Pray before Boarding

Naja, also eigentlich vor dem Start.. Dazu später.

Die Party gestern war von 2 Firmen die Ihre Partnerschaft gefeiert haben.

Laut, mit schiefem Gesang und n bissel anstrengend, aber wir hatten Ablenkung. Eigentlich hatte ich überlegt in eine deutsche Sportsbar zu schauen, aber es war nicht sicher ob Leipzig oder Union übertragen wird (Hertha wurde in Indonesien nicht gezeigt, hihi) und eigentlich war sie mir auch zu weit weg.

Irgendwann kamen wir dann auf die Idee mal den Fernseher anzumachen. Bei uns Fernseheulen will es schon etwas heißen das wir jetzt erst daran gedacht haben…

Stellt sich raus: wir haben ein riesen Pay TV Angebot samt Sport.

Da das Restaurant geschlossen war und auch keinen Room Service anbot haben wir uns essen bestellt (die Auswahl ist in Kuta etwas komplizierter als in Borgsdorf) und das Spiel genossen.

Ja, ich sag das trotz der Niederlage, war nämlich spannend.

Heute Morgen (dummer Wecker um 7) war es dann an der Zeit für ein letztes Frühstück und den Transfer zum Flughafen um nach Lombok zu kommen.

Zum Sandi Phala Resort kann gesagt werden: Es ist wirklich schön und wir haben unsere Zeit dort sehr genossen.

Für die meisten Reisenden ist es aber eher was für die erste, oder die letzte, Nacht und sie sollten dringend was tun. Auch wenn der in die Jahre gekommene Charakter was hat, zu viel darf nicht mehr kaputt gehen.

Ich mag da vielleicht auch etwas kritisch sein, aber ich denke auch dass man am 8. Tag wissen sollte in welchem der 24 Zimmer wir sind und das ich nen Aschenbecher zum Kaffee will 🙂

Der Inlandsteil des Flughafens Denpasar war aufgeräumt, mega sauber und alls ging sehr schnell. Wirklich angenehm und für die Suchtis unter uns gibt es einen Raucherbereich im Freien.

Der übliche Weg nach Lombok für Touristen ist eigentlich mit dem Schnellboot. Das hätte aber, alles in allem, 6 Stunden Reisezeit (Transfer zum Hafen 2 Stunden, 3 Stunden Überfahrt, 1 Stunde Transfer zum Hotel), 4 Meter Wellengang und höhere Kosten bedeutet als zu fliegen.

Also für einen 24 Minuten Flug rein in den Garuda Indonesia Flieger und mal kurz ins Bordmagazin geschaut (es gibt zwar in flight entertainment, lohnt sich aber bei dem kurzen Flug nicht wirklich).

Die schlagen einem doch wirklich vor, vor dem Flug zu beten.

An sich ne schöne Sache, aber irgendwie auch ein wenig makaber :). Anleitung gab’s gleich dazu.Es gab dann sogar noch leckere Snacks

.Je nachdem in welche Richtung gestartet wird kann der Flug übrigens auch nur 18 Minuten dauern. Eine schöne Aussicht ist es allemal.

Vom Flughafen aus haben wir uns nach kurzer Preisverhandlung einen Transfer genommen und waren 80 Minuten später im Hotel.

Stellt euch vor, leere Straßen! Einzig ein gelegentlicher Eselskarren hält ein bisschen auf.

Man sagt Bali sei die Insel der 1000 Tempel und Lombok die der 1000 Moscheen. Während der Fahrt haben wir schon unzählige gesehen – jedes Dorf hat anscheinend mindestens eine – und ich bin sehr gespannt auf die Insel.

Zuerst sind wir in den Hotelpool gesprungen (diesmal haben wir keinen eigenen) und dann ein spätes Mittag gegessen.Dabei konnten wir die ersten Surfer beobachten und haben uns vom Meer verzaubern lassen.


Leider gab es auch wieder die andere Seite.. Ein trockenes Flussbett in der Umgebung sah so aus

Jetzt genießen wir ein wenig die Ruhe hier und schlafen morgen endlich mal aus. Dann gibt’s auch mehr zum Hotel.

Bitte nicht stören!

Das Hotel hat tatsächlich keine Bitte nicht stören Schilder.. Aber mehr dazu später…

In den letzten beiden Beiträgen habe ich die Müllthematik vergessen.

Zum einen weil Sie im ländlichen weniger präsent ist, zum anderen weil die anderen Eindrücke sie massiv überlagert haben.

In den meisten Supermärkten und anderen Geschäften bekommt man keine Plastiktüte mehr und Plastikstrohalme auch nur vereinzelt. Ich glaube es geht jedoch allen so, dass die Alternativen zum Plastikstrohalm gelinde gesagt Scheiße sind. Die Dinger aus Pappe lösen sich recht schnell auf und man hat ein komisches Gefühl im Mund, die Dinger aus Metall akzeptiere ich zu Hause, aber nicht unbedingt im Restaurant, weil sie einfach schwer hygienisch zu halten sind. Mit meinen Gedanken zu denen aus Reis und ähnlichem fang ich gar nicht erst an.

