Die Superhelden kommen!

Wir haben gehört das es auf Sardinien einen Strand gibt der mal „aufgeräumt“ werden muss.

Also ist die Superhelden Gang undercover und mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Schönefeld gefahren und hat den orangen Heldenbus bestiegen und ist nach Olbia geflogen.

An Board gab es für Flash, Captain America, Batman, Robin und Spiderman schon ausgiebig Zaubertrank. Wonder Woman hat auch ohne Trank besondere Kräfte und irgendwer muss die Helden ja dann auch noch zum Einsatzort fahren.

Angekommen in Olbia hat es eine ganze Weile gedauert den Wagen zu bekommen (Batman hatte Alfred freigegeben) und nach 1,5 Stunden Fahrt kamen wir in Costa Paradiso an.

Costa Paradiso ist eine reiner Ferienort an der Westküste Sardiniens und sehr schön in den Hang eingebettet. Vom Superhelden Hauptquartier hat man Blick auf das Meer und bis nach Korsika.

Die Helden sind nicht nur so ziemlich cool, einige von ihnen können auch fantastisch kochen.

So gab es eine Stärkung um Mitternacht und bis 2 Uhr wurden Schlachtpläne für den nächsten Tag gemacht. Hierbei wurde das alte Ritual des Klimperns angewandt.

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns auf den Weg zum Strand gemacht – 15 Minuten an der Steilküste entlang mit Blick auf Azurblaues, klares Wasser.

Der Einsatz im Wasser wurde von Batman abgesichert. Nach – kurzem – Lagecheck im Meer blieb er an Land und achtete darauf das die Outfits der anderen nicht von Schurken gestohlen werden. Glücklich schien er mit der Aufgabe nicht. Ich glaube er hat vor Enttäuschung gebibbert.

Der Weg zurück zum Hauptquartier war – dem Hang sei Dank – ein gutes Training und nun bereiten wir alles vor um auf der Terrasse ein Leuchtfeuer zu entfachen und Burger zu brutzeln.

Zaubertrank macht hungrig…

Homeward bound…

Es ist soweit.. Wir sind am Flughafen Split und unser Flug geht in etwa 3 Stunden.

Es war eine wunderschöne Woche. Voll von wahnsinnig schönen Erlebnissen, toller Natur und unglaublich freundlichen Menschen.

Wir kommen wieder.

Nach einer herzlichen Verabschiedung von Toni und Carla sind wir nach Trogir gefahren – mit einem Stop bei einer Quelle der hier nur erwähnt wird weil man sich das hätte sparen können.

In Trogir sind wir wieder durch die Altstadt geschlendert, haben unser letztes Geld verschleudert und bei einem leckeren Essen wieder eine Hochzeit gesehen.

Für den kleinen Nerd in mir war toll das die Flugzeuge nach Split über Trogir fliegen und nur noch etwa 150 Meter hoch sind.

Einen langen Spaziergang später war es Zeit die Autos zurück zu geben und nun freuen wir uns auf Haus, Katzen und Kaninchen.

Schön das ihr wieder dabei wart. Am 25.05. lesen wir uns wieder, so ihr denn mögt. Diesmal von einem Männer Wochenende auf Sardinien.

Tierchen und so…

Als ich heute morgen gegen 7 Uhr auf die völlig klare See geschaut habe, habe ich mich kurz gefragt ob sich hier zwischen die Inseln eigentlich auch mal Delfine verirren, den Gedanken aber schnell wieder verworfen.

Gegen 9 Uhr wurde die Frage durch eine Gruppe von mindestens 6 Tieren in etwa 200 Meter Entfernung beantwortet. Bitte entschuldigt das schlechte Bild, Handyzoom und so.

Zur Frühstückszeit vom Balkon aus Delfine zu sehen kann ja eigentlich nur nen tollen Tag einläuten.

So war es dann auch – bei bis zu 20 Grad und knallender Sonne sind wir über die Halbinsel bei Gebrastica gewandert und haben uns eine alte Verteidungsmauer gegen die Türken angeschaut. Eigentlich soll es da auch viele Mufflons geben, uns haben sie sich aber nicht gezeigt.

Nach einem „erfrischenden“ Bad bei 12 Grad Wassertemperatur sind wir weiter nach Primosten gefahren und haben uns die gut erhaltene Altstadt auf einer Insel (über eine Landbrücke) angeschaut, reeeeichlich zu Mittag gegessen und ein paar Souvenirs eingesteckt. Ein paar Ohrringe für die Mädels waren auch noch drin.

