Kuschlig ist anders…

Zumindest was das Wetter angeht.

Aber eigentlich haben wir Glück. Es waren zwar die ganze Zeig nur maximal 8 Grad und direkt an der Küste tierischer Wind, aber dafür hatten wir zumeist strahlenden Sonnenschein. Und dem Kind wars eh egal.

Nach dem Frühstück sind wir einmal quer durch den Wald zum Strand gelatscht. So n Bollerwagen ist für den ganzen Krempel, den man so dabei hat, zwar ganz praktisch, aber für den Wald muss ich da irgendwie nen Motor ran kriegen. Vor allem wenn’s länger bergauf geht …

Aber, wie gesagt, strahlender Sonnenschein. Also Ostsee, Strand, Sonne, Kind glücklich, was will man mehr?

Nach einem kleinen Picknick sind wir dann wieder in Richtung Ückeritz gelaufen. Diesmal an der Straße, Puschel wollte sein Laufrad ausfahren.

Weiter ging es nach Koserow zum Heringsfest. Aufgrund des Windes wurde das vom Strand zum Kurplatz verlegt. Deutlich weniger Wind, aber noch immer genug und viel Schatten. Also Sau kalt! Brrr… Aber immerhin: Puschel hat die ersten Shantys gehört und sehr eifrig geklatscht. Essen war da nicht so meins… gab fast nur Hering.

Am Nachmittag hat es uns dann zu einem Eisbecher auf der Seebrücke in Heringsdorf und dann wieder zu einem Spieleausflug zu Karls verschlagen.

Allgemeines Highlight war dann das Schwimmbad im Hotel. Läuft so unter der Nummer klein, aber fein. Es ist wirklich in kleinem Rahmen an alles gedacht und die Sauna ist auch gleich dran.

Ein Kinderbecken gibts nicht, war für uns in dem Fall aber kein Drama.

Heute war der Plan dann schnell gefasst: Auf in den Dino Park! Eigentlich wollte ich mit dem Mini mit dem Zug fahren. Das er darauf keinen Bock hat, hat er aber eindrucksvoll ausgedrückt. Ein andermal.

Der Dinopark auf Usedom ist der teuerste, in dem ich bisher war (also Germendorf, Rügen und Usedom), aber es lohnt sich tatsächlich. Viele lustige Ideen für die Kleinen umgesetzt und so ne Mischung zwischen ganz niedlich und lehrreich. N Dino Skelett im Buddelkasten hab ich bisher jedenfalls nirgendwo gesehen.

Auf dem Rückweg wollten wir im Restaurant Portofino im Hafen von Wolgast essen. Die Bewertungen waren nicht so berauschend, aber es gab auf nen Sonntag außerhalb der Saison auch nicht viele Alternativen.

Joah… Tür stand offen, Musik dudelte, war nur keiner da. Außer noch dem Dreck vom Vorabend und nem Restaurant in nem Zustand, das echt keine Lust auf mehr macht. Wir haben noch mal gerufen, sind dann aber lieber gegangen.

Als wir grad raus waren, tauchte noch jemand auf und schaute uns unmotiviert nach. Ich glaub, es war für alle Beteiligten besser so.

Das wars für dieses Wochenende. Schön das ihr „mit“ wart. Das nächste Mal lesen wir uns im Juni.

Inselfieber…

Neulich kam Puschel aus der Kita heim und erzählte, dass sein bester Freund fürs Wochenende an die Ostsee fährt. Gar keine schlechte Idee!

Ein wenig Recherche und 2 Wochen später sind wir also gestern Nachmittag nach Usedom gedüst.

Puschelchen macht das mit dem Autofahren inzwischen so richtig gut (so lang Spotify die richtigen Hörbücher ausspuckt) und so waren wir in gefühlt nullkommaeinbisschen in Ückeritz und haben beim „Das Hudewald“ eingecheckt.

Im Prinzip ne Anlage mit DDR Bungalows, die in den 90ern noch n neues Funktionshaus mit Rezeption, Restaurant und Pool bekommen hat, sowie 4 Appartement Häusern. In denen sind wir untergekommen und haben eine 3 Zimmer Wohnung.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber die Wohnung ist recht geräumig und supersauber. Wir fühlen uns wohl!

Nachdem Puschel den Spielplatz auseinandergenommen ausgiebig getestet hatte, ging es auf nach Koserow zu Karls. Papa (großer Karlsfan) brauchte auch nen Spielplatz.