Die Woche hatten wir jedoch eine große Überraschung:

Sieht aus wie Plastik, fühlt sich an wie Plastik, ist aber keins. Es ist, grob gesagt, eine Mischung aus Papier und Wachs. Ich war tatsächlich schon beim 2. Mojito als wir es mitbekommen haben. Großartig!

Auch wenn Gusti sicher noch Ausflüge für 3 Monate für uns gehabt hätte – wir brauchten einen Tag Ruhe.

Wer jetzt denkt wir hätten endlich mal bis in die Puppen geschlafen und entspannt, der irrt.

Auf Bali gibt es, meist von der zugewanderten Gemeinde organisiert, Beach Clean Ups. Jeder schnappt sich einen Sack und los geht’s.

Auf manchen Ecken der Gili Inseln passiert das jeden Tag um 17 Uhr und wer nen vollen Sack Müll bringt. Der bekommt ein Bier. Fairer Deal!

Im Allgemeinen sagt man: wenn jeder Tourist 5 Stück Müll sammeln würde, dann gäbe es kein Problem.

Ganz so einfach ist es nicht und das wird auch nicht passieren, trotzdem wäre es etwas scheinheilig hier die ganze Zeit über Müll zu meckern, gleichzeitig außer Müllvermeidung (und Entsorgung im Mülleimer und nicht am Straßenrand) nichts zu tun.

Heute war der größte Clean Up day des Jahres und wegen der Hitze geht so etwas meist recht früh los.

Also hat unser Wecker um 6 geklingelt, wir haben uns aus den Federn gequält, haben uns die gekauften Handschuhe und Müllbeutel geschnappt und sind zum Strand.

Ein Großteil der Beteiligten kommen von Unternehmen und waren ganz sicher nicht freiwillig da, aber man sah neben Hilton, Toyota und Air Asia Mitarbeitern durchaus auch Menschen die einfach nur so kamen um mitzumachen.

2 ordentliche Müllsäcke, 50 Minuten, viel Schweiß (es waren zu Beginn bereits 29 Grad und die Sonne ging höher) später sind wir recht zufrieden zum Frühstück gegangen.

Beweisfotos haben wir nicht gemacht. Wir waren zu beschäftigt und am Ende einfach ziemlich kaputt.

Das Event fand auf ganz Bali statt – und auch wenn sicher noch genug Müll in den Straßen zu sehen ist, hat man doch einen großen Unterschied gemerkt.

Solltet ihr nach Bali kommen und ein Event statt finden, nehmt Teil. Es ist nur eine kurze Zeit eures Urlaubs und die Insel gibt einem genug, um auch etwas zurück zu geben.

Ja, ein Großteil des Problems ist das fehlende Bewusstsein in der Bevölkerung und das fehlende System zur Entsorgung. Gleichzeitig sind wir hier in der Dritten Welt und der Massentourismus bringt seine hässliche Kehrseite mit.

In den 90ern bin ich in Berlin im Prinzip jeden Tag in Hundehaufen getreten und den Müll getrennt hat auch kein Mensch. Die Teebeutel Szene aus Otto der Außerfriesische würde heute einen Shitstorm ohne gleichen auslösen.

Wenn man dann noch bedenkt dass ein Großteil des deutschen Recycling Mülls nach Asien verschifft wird, und dort auch gerne mal „verschwindet“, gibt es keinen Grund hochnäsig zu sein.

So, genug Moralapostel gespielt :).

Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem herrlichen Besuch im Pool haben wir uns wieder lang gemacht und wollten noch etwas schlafen.

Plötzlich klopfte es an der Tür.

Ja, hm, kein Bitte nicht stören Schild… Nach einem Nervigen Erlebnis in Antwerpen vor ein paar Jahren habe ich mir angewöhnt, wenn möglich, abzuschließen. Also eigentlich kein Grund aufzuschließen….

Sah der plichtbewusste Mitarbeiter des Hotels nicht so… Er hat geklopft und gerufen bis ich die Nase voll hatte, so richtig schön wach war und ziemlich stinkig die Tür geöffnet habe.

Er hatte einen Zettel in der Hand den er ins Zimmer legen wollte. Das Restaurant ist heute Abend wegen einer Veranstaltung geschlossen (schade eigentlich). Das Ding einfach unter der Tür durchzuschieben war wohl nicht im Arbeitsauftrag inkludiert…

Also nochmal ab in den Pool, ein wenig gegrummelt und auf in die Mittagshitze zum Lieblingskaffeeladen und zum shoppen.

Köstlicher, kalt gebrühter (sagt man das so?) Espresso mit Milch und dem hier üblichen Sirup zum süßen.

Weiß wer wie dieser Sirup heißt? Ich muss mir unbedingt noch welchen mitnehmen… Das Zeug ist lecker! Meine bisherigen Fragen dazu konnte auch Gusti nicht beantworten. Er sagt es sei einfach Zucker…

Der Rest des Tages bestand im Prinzip aus einem langen Bummel, ein wenig Fastfood mit mega leckerem Milchshake, und ganz viel Sonne und Blick aufs Meer.

