut, bei uns schlafen zu dürfen (nicht, dass es kein eigenes Bett gehabt hätte, es macht aber viel mehr Spaß, morgens um 3 den großen Zeh in verschiedene Nasenlöcher zu versenken), und wir waren halbwegs fit für unser kleines Erlebnis:

Die Feuerwehr Erlebniswelt Augsburg!

Auch hier wieder: Ich hatte irgendwo ‘ nen Gutschein gefunden. Und so gingen wir, mehr oder minder als Erste, in die schöne und spannende Halle.

Von informativen Schautafeln und Exponaten zu allgemeiner Ausrüstung ging es über kleine Labyrinthe, dunkle Räume, Erdbeebensimulator und eine simulierte Leitstelle bis hin zum Flash Over Raum. 

Tolles Erlebnis für groß und klein und ganz besonders für Theo und mich. Und Maria hat aufgepasst, dass ihre beiden Grisus auch ja nichts verpassen.

Unserer weiteren Weg nach Ried führte uns an Füssen vorbei. Grund genug anzuhalten, 12 € für einen Parkplatz zu zahlen und die Hybrid-Kutsche zu nehmen.

Die WAS? 

Die Hybridkutsche. Vorne 2 Schlachtrösser (wirklich Riesenviecher), hinten ein Elektroantrieb zur Unterstützung. Dafür saßen aber auch 3 Europäer und 12 Asiaten drin. Also im Prinzip 8 Erwachsene.

Man fährt nicht ganz bis Neuschwanstein hoch, sondern muss noch etwa 500 Meter laufen und kommt dann zum Schloss.

Theo beginnt ja gerade erst mit Disney. Ob ers als Vorlage in den Filmen wiedererkennen wird?

Wir waren nicht im Schloss und auch nicht bei der Marienbrücke – wir hatten immerhin noch einiges an Weg vor uns – sondern hatten einfach nur den Fakt, dass wir eh da lang mussten für einen Stopp und ein wenig „auslüften“, genutzt.

Den Abstieg haben wir dann zu Fuß bewältigt. Unterwegs kann man den geteerten Weg sehr gut für den „Sommerweg“ verlassen und ist bedeutend schneller im Tal – und auch bedeutend ruhiger unterwegs. 

Dieser Weg endet direkt an Parkplatz 3. Praktisch, denn genau da stand unser Auto.

Weiter ging es nach Ried im Oberinntal in unser Hotel für die nächsten Tage. Dazu mehr morgen (oder so), aber eins vorab: Der Kontrast zum Personal in Augsburg könnte kaum größer sein.

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