Ich glaub, den kleinen kriegen wir auch zu dem Karlsfan erzogen.

Verschiedene Rutsch- Spiel und Essgelegenheiten später sind wir dann noch rüber an den Strand und haben Muscheln gesucht. Dank 18 Grad und Sonnenschein eine wirklich ganz perfekte Abendbeschäftigung.

Einer der Gründe fürs Hudewald war, ihr ahnt es, der Preis.

Nun, es hat eben den Charme der mittleren 90er und irgendwer muss bei der Deko auch in Asien an der falschen Ampel gestanden haben, aber sonst war bisher alles klasse. Wie würde also das Frühstück sein?

Großartig! Von verschiedenen frischen Brötchen und wirklich gut aussehenden Broten über Früchte, Käse, Süßes und Warmes war vom Standard bis zu einigen Überraschungen alles dabei. Plus Spielzimmer für die Kinder.

Also ging es gut gestärkt in den Tag. Den der versprach 6 Grad und Wind, aber mehr dazu morgen.

Auf nach Erfurt…

Erfurt? Ja, Erfurt.. später :).

Der Tag war bis zum späten Mittag geprägt von viel Sonnenschein und der für mich wunderschönen Landschaft des Languedoc.

Über Lyon ging es die Rhone entlang, vorbei an Weinbergen und alten Burgen weiter in Richtung Montpellier.

Unterwegs wandelte sich die Landschaft stark hin zu Zypressen und irgendwann auch Oliven.

Hinweg über den Canal Du Midi und gar nicht so weit vorbei an Carcassonne. Dieser Tag hat definitiv Lust auf mehr gemacht! Und erst die Raststätte!

Die was???

Ja, die Raststätte. Eingebettet in Schatten, sauber und fast ein wenig malerisch, gab es Mittag, wie man es sich von Frankreich eigentlich fast vorstellt. Frisch, vielfältig, lecker – und für ne Raststätte fast schon günstig.

Ich krieg gar nicht mehr zusammen, was es alles gab, aber stellt euch einfach ein Marché in richtig gut und absolut bezahlbar vor.

Je weiter südlich wir kamen, desto wärmer wurde es und gegen 15:30 war es 80 km vor Barcelona, Zeit für den letzten Stop.

Auf einem kleinen Landgut gab es so schöne Dinge wie Schinken, Käse, etwas Salami, Aioli und ein wenig Kalbsstew. Leeeecker! Und das bei inzwischen 22 Grad und strahlendem Sonnenschein.

Aber alles hat ein Ende und so sitze ich nun am Gate am Flughafen Barcelona und darf gleich in den Flieger hüpfen.

Weil die Firma morgen im schönen Taubertal neue Displays vorstellt, auf die ich mich schon sehr freue, fahre ich vom Flughafen nicht nach Hause, sondern weiter nach Erfurt. Dann bin ich morgen schon näher am lieblichen Taubertal.

Schön, das ihr dabei wart. Lesen wir uns nächstes Wochenende wieder?

Französisches Bier…

Kann ganz interessant sein.

Ich bin mir recht sicher, dass ich gestern Abend zum ersten Mal ein französisches Bier getrunken habe … und es war echt lecker. Tim hat es mit einem milden IPA verglichen, aber das greift irgendwie zu kurz. Da war irgendwie „mehr“ drin und das tat ihm gut.

Komm mir jetzt keiner mit dem Reinheitsgebot, ich bin nicht in Deutschland ;).

Die Bahn ist übrigens auch mal wieder ne Klasse für sich, … während meine genutzte Verbindung perfekt funktioniert hat, war ja meine eigentlich gebuchte schon weit vorher von ner Änderung betroffen.

Unterwegs hat sich die App gemeldet (die wusste ja nicht, dass ich nicht die vorgeschlagene Alternative nehme) und gleich an 2 Stellen mitgeteilt, dass die Anschlüsse nicht funktionieren.

Es bleibt dabei: Bahn nur wenn du keinen Termin hast, zu dem du gerne da wärst.

Aber für mich hat ja alles funktioniert und so hat Tim mich in Kassel eingesammelt. Auf ging in Richtung Lyon.

Während die Straßen in Deutschland noch recht voll waren, so änderte sich das Bild in Frankreich radikal und wir waren da fast allein auf der Straße. Aber da gilt 130 km/h und so bleib es auch dort für Tim dabei: Mit Peter im Auto heißt eben auch nicht fliehen zu können und Wege finden, den Redefluss zu überstehen 😉

Lieblingsfeature des Tages? Parfumspender fürs Auto and der Raststätte – gleich bei Luft und Saugerstation!