Da Regenzeit ist sah dieser Blick irgendwann auf einmal so aus und es wurde Zeit zum Hotel zurück zu wackeln:

Dauert meist zwischen 30 und 60 Minuten und ist, bis auf die hohe Luftfeuchtigkeit, sogar ganz angenehm.

Am Hotel ist inzwischen für den Abend aufgebaut, sieht nett aus. Ich vermute einen 30. Hochzeitstag, vielleicht stehen „30 years of friendship“ aber auch einfach für eine zünftige Bromance (Tim!)….

Also wieder ab in den Pool, das kühle nass genießen.. Ratet mal wer beim umziehen geklopft hat!?

Neben unserem Schokiteller muss ein 2. Schreiben überreicht werden: die Veranstaltung heute Abend hat auch Livemusik. Man entschuldigt sich. Keine Ahnung warum es dafür nun 2 Briefe braucht, aber Schoknehm ich immer und auf die Musik sind wir gespannt. Auf meiner To Do Liste sind eigene Bitte nicht stören Schilder.

Jetzt spielen wir Skip-Bo und morgen gehts ans eigentliche Ziel der Reise: Lombok.

Lost in translation…

Als wir gestern mit Gusti den Plan für heute besprochen haben, haben wir den Lempuyang Tempel, oder auch Heavens Gate, erwähnt. Eher weil wir uns das Treiben dort ansehen wollten, nicht weil wir wie tausend andere bekloppte 2 bis 3 Stunden auf ein Foto warten wollten.

Gusti meinte es wäre dort zum Sonnenaufgang am besten.

Sonnenaufgang? Kannten wir bisher bloß als 2 Stunden Wandertour den Vulkan von gestern hoch, morgens um 3. Nicht wirklich was für uns.

Also mussten wir gar nicht lange überlegen um auch der nicht wirklich Urlaubs kompatiblen Abholzeit von 4 Uhr morgens zuzustimmen.

Nach 3 Stunden Schlaf haben wir uns fertig gemacht und durften etwas ganz besonderes bewundern: relativ leere Straßen auf Bali! Muss man sich vorstellen wie die B96 am Wochenende, nur bedeutend schmaler und das man links und rechts gerne mal von 3 Motorroller gleichzeitig überholt wird.

Kurz nach 6 erreichten wir den Tempel und sind einen Steilen Weg nach oben gesprintet um den Sonnenaufgang um 6:22 noch zu schaffen.

Denkste! Den sieht man von da gar nicht.

Was Gusti meinte war, dass man um die Uhrzeit nicht so lang auf das Foto warten muss. Die fangen da oben nämlich bei Sonnenaufgang an zu fotografieren!

Äh… Naja, wenn wir schon mal da sind…

Vor Ort werden Nummern verteilt (Maria ist ja geübt in sowas) und gegen eine Spende nehmen sich 2 Leute deine Handys und machen damit Fotos von dir vor dem Tor.

Die Spende ist gering und Gusti hat uns in den beiden Tagen immer mal wieder erklärt wie sich lokale Gemeinschaften und die Tempel damit finanzieren. Es ist etwas was wir sehr gern gemacht haben.

Da die beiden das mehr oder minder hauptberuflich machen sind sowohl der Ablauf, als auch die Fotos, selbst für mich organisationsversessenen deutschen, sehr gut.

Als wir ankamen war grad die Nummer 4 dran, wir hatten Nummer 31 und etwa 50 Minuten Wartezeit. Genug um sich die Tempelanlagen näher anzuschauen.

Als wir gegangen sind (also als Nummer 32 dran war), war der Einlass so etwa bei Nummer 130.

Wer sich jetzt fragt warum die Balinesen vor hundert Jahren einen Foto Hotspot mit Blick auf den Vulkan Mount Agung (Freude vieler Reisender vor 2 Jahren) gebaut haben: das ist der Eingang zu einem Tempel… Von der ANDEREN Seite.

Sieht dann so aus.

Irgendwann haben Touristen entdeckt das es andersrum viel schöner ist, Fotos gemacht, geteilt und so kam eins zum anderen.

Während der Wartezeit konnten wir von Gusti mehr über das normale Leben der Balinesen, vor allem abseits der touristischen Routen, erfahren.

Außerdem konnte man auch solche Fotos machen:

Im Anschluss ging es weiter nach Tirta Gangga, den Wassergärten eines Königs.

Fragt mich nicht welcher, es gab über die Jahre einige unterschiedliche Königreiche.

Nach einem warmen Frühstück und kurzer Fahrt sind wir von dort zum Taman Ujung – dem Wasser Palast des Königs gefahren. Er hatte übrigens 24 Kinder…

Jetzt waren wir im Eimer. Gusti wollte uns noch mehr zeigen, aber das wäre vergebene Liebesmüh gewesen.

Auf der Heimfahrt haben wir viel über den Glauben an die Balance aller Dinge und das Konzept von geben und nehmen geredet – auf spiritueller, aber auch ganz praktischer Ebene.