Unseren letzten Abend lassen wir jetzt auf Balkon und Couch ausklingen – nicht ohne vorher noch mal den Grill benutzt und die Schildkröten im Garten bewundert zu haben.

Unser Flieger morgen geht erst am Abend – Toni’s Angebot zu bleiben so lang wir wollen kam also sehr gelegen. Auf dem Weg zum Flughafen halten wir bestimmt nochmal am Markt von Trogir und genießen diese herrliche Region einen letzten Tag.

Faulenzen

Da wir die Woche aktiv und munter waren, durften wir heute ausschlafen und hatten nicht wirklich was vor.

Das Wetter war eh schlecht bis zum späten Nachmittag.

Lui und Basti sind ein wenig nördlich von Split unterwegs gewesen und haben sich verschlossene Geschäfte und Restaurants angeschaut. Die örtliche Touristeninfo quitierte die Frage nach Dingen die man bei schlechtem Wetter tun kann mit Kopfschütteln und bei der Post wurde ihr Briefmarkenkauf mit Überraschung bis leichtem Ärger quittiert.

Maria und ich sind währenddessen in die Mall of Split gefahren – nettes Einkaufszentrum, wenn man davon absieht das die dritte Etage im Prinzip leer steht.

Ein Eis und ein Paar Schuhe später waren wir zurück in Zaboric und das Wetter hatte auf strahlenden Sonnenschein gewechselt.

Grund genug dem Restaurant Pomalo einen Besuch abzustatten, extrem lecker zu essen und den Sonnenuntergang zu genießen.

Der Plan für morgen sieht bisher grillen vor, mehr noch nicht, aber das ergibt sich schon :).

Angebadet!

Es ist vollbracht! Bei 15 Grad Wassertemperatur bin ich in die Adria gehopst.

Heute hat der Wecker früh geklingelt und wir sind nach Sibenik gefahren um mit der Fähre Lara auf zwei vorgelagerte Inseln zu fahren.

Nach 20 Minuten kamen wir kurz vor 10 Uhr auf Zlarin an. Ein wunderschöner, kleiner Ort. Irgendwie wie aus einem Bilderbuch, voll frei herum laufender Hunde und Katzen, dafür ohne Autos.

Nach einer längeren Wanderung um einen Teil der Insel haben wir noch Halt beim Italiener gemacht und sind gegen 14:00 Uhr mit der Fähre auf die Nachbarinsel Prvic gefahren.

Prvic ist Zlarin nicht unähnlich, nur stärker besiedelt – wenn auch kleiner.

Nach einem ausgiebigen Bummel fanden wir „unsere“ Bucht und alle haben die Füße ins Wasser gesteckt. Ich habe mich geärgert meine Badeschuhe in der Ferienwohnung gelassen zu haben, bin dann aber doch „beherzt“ rein getänzelt.

Scheiße kalt!

Was wir morgen machen steht noch in den Sternen, vielleicht einfach ein wenig lesen, oder das Ethno Dorf in der Nähe (Danke für den Tip Mami!)

Krka

Walk this way… Das war heute das Motto der Hinweisschilder für den Rundweg im Nationalpark Krka. Bei den teils recht engen Wegen macht das Sinn und bis auf die ein oder andere Asiatische Reisegruppe haben sich auch alle dran gehalten.

Nach einer relativ kurzen Fahrt waren wir in Skradin und damit am Eingang zum Nationalpark. Man kann auch näher zu den Wasserfällen fahren, aber von Skradin aus geht es mit dem Boot bis zum Rundweg und das ist tatsächlich kostenfrei.

Eine herrliche Einstimmung auf das was kommt.

Am Anleger beginnt auch gleich der 1.4 Km lange Rundweg. Er führt einen vorbei an endlosen Wasserfällen – im Sommer darf man dort sogar baden.

Außerdem sind eine mittelalterliche Wassermühle und andere Gebäude erhalten und werden sorgfältig gepflegt. Wie übrigens alles hier – gerade nach den Erlebnissen in Asien am Anfang des Jahres fällt die Sauberkeit überall sofort ins Auge.

Von den Wasserfällen kann man weiter zu einem großen See und dort wandern, oder bootstouren unternehmen. Aber fürs erste Mal ist man mit den Wasserfällen mehr als genug beschäftigt.

Wenn man sich Zeit nimmt gibt es unheimlich viel zu entdecken.

Nach einem kurzen Stop in der Touristeninfo von Sibenik steht auch der Plan für morgen (Danke Lui!). Es geht mit der Fähre auf 2 Inseln. Eisern sein und Badeschuhe mitnehmen?