Übernachtung und Abendessen gibt’s im Meet Hotel Bourge en Bresse. Muss n alter Etap Schuppen sein, der mit vielen Ideen und ein wenig Sperrholz renoviert wurde. Man fragt sich ein wenig, ob das wirklich zu Accor gehört, ist aber ganz spannend, zweckmäßig und gemütlich. Und die Pizza war echt lecker.

So wie eben auch das Bier :).

Jetzt geht’s auf nach Barcelona. Für Tim auf die Fähre nach Mallorca, für mich in den Flieger nach Berlin. Ich meld mich sicher heut Abend noch mal.

Der Doc zieht auf die Insel…

Tim und Familie haben entschieden, das es Zeit für ein wenig Sonne wäre und ziehen nach Mallorca. Das passiert heute und was wäre ich für ein Freund, wenn ich da nicht meine Hilfe beim Überführen des Autos aufdrängen würde?

Bisher haben Sie nahe Braunschweig gewohnt. Um das Ganze etwas praktikabel zu machen, habe ich heute Morgen um viel zu früh das Auto geschnappt und bin zum Flughafen gefahren. Da ist es jetzt geparkt und ich bin mit dem Zug (OhOh!) auf dem Weg nach Kassel. Dort soll der Doc mich abholen und dann geht es heute bis in die Nähe von Lyon.

Bis ganz nach Mallorca werde ich nicht mitkommen, aber dazu mehr später. Jetzt schauen wir erst mal, dass der Zug hier losfährt.

Eigentlich sollte ich später starten (Preis / Leistung und so), aber vor 2 Wochen wurde die Verbindung geändert und meine Zugbindung aufgehoben. Zum Kopfschütteln, aber ganz praktisch. Geplant bin ich 11:12 Uhr in Kassel, es könnte inzwischen aber auch 10:12 Uhr werden. Je nachdem, was unterwegs so passiert :).

Nach Mallorca ziehen ist schon ne tolle Idee. Aber auch wenn ich die Insel liebe, für uns ist es nichts. Wir lieben unser Kleinstadt Leben mit Puschel und Freunden im Brandenburger Norden und die Großeltern sind auch alle gar nicht so weit weg.

Ich bin gespannt, wie es läuft und kann euch dazu im September vielleicht mehr erzählen (da haben wir nen kleinen Familienausflug geplant).

Jetzt setzt sich erst mal der Zug hier pünktlich in Bewegung.

Allein, Allein / Nur nach Hause…

Ehrlich gesagt war ich die letzten Tage einfach zu gefrustet, um zu schreiben …

Nachdem der kleine ja am Montag schon heimwollte, war es bei mir am Dienstag so weit. Aber wir haben entschieden zu bleiben und das Beste draus zu machen.

Natürlich hat am Dienstag die Kinderbetreuung jemand anders übernommen und es kam, wie es kommen musste: Nach 20 Minuten der Anruf: Die Hose ist voll, bitte kommen Sie die Windeln wechseln. Danach wollte der kleine Klabautermann natürlich bei Papi bleiben und nicht wieder ganz allein im Kinderklub sein. An sich echt nicht wild – nur eben das dies vorher nicht kommuniziert war und außerdem: die Hose war keineswegs voll. Er hatte vermutlich nur gepupst.

Seis drum, wir haben uns mit Schlitten und kleinem Ausflug einen schönen Tag gemacht. Hatten wir jedoch gehofft, das Essen der Vortage seien Fehltritte gewesen: weit gefehlt. Fertigzeugs nett angerichtet, traf es ganz gut.

Am Mittwochmorgen ist dann die andere Familie heimgefahren und wir hatten die Bude ganz für uns allein. Hat den Spaß nicht besser gemacht.

Am Nachmittag ging es nach Bad Lobenstein in die Therme, wo der Kleine ganz gut spielen konnte und Maria endlich ihre Massage bekommen hat. 30 Minuten waren gebucht, nach 50 durfte sie gehen – waren wohl ein paar mehr Baustellen und wir müssen uns daheim einfach mehr gönnen (und die Zeit einfach freischaufeln).

Am Abend wollten wir unsere Begrüßungsdrinkgutscheine einlösen. Auf O Saft mit Sekt hatten wir aber so gar keine Lust, also haben wir uns ganz regulär einen Baileys für mich und einen Mojito für Maria bestellt. Wir mussten tauschen, das Ding war echt noch schlechter als in Ägypten.