Irgendwer fällt jetzt sicher lachend vom Stuhl, aber ich möchte unbedingt wieder kommen und in diesen Teil Balis eintauchen. Ein kleines Besinnen auf sich selbst am Morgen nehme ich jetzt schon mit nach Hause, beim nächsten Besuch dann gerne mit Meditation und Yoga.

Wer hätte gedacht was Gusti und Bali in so kurzer Zeit in mir auslösen…

Einen kleinen Halt haben wir auf dem Weg noch gemacht. Maria wollte die Füßchen ins Wasser stecken und hat dabei auf mich geachtet und nicht auf das Wasser. Nein, ich bin nicht zu Ihrer Rettung geteilt, einer muss doch für euch fotografieren!

Ja ja, ich weiß.. Karma und so…

Zurück in Kuta gab es Zeit für den Pool und ein wenig Ruhe, bis es den Afternoon Tea gab.

Gestärkt ging es nach Seminyak – aktuell die beliebteste Gegend für Aufenthalte und uns von vielen wärmstens ans Herz gelegt.

Das Chaos bleibt, aber Restaurants und Geschäfte sind bedeutend schicker. Ein kleines Shopping Paradies.

Auch wenn es wirklich schöne Läden / Boutiquen gibt und alles irgendwie moderner und aufgeräumter wirkt – ich bevorzuge das wuselige Kuta.

Seminyak hat in den letzten 10 Jahren etliche Reisfelder ersetzt und dient ausschließlich der touristischen Bespaßung. Und das merkt man.

Was fehlt ist nämlich das einheimische Leben. Abgesehen vom allgegenwärtigen Chaos wirkt alles recht künstlich, die Herzlichkeit kommt ein wenig abhanden und spätestens das Fehlen der Hunde auf den Straßen sollte einem zeigen das hier niemand wirklich lebt.

Versteht mich nicht falsch – es ist schön, macht Spaß und wir fahren wieder hin. Aber ich bin froh, dass unser Hotel in Kuta ist.

Inzwischen zieht die Karawane weiter und die Gegend bis Canggu wird mit Villen und Hotels gepflastert.

Ein Wort zu den Hunden: überall auf Bali rennen, auf den ersten Blick herrenlose, Hunde herum. Dafür sehen sie nur irgendwie zu gut aus. Der allergrößte Teil der Hunde hat durchaus Besitzer. Laut Gusti sehen diese sich nur nicht unbedingt so. Der große Teil der Hunde ist schon in der Nähe seiner Familie, kommt und geht aber wann er will. So wie ein Freund – als solcher wird er nämlich gesehen.

Zurück im Hotel waren wir eben noch kurz im Pool, essen jetzt unsere tägliche Schokoladen und Keks Ration und fallen ins Bett (sobald der Gekko das Zimmer verlassen hat).

Für morgen haben wir uns Handschuhe gekauft…

Insight Bali

Eigentlich wollten wir grad fix in einen Supermarkt und danach irgendwo Abendessen, aber wie das zur Regenzeit so ist: es fing plötzlich tierisch an zu regnen. Geht auch wieder vorbei..

Dafür hab ich Zeit von unserem Tag mit Gusti zu erzählen.

Für heute haben wir uns vorgenommen Natur und Kultur zu entdecken und haben uns dafür wieder einen Fahrer gebucht.

Gusti ist 26 und macht den Job seit 8 Jahren. Er kommt ursprünglich aus dem Norden Balis und hat noch keine Kinder da er mit seiner Freundin nicht verheiratet ist. Das hätte in Bali noch immer, mehr oder minder, dasselbe zur Folge wie bei uns vor gar nicht sooooo langer Zeit: von der Familie verstoßen und Kind auch gleich gebrandmarkt. Komplizierter wird das Ganze nochmal durch den Glauben an die Wiedergeburt: man muss wissen, wer sein Vater ist um zu wissen, wer man sein könnte.

Selbiges gilt übrigens auch, wenn man die falsche Kaste heiratet.

Wir hatten uns eine Tour zurecht gelegt und Gusti hat sie, sehr charmant und dezent, in eine gute zeitliche Reihenfolge gebracht und örtlich teils abgeändert.

Der Vorteil: wir haben jeden Ort genau dann verlassen wenn die größeren Touristenströme kamen und an manchen Orten die nicht ganz so komerzialisierte Variante genießen dürfen. Das hat man sehr gespürt und der Tag war ein wahnsinnig toller Einblick in balinseische Kultur und natürlich auch Natur.

Wenn ihr irgendwann auf Bali seid und Gusti buchen wollt, gebt gerne Bescheid.

Ja, ich trag mal wieder nen Rock..

Zuerst ging es zum Wasserfall Tegenungan. Gegen ein geringes Entgelt kommt man in ein schön angelegtes Areal und hinunter zum Wasserfall, davor darf man auch baden. Umkleiden sind inklusive und es gibt auch noch einen schön angelegten Pool.

Nach einem kleinen Eiscafe (unser Bali Suchtmittel) ging es weiter zu den Tegalangan Reisterrassen. Wer möchte kann dort Zipline und Schaukel nutzen, wir sind einfach nur durch die Terrassen gewandert und haben uns den Reisanbau und seine Bedeutung für Bali erklären lassen.