Der Glöckner von Zadar

Offensichtlich war das Wetter heute nicht Nationalpark geeignet – zumindest nicht für Krka.

Nach einem sehr entspannten Frühstück haben wir entschieden das die Gefahr von Regen und starkem Wind uns noch vom Nationalpark entfernt hält und wir sind nach Zadar gefahren.

Auch hier gibt es bis zu 2000 Jahre alte Spuren, aber Split war doch irgendwie heimeliger und spannender.

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen den Glockenturm zu erklimmen.

Ob und wie wir diese zum läuten gebracht haben überlasse ich eurer Fantasie.

Allerdings gibt es in Zadar die Meeresorgel – eines der spannendsten Kunstwerke das ich erlebt habe. Die Wellen erzeugen hier einen eigenen Klang. Ein technisches, aber auch mystisches Werk zugleich.

Neben hübschen Wind blieb uns der Sonnenschein erhalten und wir entschieden in den Nationalpark Paklenica zu fahren.

Dort angekommen stellten wir fest das wir etwa Windstärke 26,5 hatten – Grund genug nicht hinein zu fahren, sondern nur auf einer Route durch die Berge.

Gleich am ersten Aussichtspunkt war allerdings ein Weg dem Maria nicht widerstehen konnte und die nächsten 90 Minuten sind wir über einen „wanderweg“ gestolpert und haben uns uralte Gräber angeschaut.

Ziemlich stolz das niemand verletzt wurde haben wir abends noch im Garten gegrillt – Vermieter Toni und Carla kamen dazu um brachten Sherry mit – was will man mehr?.

Wird es morgen was mit Krka? Es bleibt spannend!

Wetterberichte?

Das Wetter unstetig sein kann wissen wir, aber hier ändert es sich quasi hinter jedem Berg.

Eigentlich sollten es 13 Grad und Regen werden, aber als wir aufgewacht sind schien die Sonne und wir hatten bereits 11 Grad.

Der Plan sah vor in den Nationalpark Krka zu fahren, aber gerade als wir los wollten zogen SEHR dunkle Wolken aus seiner Richtung auf und wir haben uns stattdessen für Split entschieden.

Nach einigem gewusel hatte uns Basti sicher in die Altstadt gefahren und im Hafen konnten wir das „race of legends“ sehen – Rudern zwischen den Unis von Split, Oxford und Camebridge.

Danach sind wir durch die verwinkelte, wunderschöne, Altstadt geschlendert, haben einen Blick auf einen Drehort von Game of Thrones erhascht und etwas gegessen.

Essen ist ja bei Maria und mir im Urlaub auch immer so ne Sache… Irgendwas geht immer schief. Heute kam die Kellnerin tatsächlich 2 mal – nach einiger Zeit – wieder um Maria zu sagen das ihr gewünschtes Gericht leider aus ist. Muss man auch erstmal schaffen. Zum Glück war Nummer 3 dann da und ganz lecker.

Später ging es weiter nach Omis wo liebe Freunde letztes Jahr ihren Urlaub verbracht haben. Auch eine spannende Stadt und in der Saison bestimmt sehr lebhaft. Nach einer schönen Zeit am Strand ging es auf eine alte Burg mit tollem Blick und nun wieder heim nach Zaboric.

Das Wetter hielt sich meist sonnig bei 18 Grad mit einigen Tropfen Regen, alles in allem aber sehr schön. Vermieterin Carla ist sicher das wir nächste Woche schwimmen können.

Beide Städte hatten eine spannende Kombination aus Mittelalter und Ostblock was die Architektur anging. Ob wir morgen mehr davon sehen, oder doch eher Krka? Ihr lest es sicher morgen Abend.

Kono was?

Konoba! Aber dazu später.

Unser Wecker hat heute morgen irgendwann zwischen 3 und 4 Uhr geklingelt, aber der von Lui und Basti wohl noch etwas früher. Kurz vor 5 haben sie uns eingesammelt und wir haben einen entspannten Flug nach Split genossen. Hier gibt es jetzt eine Woche Kroatien.

Kleiner Tip an das italienische Paar das sich bei der Sicherheitskontrolle nervig vorgedrängelt hat und er auf Nachfrage mehrerer Personen sagte das ihr Flug in 10 Minuten startet: einfach mal kurz laut um Hilfe bitten, hätte die Sache sicher beschleunigt. Auch wenn ihr an dieser Stelle eh schon keine Chance mehr hattet.