Am Donnerstag ging es dann auf nach Hof in den Zoo. Der ist klein, wirklich toll in Schuss und echt spannend. Maria war aber glücklich, das die Affen im Tropenhaus sich nicht haben blicken lassen.

Wir hatten überlegt, direkt über den Mittagsschlaf nach Sonneberg zu fahren und uns dort das Nautiland anzuschauen, aber dann entschieden, das es im Hotel für alle entspannter wäre.

Nach dem Mittagessen dort und den nächsten 2 Stunden versuchen auf diesen Betten zu lümmeln, haben wir entschieden: Es reicht. Wir haben wirklich keine Lust auf noch eine Nacht in den Betten und erst recht nicht auf Abendessen und Frühstück hier. Also haben wir uns kurz nach 16:00 Uhr ins Auto gesetzt und sind heim gedüst und haben einen entspannten Freitag in Fürstenberg verbracht.

Wieder was gelernt.

Wir lesen uns im Sommer!

Wir haben ein Hotel gemietet…

Wie jetzt ein ganzes? Ja, so fast zumindest.

Wir haben am Sonntag Puschel ins Auto gepackt und sind nach Wurzbach gefahren. Ins „Hotel am Rennsteig“.

Die Wahl fiel auf dieses, weil: günstig potenziell Schnee und Kinderbetreuung. Außerdem sind Pool, Tobezimmer und Restaurant im selben Haus – anders als letztes Jahr im Elldus Resort.

Die Hütte ist echt in die Jahre gekommen. Da wir uns im Zimmer irgendwie nie so zurechtfinden, das es mal aufgeräumt ist, schaut euch die Bilder auf der Website an. Die treffen es ganz gut. Aber die Bilder, die unten sind, treffen den Rest besser. Bis auf Kleinigkeiten ist wirklich alles alt und vieles noch original aus dem Baujahr irgendwann in Zeiten der DDR.

Aber OK, das war durch die Bewertungen absehbar.

Was enttäuscht, sind die beiden Spielräume für Kinder. Liebloser und uninspirierter geht kaum (Foto unten). Das ist mehr als schade.

Aber immerhin gibt es eine Kinderbetreuung (anderer Raum, da ist alles, was das Herz begehrt) und die ist wirklich engagiert. Dummerweise habe ich Puschel bloß mal wieder mit einer „anderen Kita“ geködert und er hat sich auf andere Kinder und viel Trubel gefreut.

Andere Kinder gibt es genau eins. Wird demnächst ein Jahr alt und ist ganz knuffig.

Ansonsten sind noch drei weitere Zimmer an Einzelreisende vermietet und die anderen 110 stehen leer. Bietet ein vollkommen neues Erlebnis in der Betreuung durchs Personal – die sind wirklich ganz große Klasse!

Das wars dann aber auch.

Der Fitnessraum ist eher n Dungeon ohne Fenster im Keller und sieht ziemlich wild aus (Ria wollt dahin, ich nicht). Die Sauna läuft nachmittags und sieht auch nicht viel besser aus (Plot Twist: die Kinderbetreuung für unter 3-Jährige ist vormittags) und die Massagen werden wegen Fastenwoche nicht angeboten.

Läuft.

Und bevor jetzt jemand auf die Feengrotten und Ähnliches in der Nähe verweist: die sind zu.

Nicht falsch verstehen: Wir haben von der Einrichtung her genau das, was wir gebucht und auch erwartet haben. Und das Personal ist, wie erwähnt, echt toll. Aber gerade die mangelnden Spielmöglichkeiten für den Kleinen außerhalb der Betreuung und die fehlende „Action“ plus der verpuffte Wellness Faktor ließen mich dem Kleinen irgendwie zustimmen, als er beim Abendbrot sagte: „Wann fahren wir nach Hause, hier ist es bäbä“.

Das Leben könnt Schlimmer sein…

Für gestern hatten wir uns ein schickes kleines Boot gebucht.

Mit dem bisher angenehmsten Transfer (ich fahr hier nicht mehr vorne mit Matze versteht mein Problem nicht) kamen wir nach 20 Minuten an der Sports Marina an und gingen an Bord der Yasser. 14 m lang, für hiesige Verhältnisse recht gut in Schuss und ein nettes Sundeck.

Die Crew wollte es langsam angehen lassen und wir legten uns erst mal hin. Der Skipper kam und sagte: „Euer Boot, euer Tag, was wollt ihr machen?“.