Auf zum eigentlichen Ziel des Tages: Mount und Lake Batur am Kintamani Vulkan.

Wenn man nur auf den, aktiven, Mount Batur schaut denkt man den Vulkan zu sehen. Dieser ist aber nur der 700 Meter hohe Kegel des eigentlich viel größeren Kintamani Vulkans und sitzt in mitten von dessen Caldera. Auch hier zählt man ein moderates Eintrittsgeld um am Rand der Caldera mit wunderschönem Blick eines der vielen Restaurants wählen zu können. Gusti hat uns recht eindeutig gesagt, dass unsere Restaurantwahl die falsche war und wir wurden nicht enttäuscht.

Auf den Berg gibt es geführte Wanderungen zum Sonnenaufgang. Nichts für uns :).

Danach ging es wieder zu einer Kaffeeverkostung – Gusti hatte inzwischen unser vollstes Vertrauen und musste uns nicht dazu überreden. Auch das sollte sich lohnen – das Erlebnis war na sich dasselbe wie bei der vorherigen, aber eben doch um Welten besser. Das betraf nicht nur den Kaffee, sondern das gesamte Bild.

OK, Tee gab’s da auch. Ja, wir haben welchen gekauft :).

Nun auf zum Tempel Pura Tirta Empul.

Long Story short: ein lokaler, böser König kämpfte gegen den Gott Indra und vergifteten dessen Soldaten. Indra schuf daher eine Heilquelle und seitdem (Indra hat natürlich gewonnen) werden die Quellen genutzt um darin zu baden und alles schlechte aus dem Körper zu entfernen.

So lang sie einige Regeln beachten sind Touristen herzlich willkommen teilzunehmen.

Das war überhaupt sehr auffällig – bis auf Frauen die Ihre Menstruation haben ist alles hier sehr inklusiv und wenn man sich als Fremdkörper fühlt dann liegt das an einem selbst und definitiv nicht an den Balinesen.

Der letzte Stopp war dann Goa Gajah – oder auch Elefantentempel – dies war der Meditationsort eines anderen Königs. Kleiner und doch sehr beeindruckend. Vor allem weil er wohl in einer doch sehr stickigen Höhle meditiert hat.

Inzwischen sind wir an einem kleinen Foodmarket angekommen, essen ganz klassisch Pizza und Burger und rennen dann ins Bett. Um 4 Uhr morgens kommt nämlich Gusti wieder um uns abzuholen. Wohin? Erfahrt ihr morgen 🙂

Monkey Business – in Ubud ist das Chaos auch nur farbenfroher..

Nachdem wir gestern entspannt und ohne Wecker aufgewacht sind ging es für uns erstmal in ein kleines Spa.

Während Maria immer mal wieder über die angewandte Stärke verhandelt hat und meint ich sei ja nur gestreichelt worden, habe ich grad noch so das ein oder andere „aua“ unterdrückt.

Ich hab mal mit meinem Schwiegervater einen Steg gebaut und bin dabei sehr unglücklich auf dem Steiß gelandet, der macht seitdem gerne Probleme beim sitzen.

Hat die Dame schnell erkannt, dort den größten Schmerz verursacht und heut sitz ich wie ein junger Gott! Da gehen wir nochmal hin! Vor allem vor dem Heimflug…

Danach gings wieder ein wenig durch Kuta bummeln und essen am Strand.

Schuster bleib bei deinen Leisten – ich hab einfach wieder die selbe Pasta mit Rindfleisch genommen. Foto bringt also nichts.

Ach, doch! Das Dessert!

Ja, Maria hat auch etwas gegessen, aber die fotografiert ihr Essen nicht.

Wobei mir aber grad einfällt das es noch ne Vorspeise gab:

Danach sind wir ins Zimmer gerollt und noch kurz in den Pool gehüpft.

Heute morgen ging es nach Ubud in den Monkey Forest. Muss man nicht wirklich hin um Affen zu sehen, die gibt’s auch so:

Aber es ist eine sehr schöne Anlage und hat sich wirklich gelohnt.

Danach wollten wir durch Ubud schlendern – es gilt immerhin als Kunst- und spirituelles Zentrum Balis.

Ja, äh.. An den Rändern ganz bestimmt, da hat man viel schönes gesehen, aber Im Zentrum fehlt mir ein wenig die Differenzierung zu Kuta.. Dank Verkehr und lauter „Taxi, Taxi“ rufen konnte man die, durchaus vorhandenen, schöneren Orte nicht genießen. Es wurde dann irgendwie eher ne Flucht. Spätestens der „Art Market“ (es gibt den selben Krempel wie in Kuta, nur teurer) hat mir dann den Rest gegeben.

Ubud hat sicher seine schönen Seiten, auch wir haben mit tollem Blick lecker essen können, und das wahre Leben spielt sich eben nicht auf der Hauptstraße im Zentrum ab, aber ein wenig enttäuscht war ich doch.