Nach der freundlichsten Mietwagen Übernahme die ich je erlebt habe ging es vom Flughafen Split ganze 5 Kilometer weiter nach Trogir.

Einen ausgiebigen Bummel durch die wunderschöne Altstadt und auf eine alte Festungsanlage später ging es – endlich – frühstücken.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit gab es Steak. Die Reiseführer sagen man soll in Trogirs Gassen essen und nicht am Wasser, das sei erheblich günstiger. Ich glaube die meinen nen anderen Teil von Trogir.

Auf dem Wochenmarkt haben wir uns mit Obst und Feigenmarmelade eingedeckt und sind nach Zaboric in unsere Ferienwohnung gefahren.

Das Wetter ist derzeit bedeckt bis regnerisch, aber bis zu 19 Grad wärmer als zu Hause. Unsere Vermieterin Carla ist aber sicher das es spätestens Montag sehr schön wird und wir planschen gehen können.

Die Vila Doni (wird wirklich genau so geschrieben) ist ein Kleinod direkt am Wasser, hat Schildkröten im Garten und ist, gerade für hiesige Verhältnisse, sehr stilvoll. Der Eigentümer heißt übrigens Toni :).

Als ein Regenschauer kam und ging sind wir weiter nach Sibenik gefahren, waren einkaufen (Lui hat Schuhe bekommen, ich überlege noch) und dann etwas durch Sibenik und die wunderschöne Altstadt geschlendert.

Wer Ria und mich kennt, weiß das wir im Urlaub immer mindestens eine Braut sehen. Das am ersten Tag zu schaffen war heute aber wohl Rekord.

In der Altstadt liegt auch die Konoba Nostalgija. Eine Konoba ist klassischerweise ein sehr kleines Lokal (gerne auch im Keller) mit bodenständiger Küche.

Diese Konoba im speziellen gehört zu den bekanntesten des Landes. Ich will jetzt nicht zu viel schwärmen (und Ria wurde ein recht einfacher Wunsch dämlicherweise nicht erfüllt), aber die Worte Stew, Kalb, Schwein und Gnocchi sind für mich jetzt ne ziemlich geile Kombination.

Nun gibt’s nur noch Couch und Bett und morgen lassen wir uns einfach treiben.

Wer mag uns noch Tips für die Woche geben?

Vielleicht doch 2 mal?

Nach einem laaaaaangen, erholsamen Schlaf in bequemen Bett gab es wieder Frühstück im Sonnenschein.

Es stellte sich heraus das wir den late Check Out gar nicht brauchten – kurz nach 10 ging es los nach Llucmajor auf einen kleinen Markt und etwas bummeln.

Wenn alte Einheimischen in Gruppen zusammen sitzen, Kaffee trinken und herzhaft lachen, dann weiß man das man am richtigen Flecken Erde ist.

Mit dem Auto ging es dann über Landstraßen (eher Landgassen) hoch bis Can Picafort. So haben wir auch die Region gesehen. Ehrlicherweise war der Weg jedoch schöner als das Ziel.

Nach einem schnellen Kaffee ging es wieder zurück ins Landesinnere, hinauf zum Kloster Cura.

Kloster Cura wurde uns im letzten Jahr von sehr lieben Freunden wärmstens ans Herz gelegt und ist für mich eins der Highlights auf Mallorca schlechthin.

Mitten auf der Insel sitzt man auf einem Berg in 534 Metern Höhe und schaut einmal Rundum, während man auf super leckeres Essen wartet. Da dies super frisch ist wartet man dann schon mal länger, vor allem wenn es so voll ist wie heute. Viele Sportler waren auf Ihren Rädern den Berg hinauf ge… Ja was eigentlich? Gequält? Glücklich sahen die jedenfalls nicht aus… Naja, zumindest habe ich heute keinen angefahren (die Serpentinen sind sehr eng).

Als besonderen Service hat das Restaurant nicht nur leckeres zicklein auf der Karte – es gibt auch ein Gehege gleich nebenan. War bei unserem Besuch nach dem Essen jedoch recht leer.

Nun sind wir am Flughafen und warten auf unsere blaugekbe Blechkiste.

Es war ein wunderschöner Ausflug und ich bin vom Hotel noch immer hin und weg. Sogar so sehr, das es nun heißt „Malle geht auch zweimal im Jahr“.

Vorerst lesen wir uns aber in Kroatien wieder – und zwar ab dem 04.05..

Schön das ihr wieder mit dabei wart!