Auf ging es in die „Ägyptischen Malediven“. Ein langer Streifen mit purem weißen Sand Boden, etwa 1 Meter tief und der perfekte Start, um nur Unsinn zu machen.

Nach einer Weile ging es weiter zum Schnorcheln an ein größeres Korallenriff. Die Crew war die ganze Zeit über toll. Witzig, hilfreich, aber auch distanziert genug, um nicht zu nerven.

Die Korallen waren erwartungsgemäß zum großen Teil verblichen, aber es gab auch genügend Leben, um zu begeistern.

Von Zebra zu Grellgrün, zu Regenbogen war alles dabei.

Zurück an Bord gab es ein verdammt leckeres Mittagessen und dann viel Zeit, die Sonne zu genießen, bevor wir zum letzten Schnorchelstop gefahren sind. Hier wurden wir vom Boot abgesetzt und sollten mit der Strömung zu einer definierten Stelle schwimmen, um dort wieder aufgelesen zu werden. Die Strömung ging zwar genau in die andere Richtung, aber Boot und Crew blieben die ganze Zeit aufmerksam in der Nähe und kamen auch sofort, als sie dachten, wir stünden auf Korallen oder bräuchten Hilfe.

Zurück im Boot hat Basti sich am Fuß verletzt, allein die Versorgung durch die Crew verdiente 5 Sterne.

Ein wahnsinnig toller Ausflug und gelungener Abschluss.

Zurück im Resort haben wir das Asiatische Restaurant ausprobiert. Ganz OK.

Zum Abend sollte es noch die „Glow in the Dark“ Party geben. Keine Ahnung, was da geleuchtet hat. Aber zumindest die Band war so schlecht, dass man viele Songs raten musste. Die Artistik Show hinterher war ganz nett, aber uns fehlte der Sinn. Und als dann die eigentliche Party begann und eine Technoversion von Last Christmas gespielt wurde, war es Zeit, ins Bett zu gehen.

Nun sitzen wir also am Abreisetag am Pool, während ich diese Zeilen schreibe, genießen noch mal kurz die Sonne und in 45 Minuten kommt unser Transfer. Posten werde ich das hier vom Flughafen.

Maria fragte mich die Tage, ob ich wieder nach Ägypten will. Die Antwort ist ein klares Jein. Wir sind hier hauptsächlich aufgrund einer Kombination aus Preis und Temperatur. Dafür war es OK und ich würde wieder ähnlich buchen, wenn genau das gebraucht wird, ansonsten nicht.

Die Menschen sind sehr herzlich und ich fühle mich wohl und sicher mit Ihnen. Organisation, allgemeiner Zustand von allem und das Essen sind aber einfach nicht meins.

Davon abgesehen war es ein wahnsinnig schöner Trip!

Danke das ihr wieder dabei wart – wir lesen uns nächste Woche.

Arabische Nächte…

Wer jetzt an Aladin denkt, liegt etwas falsch, aber dazu später.

Den Tag haben wir bei dezent stürmischem Wetter, aber viel Sonne irgendwo zwischen Strand, Schwimmen, Boule, Volleyball (also kurz, die anderen Spieler waren einfach zu voll) und dem Pool verbracht. Einen von Markus Wasserball angriffen habe ich mir selbst auf die Nase gelenkt, das pocht noch ein wenig.

Für den Abend hatten wir uns das griechische Restaurant im Resort reserviert. Noch immer nicht das gelbe vom Ei, aber immerhin.

Anschließend ging es ins Zentrum von Hurghada. Markus war vor ein paar Monaten schon einmal hier und spielte den Reiseleiter.

Die Straßen sind in etwa so belebt wie man es sich vorstellt, aber irgendwie total entspannt. Was absolut nicht so ist, wie man es sich vorstellt, sind die Händler. Ja, sie sind da und ab und an wird man auch mal angesprochen, aber sobald man die (asphaltierten) Hauptstraßen verlässt und diese eher aus Geröll bestehen, hört das auch schlagartig auf. Wie überall hier wird man mit einer sehr offenen Freundlichkeit begegnet, manchmal auch Kuriosität, aber ich habe mich auch unglaublich sicher gefühlt. Sicherer als am Kotti in jedem Fall.

Das Ende unseres kleinen „Off Road Bummels“ wurde mit der Neueröffnung eines Imbiss belohnt. Der hatte ne ordentliche Soundanlage aufgebaut, Lichter, die jeder Disco Konkurrenz machen und nahm grad auf der Straße ein Tier aus. Spannende Werbung – wir hatten aber schon gegessen.