Nach etwa 5 Stunden vor Ort war ich froh im Taxi zurück nach Kuta zu sitzen.

Ich denke aber ein Hotel in der Region ist perfekt für Ausflüge gelegen und man erlebt dann die Stadt auch ganz anders.

Was man allerdings auf den ersten Blick merkt sind Versuche des Wandels:

Mülleimer an jeder Ecke – und die auch noch getrennt!

Auf den ersten Blick ist die Stadt bedeutend sauberer. Auf den 2. Zwar nicht, aber irgendwo muss man anfangen.

Jetzt hopsen wir wieder in unseren Pool und planen für morgen.

The Sandi Phala – 72qm Glück

Vorweg: meine Fotokünste am Handy sind limitiert und werden dem Hotel nicht wirklich gerecht.

Wir haben das Sandi Phala ausgesucht weil es nah am Flughafen ist und wir mitten in der Nacht ankamen, außerdem wollen wir am Sonntag auch nicht 4 Stunden früher los müssen um rechtzeitig für unseren Flug nach Lombok da zu sein.

Gleichzeitig ist Kuta die eher einfache und turbulente Variante von Bali. Weiter nördlich in Canggu und Seminyak ist es bedeutend schöner. Außerdem haben wir vielleicht kurze Wege zum Flughafen, alle anderen Ausflüge dauern dafür bedeutend länger, weil der Straßenverkehr im Prinzip vor Jahren kollabiert ist.

Ein erstes Projekt für einen Zug vom Flughafen soll dieses Jahr Baubeginn haben und Ende 2022 zumindest bis ins nördliche Kuta reichen. Da dieses aber unterirdisch geführt werden soll, ist der Zeitrahmen ziemlich ambitioniert.

Neben der Lage waren folgende Punkte für uns wichtig: direkte Strandlage, das „gewisse Etwas“, gute Bewertungen und natürlich der Preis.

Wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden :). Das Hotel ist etwas in die Jahre gekommen (wussten wir vorher), aber das hat einen ganz eigenen Charme und ist, zumindest für uns, in keiner Weise negativ.

In einer Sackgasse gelegen betritt man das Resort und seine 24 Zimmer durch eine süße Rezeption die 24 Stunden besetzt ist.

Danach geht es durch den Garten zu den Zimmern. Unseres besteht aus einen Vorraum und daneben einem Raum mit 2 großen Waschbecken (auch wenn hier nur eins zu sehen ist).

Daran schließt sich das Badezimmer an. Mit Badewanne und Dusche. Ja, die Badewanne habe ich schon genutzt… Endlich mal was in meiner Größe :).

Das Zimmer selbst ist riesig, hat ein unglaublich hohes, traditionelles Dach ein sehr bequemes Bett.

Vom Balkon geht es dann zum eigenen Minipool, der ausgiebig genutzt wird.

Auch wenn das Hotel selbst kein Spa hat (man findet in direkter Umgebung mehr als genug für jeden Geschmack und Geldbeutel), ist auch der Rest sehr schön!

Auf dem kurzen Weg zum Strand sind der Pool und das Restaurant.

Der Strand selbst wird jeden Tag durch das Hotel gesäubert. Leider gibt es, am Rand, aber auch wieder solche Ecken des Strandes.

Indonesische (wie auch thailändische) Strände sind grundsätzlich immer öffentlich. Trotzdem ein unschöner Punkt am Rande.

Das Essen im Resort toll! Das Restaurant gibt sich Französisch (was essen angeht bin ich ein Bauer, keine Ahnung ob das französisch ist, aber es schmeckt!).

Das Frühstück gibt es a la Carte, das Abendessen ebenso.

Nur die Mittagskarte enthält auch asiatische Speisen.

Zum Ausklang noch Bilder vom Essen. Wir sind grad etwas weiter nördlich shoppen und wackeln jetzt zurück, um rechtzeitig zur Happy Hour da zu sein. Als hätt ich nicht so schon einen sitzen…

Schlaflos in Kuta…

Wir haben uns gestern Abend noch entschieden heute eine kleine Tour zu machen.. Buchen geht hier einfach und fix per WhatsApp zu jeder Tageszeit. Ob man nun eine vorgefertigte Tour nimmt, oder dem gewählten Anbieter einfach seine Wünsche schickt ist relativ egal.Preislich unterscheiden Sie sich nicht besonders und es gibt sie wie Sand am Meer. Aber Achtung: Wer keine Lust hat in „Batik Werkstätten“ samt angeschlossenem Verkaufsraum und ähnliches geführt zu werden, der sollte einfach nur einen Fahrer buchen und dafür mehr zahlen. Mit um die 40 bis 50 Euro für 10 Stunden kostet das auch nicht die Welt.Man kann sich natürlich auch einen Roller ausleihen. Wenn man, wie wir, sein Hotel in Kuta hat ist das, aufgrund des Verkehrs, jedoch eine schlechte Idee.Aufgrund von Jetlag und anscheinend zu viel Entspannung konnten wir beide die Nacht nicht wirklich schlafen. Ich hatte für etwas über eine Stunde die Augen zu, Maria eigentlich gar nicht.Unpünktlich um 09:15 kam der für 08:30 – 09:00 angekündigte Fahrer. Da merkt man gleich wieder wie deutsch man ist. Ratet mal wer pünktlich um 08:30 in der Lobby saß :).Auf Los gings Los in Richtung Ubud (das wir heute allerdings nur durchfahren haben) und zu kulturellen Highlights wie einer Silberwerkstatt mit Verkauf und einer angeblichen Batik Werkstatt mit Verkauf.Die Silberwerkstatt war tatsächlich ganz interessant, die Batikwerkstatt hat sich nicht mal Mühe gegeben so zu tun als ob :).Man muss jedoch sagen das man in 5 Minuten wieder draußen ist und das alles extrem entspannt abläuft. Keiner drängt einen zu irgendwas.Dann ging es weiter zur angeblichen Kaffeeplantage. Das war eine ganz nette Anlage die 3 alte Kaffeepflanzen vorzuweisen hatte. Ansonsten Riesenschaukeln mit einem schönen Blick auf ein Tal und eine Tee und Kaffeeverkostung. Das war tatsächlich extrem lecker und wir sind länger geblieben um in Ruhe noch mehr Kaffee zu trinken und auch welchen mitzunehmen.Nein, kein Kopi Luwak. Der war zwar auch ganz gut, aber nicht wirklich besonders.Was Kopi Luwak ist? Nun, da werden so nem einem Dachs ähnlichen Tierchen die rohen Bohnen ins Gehege gelegt, er frißt sie, fermentiert sie im Magen und kackt sie wieder aus. Jetzt nur noch waschen und rösten.. Wohl bekomms!Jetzt Fragen sich natürlich alle warum wir diese Verkaufsshows mitmachen, wir wissen es doch eigentlich besser.Nun, zum einen war einiges tatsächlich ganz spannend und außerdem kriegen die Tour Anbieter Geld dafür die Besucher ran zu karren und eine Provision wenn die kleinen dummerchen dann auch noch Geld ausgeben – so wie wir :).Dafür sind die Touren dann bedeutend günstiger :).Aber wie gesagt, wir waren rundum zufrieden und die Preise für den Kaffee waren nur etwas erhöht und das Tasting war ja eh „umsonst“.Dann ging es weiter Richtung Norden zu unserem eigentlichen Ziel: eine Quad Tour durch einige Dörfer, Tümpel, Reisfelder, Flussbetten, Bambuswälder und weiß der Kuckuck. Das war ziemlich geil! Vor allem die Abwechslung zwischen Landschaftlich schönem Teil und teils sehr anspruchsvollem Offroad waren genial gemacht insgesamt waren wir 2 Stunden mit den Quads unterwegs. Man muss allerdings sagen das der deutsche TÜV über die Dinger nicht mal mehr gelacht hätte.Aber ich fahr ja auch nicht wegen dem TÜV nach Bali..Am Ende hat Maria schon in Ruhe ein Bier genossen und ich bin nochmal für eine extra Runde in die Schlucht gedonnert.Abschließend ging es zum Wasser Tempel Tanah Lot. Eigentlich für den Sonnenuntergang, aber wir sind zu müde gewesen um da noch eine Stunde zu warten. Es war aber sehr schön und wir holen den Sonnenuntergang dort definitiv nach.Je weiter ins Landesinnere man kommt, umso weniger Müll sieht man. Ganz aufhören tut es allerdings nie. Trotzdem heute kein wirkliches Müllfoto, sondern das erste Mal das wir, in Tanah Lot, Mülltrennung gesehen haben, zu sehen als erstes Bild der heutigen Galerie.Wir gehen jetzt noch entspannt etwas essen und dann schlafen wir erstmal 2 Tage :).

Auf Bali regnets und die haben uns die Schokolade geklaut!

Wir sind wieder da! Also eigentlich weg.. Na, ihr wisst schon was ich meine.

Nachdem die letzten kleinen Trips ohne Blogbegleitung waren, melden wir uns jetzt von Bali.

Die nächsten 18 Tage nehmen wir euch mit auf den Ballermann der Australier und auf die Nachbarinsel Lombok.

Viele von euch haben uns tolle Tips gegeben, ihr werdet sehen: die meisten haben wir missachtet :).

Das fängt zum Beispiel schon beim Hotel an, denn es liegt in Kuta, der touristischen Hölle Balis. Dazu mehr im Laufe der Reise.

Bevor es jetzt in den üblichen Ablauf mit Tagesprogramm und tollsten Fotos geht, ist diesmal etwas anders. Beim letzten Asien Urlaub ist uns der Müll schon aufgefallen und wir wussten auch das es, gerade in Kuta, diesmal schlimmer wird. Ihr wisst das besonders ich gerne für einen Kurztrip fliege und ich möchte auch keine große Weltverbesserungs Diskussion starten. Dennoch wird es in den Blogbeiträgen das Müllfoto des Tages geben. Vielleicht auch nur für mich selbst, um auch in 2 Monaten noch zu sehen warum ich Wasser wieder aus der Leitung und nicht aus dem Supermarkt holen sollte.