Weiter ging es zur neuen Marina – das Touri Wonderland. Plötzlich war alles sauber und man hätte von Architektur und Angebot auch in Florida sein können. Natürlich mit hohem Zaun drum herum. Ich war dankbar, dass wir uns die eigentliche Innenstadt schon vorher angeschaut hatten.

Zurück im Resort sollte es Game Night und Beer Pong geben – aber irgendwie wollte keiner Bier Pong spielen und so stand die Tischtennisplatte etwas allein da, während die Meute etwas weiter vorne zu recht „gemischten Beats“ am Feiern war.

Wir sind dann Flux ins Bett. Heute kommt nämlich um 09:30 unser Boot.

Ein bisschen kneten…

Gestern war der wärmste Tag unseres Aufenthaltes und bis auf Ray haben wir den Vormittag am Strand rumgelungert.

Ein bisschen Schnorcheln kam auch dazu. Und auch wenn das Hausriff am Resort ziemlich tot ist, so hat es doch ein paar sehr schöne Fische und wirklich klares Wasser bereit gehalten.

Markus hatte uns für den Nachmittag ein Hamam gebucht und um 15:00 Uhr kam unser Transfer. Der ging gefühlt einmal um Hurghada rum und endete in einer Seitenstraße, die totaaaaal vertrauenerweckend aussah. Also das übliche… eingefallene Häuser, ein paar Schuttberge und die nächste größere Straße etwa 300m weiter.

Mein erster Gedanke: Ich hoffe das Bargeld, was wir dabei haben, reicht den Leuten, die hier vermutlich gleich kommen.. Ach, diese Vorurteile.

Hinter einer Hecke direkt neben uns ging es zu einem weiteren Haus, das nicht mehr so verfallen war und das Hamam befand sich im Keller. Da wurde kurzer Prozess gemacht. Ab in den Keller umziehen und rein mit euch in die Sauna. Duschen könnt ihr später.

Von der Sauna ging es rüber ins Dampfbad und von da aus in den allgemeinen Behandlungsraum. Rauf auf den warmen Steintisch und ab zum Peeling. Das hört sich jetzt immer noch ein wenig gejagt an, war aber ganz entspannt.

Das Peeling zog ein wenig ein und wir bekamen die anscheinend gebuchte Schoko Maske ins Gesicht. Roch wirklich lecker – geschmacklich jetzt nicht so der Hit ;).

Nun gab es endlich die gewünschte Dusche (um das Kokos Peeling runter zu bekommen, gar nicht so einfach) und es ging wieder zurück auf den Stein, um in ordentlich Schaum abgeseift und danach noch einmal fachkundig gewaschen zu werden.

Der krönende Abschluss war eine große und wirklich gute Massage. Joah, das mach ich gerne wieder!

Zurück im Resort wollten wir in einem der à la carte Restaurants reservieren. Das geht nur online und natürlich waren keine Plätze mehr frei. Da ließ auch niemand mit sich reden, auch wenn das Restaurant halb leer war. Die anderen waren natürlich auch entweder geschlossen oder totaaaaal ausgebucht. Na ja. Haben wir halt für die nächsten Tage reserviert und uns wieder ins Buffet Restaurant verzogen.

Beim anschließenden Tischtennis gab es etwas Völkerverständigung und ab 22:00 Uhr startete die Kuba Party im Club mit Show Einlage einer Tanzgruppe. Die hatte aber nur ihr eigenes Repertoire und so sagte Matze irgendwann: ABBA auf ner Cuba Party ist auch ne Form von Mut.

Fast noch witziger: Ich kam etwas später als die anderen und wurde gleich am Eingang vom Kellner des Vorabends abgefangen.

„Deine Freunde sind da vorne und haben schon 4 Bier“.

So ähnlich hatte er sie auch empfangen.

Wir Deutschen sind ja gerne der Meinung bei All Inclusive ist alles abgegolten, aber ein paar Euro Trinkgeld tun keinem weh, der Kellner ernährt damit seine Familie und alle haben was davon.

Es wurde dann doch noch etwas lateinamerikanischer, aber für meinen Geschmack in Musik und Licht zu wuselig, also bin ich zu unserem Patienten ins Zimmer gehopst und schlafen gegangen.

Heute soll unser Planschtag ohne Pläne sein. Es ist natürlich 4 Grad kälter als gestern und etwas stürmisch. Na, schauen wir mal…