Ich glaube das spricht für sich selbst.

So, nun aber zu den erfreulicheren Dingen.

Nachdem die Urlaubs Planung 2020 erst Florida mit Freunden vorsah, dann aber leider geändert werden musste, stand eine Woche Alpenpanorama im Februar im Raum. Dank Tim hatten wir ein Hotel in Südtirol gefunden und waren bereit zu buchen. Dann aber sagte Maria: nee, irgendwie brauch ich 3 Wochen Wärme…

Warum wir auf Bali gelandet sind? Weil die Malediven für unsere Ansprüche zu teuer waren und wir auf die Karibik keinen Bock hatten.

Die Asien Kreuzfahrt im letzten Jahr war ein schöner erster Einblick und wir wollten mehr.

Da wir kleine Luxusschlampen sind habe ich erstmal Land für Land mit entsprechenden Filtern die Hotels abgegrast. Dabei sind 2 Perlen übrig geblieben: eines in Vietnam und eines auf Lombok. Da die Vietnamesische Variante mit sehr viel Aufwand und Überland Reisen verbunden gewesen wäre, haben wir uns für Lombok entschieden, aber auch dafür Bali gleich mitzunehmen.

Wer uns kennt weiß: das Hotel kann durchaus das Ziel sein, wir verbringen dort mehr Zeit als andere und sind weniger aktiv im Urlaub.

Unsere lieben Nachbarn füttern wieder die Tiere, Tim hat sich bereit erklärt den Kaninchen Stall auszumisten und andere Freunde stehen für Notfälle bereit. Danke! Nur durch euch können wir unsere ganzen Abenteuer machen!

Los ging es am Freitag Abend mit Chauffeur Dirk zum Flughafen Tegel. Wir hatten für unseren Flug nach Doha online eingecheckt und mussten nur noch das Gepäck los werden (Powerbank sollte man übrigens im Handgepäck haben, im normalen werden sie entnommen und zerstört, wieder was gelernt).

Notiz für mich selbst: das mit dem online Check in machen jetzt alle, am Flughafen einchecken kaum noch wer, das geht dadurch 3 mal schneller.

Dank Romys großartigem Tip waren es zwar 2 lange, aber Mega Entspannte Flüge und nach 22 Stunden von Tür zu Tür waren wir im Hotel.

Welcher Tip? Manche Qatar Airways Flüge haben 3 Sitze im Flieger verteilt die keinen Sitz davor haben und für jeden ohne Aufpreis buchbar sind. Sieht dann so aus:

Wir wurden vom Hotel am Flughafen abgeholt und nach einem rasend schnellen Check In waren wir im Zimmer. Gegen 01:00 waren wir endlich im Bett.

Über Bali wütete gerade ein netter Sturm und der hat auch erst gegen 15 Uhr aufgehört. Genug Zeit um zu schlafen, zu entspannen und zu baden.

Danach gab es den ersten Spaziergang durch das quirlige Kuta und gleich geht’s zum Abendessen. Nein, wir werden heute nicht asiatisch essen. Dafür bleibt noch genug Zeit.

Danach hüpfen wir bestimmt nochmal in den Pool und machen Pläne für die nächsten Tage.

Achja.. Die Schokolade…. Als wir ankamen war ein Teller mit Keksen und Schokoladen auf unserem Bett (Obst auch). Den haben wir in den Kühlschrank gestellt wei uns heut Nacht nicht danach war. Als ich heute Mittag Lust darauf hatte war der Teller weg.

Sauerei!

Der inklusive Afternoon Tea mit Früchten und kleinen Kuchen hat mich aber versöhnt und als wir eben aufs Zimmer kamen war ein neuer Teller da. Ganz ohne das wir was gesagt haben.

Gibt’s das jetzt jeden Tag?

Und wer macht mir sowas zu Hause?

Mission accomplished!

Nachdem die Helden den Strand aufgerollt und das Siegesfeuer entzündet hatten, gab es was alle Helden brauchen: sau gute Burger.

Im örtlichen Markt wurden uns frische Patties gemacht und nach einem kleinen Umbau auf der Terrasse gab es Essen und Pokalfinale.

Eigentlich hat sich über das Ergebnis nur Robin gefreut.

Viel Zaubertrank, die Kochkünste der Helden und strahlende Sonne.. Wonder Woman’s Teint ist dahin und Weight Watchers Punkte wurden am Wochenende auch nicht gezählt. Da müssen in der Woche noch ein paar Schurken zur Strecke gebracht werden.

Heute morgen gab es nur grau in grau und Regen. Das perfekte Wetter um Sardinien wieder zu verlassen.

So stehen wir jetzt am Flughafen und hoffen auf ein wenig Sonderbehandlung.

Für einige Zeit sind – derzeit – keine größeren Ausflüge geplant und im August werden wir eine Woche in McPomm ohne Netz sein. Aber keine Sorge, spätestens Ende Oktober lesen wir uns wieder, von wo aus wird auch für uns überraschend.

Schön das ihr dabei wart!